Medienlog 3. und 4. April 2018

Mehrere Medienseiten schauen heute auf das 30. Jubiläum von RTL Aktuell, einem Ehrenretter in Sachen Nachrichtenkompetenz der Privatsender.

Das Medienmagazin @mediasres hat sich in einer Sendung mit dem konstruktiven Journalismus beschäftigt und außerdem den Blick unter anderem nach Burladingen auf der Schwäbischen Alb schweifen lassen, wo sich der Bürgermeister Harry Ebert mit der lokalen Presse die Zusammenarbeit anlegt und einzelnen Reportern sogar Hausverbot erteilt, wenn sie nicht in seinem Sinne schreiben.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 23. bis 26. März 2018

Deniz Yücel hat sich mit einer Lesung in die Öffentlichkeit zurückgemeldet und erzählt, wie sehr ihm die Solidaritätsadressen und selbst die Autokorsos geholfen haben.

Tom Buhrow wurde als Intendant des WDR wiedergewählt und bekommt von einigen Medienjournalisten aus diesem Anlass eine eher maue Bilanz bestätigt.

Hardy Prothmann wurde mit seinem Blog in der Vergangenheit auf manchen Medienseiten als einer der Vorreiter für unabhängigen Lokaljournalismus gewürdigt. Da steht er heute wieder, aber nach einer üblen Clickbait-Geschichte über einen fiktiven Terroranschlag auf Rheinneckerblog nicht mehr als lobenswertes Beispiel.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 20. bis 22. März 2018

Angela, Peter, Dorothea? Wolltest Ihr auch immer schon mal ein Magazin mit Eurem Namen haben? Dann liegt Ihr im Trend, denn personalisierte Magazine boomen. What’s on? Wie sich watson gegen andere junge Portale durchsetzen will. Wer kommt darauf, eine Journalistin als „stutenbissig“ zu bezeichnen, nur weil sie auch bei Interviewpartnerinnen hart nachfragt? Das ist sowas von weltfremd. Und dann üben wir nochmal alle den Unterschied zwischen Werbung und Information. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 13. bis 16. März 2018

Was wäre anders, wenn Medien genossenschaftlich in der Hand der Leserinnen und Lesern wären? Gäbe es dann auch ein Jahresgehalt von mehr als 150.000 Euro für die Leitungsfunktion wie im Hauptstadtstudio? Würden freie Journalist*innen besser bezahlt? Mehr Zeit und Geld für gute Recherche? Bessere Themen, mehr Vielfalt? Weniger Beauty, Mode für Frauen und Sandmännchen für Rentner? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert  im #medienlog.

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Medienlog 5. bis 12. März 2018

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist weiter in der Diskussion, auch wenn die Schweizer gegen eine Abschaffung ihrer Billag gestimmt haben.

In der Türkei herrscht weiter Schrecken für regierungskritische Journalistinnen und Journalisten, auch wenn jetzt zwei Cumhyriet-Kollegen jetzt aus der Haft entlassen wurden.

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 2. und 3. März 2018

In Zeiten von Verschwörungstheorien und mehr-glauben-als-wissen ist Wissenschaft wichtiger denn je. Unverständlich, warum der Deutschlandfunk seine Wissenschaftsberichterstattung kürzen will. In Zeiten von … (s.o.) ist der Mehrheit der Deutschen auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk wichtig. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 26. Februar bis 1. März 2018

An dieser Nachricht kam praktisch keine Medienseite vorbei: Nach Daphne Caruana Galizia auf Malta ist jetzt mit Ján Kuciak in der Slowakei zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ein Journalist in Europa wohl wegen seiner Recherchen ermordet worden.

Auch bei einem anderen Thema blickt das Medienlog heute nach Europa: Anlässlich der #NoBillag-Abstimmung in der Schweiz geht es um die Angriffe, denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk in vielen Ländern ausgesetzt ist.

Das und mehr heute im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 21. bis 23. Februar 2018

Keine gute Woche für den Bild-Chef: Erst hetzt er relativ faktenlos im Fernsehen über die deutsche Justiz, dann fällt er auf eine Titanic-Satire herein, will das lange nicht wahrhaben und muss doch zurückrudern. Alles unter dem Label „Qualitätsjournalismus“.  Dazu passt auch die Geschichte mit dem Hund und der SPD. Nun denn … Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog zum Wochenende.

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Medienlog 15. und 16. Februar 2018

Es ist die Nachricht des Tages: Deniz Yücel kommt frei. Endlich, nach 367 Tagen ohne Anklage im Knast. Ob und wenn ja, welchen Deal die Bundesregierung dafür eingegangen ist, wird sich zeigen. Sechs türkische Journalist_innen sind zu lebenslanger Haft verurteilt worden.  Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im Medienlog.

#Denizfree #freethemall

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Medienlog 5. bis 7. Februar 2018

Sind Bilder vom Einkauf auch für Promis dem Privatbereich zuzuordnen? Im Prinzip ja. Hat Ex-Bundespräsident Wulff sich also zu Recht gegen die Veröffentlichung gewehrt? Der BGH sagt nein, weil die Rückkehr von Christian Wulff zu seiner Familie als Ereignis der Zeitgeschichte einzuordnen ist.

Vielleicht sollten Promis, die vom Boulevard gejagt werden, sich überlegen, ihren Namen aktiv zu vermarkten.  So wie Barbara Schöneberger, Eckart von Hirschhausen und andere, die sich als Magazin-Titel hergeben. Verlage sehen da jedenfalls gerade einen Trend, so dass wir mit zahlreichen Nachahmer-Produkten rechnen dürfen.

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 30. 1. bis 3.2.18

Chefallüren 2018: Feldbett, US-Flagge, Playstation in Camouflage-Optik im Büro. Lässt sich Commander nennen und auf dem Flur salutieren. Sein Kriterium für gute Zusammenarbeit? Man müsse sich vorstellen können, zusammen im Schützengraben zu liegen. Ist das Voraussetzung für modernen Journalismus, gar Qualitätsjournalismus? Der Mann ist unter 40 und gerade in die Bild-Printredaktion einmarschiert, unterstützt von Vorstandsmännern und Intrigen. Auf der Strecke geblieben ist eine fähige Journalistin. Drücken wir Marion Horn (BamS) und Miriam Krekel (B.Z.) die Daumen, dass sie kein Kanonenfutter werden. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 26. – 29. Januar 2018

Das geht gar nicht: Buhrufe gegen Trump lauter machen. Oder als Journalistin euphorische Tweets von Parteitagen posten. Da geht was: Journalismus-Projekt im Libanon. Und barrierefreies TV zu den Olympischen Spielen. Das muss gehen: Mehr Gehalt für Redakteure (und hoffentlich auch bessere Honorare für Freie). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 24. und 25. Januar 2018

Dass Facebook künftig Nutzer einbinden will, um die Glaubwürdigkeit von Medien zu untersuchen, ist bekannt.

Nun heißt es, dass es diese tiefschürfenden Fragen sein sollen:

1. Kennen Sie die folgenden Webseiten (Ja/Nein)
2. Wie sehr vertrauen Sie den folgenden Domains (Komplett / Stark / Mehr oder weniger / Kaum / Gar nicht)

Das wird die Sache natürlich richten. <Ironie off>

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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