Medienlog vom 18. und 19. April 2018

Wenn bei ARD und ZDF investigative Dokumentationen laufen, klopfen die Sender sich stolz an die Brust. Aber wer trägt eigentlich das Haftungsrisiko, wenn die zunehmend klagefreudigen Player aus Politik und Wirtschaft, aus Agrar- oder Pharmalobby sich wehren? Das liegt viel zu oft bei den Produktionsfirmen und kann ihnen da Genick brechen, wenn es hart auf hart kommt.

Wenn die Auftritte der öffentlich-rechtlichen Sender nach Meinung der Verleger zu presseähnlich sind, was ist dann mit den Bewegbildaktivitäten der Verlage? Manche sind durchaus als Rundfunk einzustufen und müssen daher lizensiert werden, meinen die Landesmedienanstalten.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 16. und 17. April 2018

Wenn vier Weiße über Rassismus sprechen wollen und der MDR Sachsen das Ganze mit dem N-Wort bewirbt, dann gibt es zu Recht mindestens einen heftigen Shitstorm. Der Deutschlandfunk beschäftigt sich mit dem Stifter des wichtigsten journalistischen Auszeichnung – Joseph Pulitzer. Der Preis selbst geht in diesem Jahr an die Journalist*innen Jodi Kantor, Megan Twohey  und Ronan Farrow (BTW: Die FAZ zeigt bei dieser Meldung nur den Mann, die SZ erwähnt die beiden Frauen, die zuerst über das System berichtet hatten, nur in einem Nebensatz ). Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 13. bis 15. April 2018

Na, schon alles klar gemacht für den 25. Mai? Ab dann soll fett bestraft  werden, wer gegen die europäisch-deutschen Datenschutzregeln verstößt. Ich sage nur DSGVO – und die gilt auch für Journalist*innen. „Eine Stunde was mit Medien“ bringt Euch auf den neuesten Stand. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk bedeutet auch in Österreich frei sein von privatwirtschaftlichen und politischen Interessen. Eigentlich. Ist es dann nicht erstaunlich, dass ausgerechnet eine Partei, die das Wort „Freiheit“ in ihrem Titel trägt, die Rundfunkfreiheit einschränken will? Nö, nicht wirklich. Handelt es sich doch um eine rechtspopulistische Partei, die nie die Freiheit der Andersdenkenden meint. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 3. und 4. April 2018

Mehrere Medienseiten schauen heute auf das 30. Jubiläum von RTL Aktuell, einem Ehrenretter in Sachen Nachrichtenkompetenz der Privatsender.

Das Medienmagazin @mediasres hat sich in einer Sendung mit dem konstruktiven Journalismus beschäftigt und außerdem den Blick unter anderem nach Burladingen auf der Schwäbischen Alb schweifen lassen, wo sich der Bürgermeister Harry Ebert mit der lokalen Presse die Zusammenarbeit anlegt und einzelnen Reportern sogar Hausverbot erteilt, wenn sie nicht in seinem Sinne schreiben.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 23. bis 26. März 2018

Deniz Yücel hat sich mit einer Lesung in die Öffentlichkeit zurückgemeldet und erzählt, wie sehr ihm die Solidaritätsadressen und selbst die Autokorsos geholfen haben.

Tom Buhrow wurde als Intendant des WDR wiedergewählt und bekommt von einigen Medienjournalisten aus diesem Anlass eine eher maue Bilanz bestätigt.

Hardy Prothmann wurde mit seinem Blog in der Vergangenheit auf manchen Medienseiten als einer der Vorreiter für unabhängigen Lokaljournalismus gewürdigt. Da steht er heute wieder, aber nach einer üblen Clickbait-Geschichte über einen fiktiven Terroranschlag auf Rheinneckerblog nicht mehr als lobenswertes Beispiel.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 20. bis 22. März 2018

Angela, Peter, Dorothea? Wolltest Ihr auch immer schon mal ein Magazin mit Eurem Namen haben? Dann liegt Ihr im Trend, denn personalisierte Magazine boomen. What’s on? Wie sich watson gegen andere junge Portale durchsetzen will. Wer kommt darauf, eine Journalistin als „stutenbissig“ zu bezeichnen, nur weil sie auch bei Interviewpartnerinnen hart nachfragt? Das ist sowas von weltfremd. Und dann üben wir nochmal alle den Unterschied zwischen Werbung und Information. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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