Medienlog 3. bis 8. April 2019

Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Journalismus: die nächste Generation übernimmt die taz, wenn auch nur für einen Tag (gut), Thomas Seibert darf wieder aus derTürkei berichten (auch gut), epd-Medien werden 70 (immer gut). Polizei informiert die Presse nicht (schlecht), Funke prüft Verkauf aller Lokalzeitungen (schlecht), investigativer Journalismus ist eine Straftat (ganz schlecht). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. „Medienlog 3. bis 8. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 28. – 31. März 2019

Dass Herr Döpfner sich positiv zum verabschiedeten EU-Urheberrecht äußert, war zu erwarten. Berechenbar auch die Reaktion der türkischen Regierung gegenüber kritischen Journalist*innen. Eher ungewöhnlich ist die Gründung eines deutschen News-Dienst in New York. Und während die einen sich über den Fall Relotius als Film freuen, geht es anderen um die Haltung im oder des Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 26. bis 27. März 2019

Die Urheberrecht wird uns noch lange beschäftigen und Nachwirkungen haben – nicht nur im Internet, sondern auch im realen Leben, denn Befürworter und Gegner der jetzt verabschiedeten Reform denken voneinander nur das Allerschlechteste.Misstrauen ist damit auch für andere Themen prgrammiert.

Mit Misstrauen haben auch die Redakteurinnen von Donne Chiesa Mondo zu kämpfen, einer monatlichen Beilage zur Zeitung des Vatikans, Nachdem sie den Missbrauch an Nonnen durch Geistliche öffentlich gemnacht hatten. Nun sind sie geschlossen zurückgetreten.

Manche Lokalredakteur*innen träumen vielleicht vom Home-Office, aber in Großbritannien gibt es jetzt Fälle, wo die Redaktionen aufgelöst wurden und die Beschäftigten als Sparmaßnahme zuhause arbeiten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 21.– 25. März 2019

Immer wieder sonntags? Von wegen, Sonntagszeitungen werden kaum noch gelesen. Wie geht’s der „Republik“? Was der Chefredakteur über das erste Jahr denkt.  Hat Onlinerecherche etwas mit dem Geschlecht zu tun?  Warum Wissenschaftsjournalismus reflektieren sollte. BTW: Interessant, wie einzelne Medien ihre Beiträge in der URL betiteln und aus Billy Six den Indiana Jones in Neuenhagen machen … Das alles und noch viel mehr, neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 18. bis 20. März 2019

Man kann ja auch mal was Positives berichten: Das geplante Geschäftsgeheimnisgesetz wurde im Rechtsausschuss so überarbeitet, dass es keine Gefahr mehr für Journalisten und Whistleblower bringt.

Zu begrüßen ist auch, dass Billy Six wieder frei ist. Jetzt setzt der Kampf um Deutungshoheit ein: Wer hat geholfen, ihn aus dem Gefängnis in Venzuela zu holen? Hätte die Bundesregierung mehr machen müssen?

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 7. bis 11. März 2019

Wie berichtet man/frau angemessen über Katastrophen? Fragen an den Journalismus zehn Jahre nach Winnenden.  Berufsverbot für die Türkei: Erdogan weist Journalist*innen aus. Was der ARD ein Framing-Manual ist, heißt bei Dlf Kultur „Stilistik-Handbuch“. Und: Berichten Journalistinnen anders als Journalisten? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 28. Februar/1. März 2019

Nachwuchsmangel auch im Journalismus? Immer mehr Verlage suchen Volontär*innen. Ach, würden Politiker*innen sich doch auch bei Gehaltsverhandlungen dafür einsetzen, dass die Löhne wie Verbraucherpreise steigen und so die Inflation ausgleichen. Aber nein, das möchte Herr Söder nur für den Rundfunkbeitrag.  Kollegin Barley plant ein Gesetz, dass die Presse- und Informationsfreiheit einschränken wird. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 21. bis 27. Februar 2019

Das Jahr 2019 wird bitter, prognostiziert der Spiegel, nachdem bekannt wurde, dass DuMont über den Verkauf seines Zeitungsgeschäfts nachdenkt. Nur eine von mehreren Optionen heißt es in Köln und dass es noh länger brauche, das zu entscheiden. Die Beschäftigten in den betroffenen Abozeitunben und Boluevardblättern wird das kaum beruhigen.

Was es heißt, wenn das Zeitungssterben weiße Flecken zurücklässt, zeigt ein Beispiel aus Großbritannien: In Harlow sind Menschen ohne Internet von lokalen Nachrichten abgeschnitten.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 18. bis 20. Februar 2019

Und wieder ist ein preisgekrönter Autor damit aufgefallen, dass er in mindestens einer Geschichte eine Protagonistin erfunden hatte. Das SZ Magazin hat sich aus diesem Grund von dem betreffenden  freien Journalisten und Kolumnisten getrennt. Andere Geschichten bei der SZ, aber auch bei anderen Medien werden geprüft.

Radio Bremen bekommt eine Intendantin. Das sogenannte Framing Manual der ARD schlägt weiter Wellen.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 11. bis 15. Februar 2019

Journalist*innen rangieren eher weit unten auf der Liste der angesehenen Berufsgruppen. Hat das vielleicht etwas mit fehlender Transparenz zu tun? Würden die Medien glaubhafter, wenn sie eigene Fehler öffentlich machen, ihre Quellen offenlegen und das Making-of eines Beitrags für die Leserschaft sichtbar machen?

LOL stand bisher für „laughing out loud“. Was die französische LOL-Liga gemacht hat, ist allerdings überhaupt nicht zum Lachen: Rund 30 Journalisten, Blogger, Medienschaffende (alle männlich) haben mehr als zehn Jahre Journalistinnen und Bloggerinnen online gemobbt.

„Du kommst hier net rein“: Einer Partei gefällt nicht, was die Medien über sie schreiben. Deswegen muss die taz beim Bundeskongress der „Jungen Alternativen“ draußen bleiben.

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Medienlog 7. bis 10. Februar 2019

Zehn Jahre gibt es den neuen Freitag schon. Betonung auf neu, denn die Wochenzeitung wurde schon 1990 gegründet, damals noch mit dem Untertitel Ost-West-Wochenzeitung. Heute will Der Freitag, der donnerstags erscheint, ein Meinungsmedium sein.

Ganz auf Zeitung will die Funke-Gruppe in Thüringen vielleicht doch nicht verzichten. Nach der Ankündigung, drei große Titel auf digital umzustellen, rudert der Verlag jetzt wieder zurück.

Eine neue Zeitung hat Springer auf den Markt gebracht: viele platte Fragen, kaum Antworten, aber ein Layout wie ein Anzeigenblättchen aus den 80ern. Interessiert, dass ausgerechnet Springer-Chef Döpfner davon spricht, dass sich viele Journalisten unjournalistisch verhalten.

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Medienlog 24. – 27. Januar 2019

Musikalisch angehaucht, blickt das #medienlog auf die Woche zurück: ein bisschen Punk, ein bisschen Hip-Hop – und volle Kraft  voraus in die Zukunft des Journalismus. Ist Fernsehen erregend? Nö, soll es aber auch nicht sein. Qualität würde schon völlig reichen. Da kann man gespannt sein, wie es den Medien geht im Zeitalter der Digitalisierung. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 21. bis 23. Januar 2019

Hat Journalismus ein Zukunft? fragt The New Yorker. Wie es mit dem Journalismus weitergehen könnte, hat der journalist verschiedene Kolleginnen und Kollegen gefragt. Ob Redaktionen ihre Kommentarspalten nicht besser moderieren könnten, fragt Alex Urban, Admin der Gruppe #ichbinhier.

Wie es dem Journalismus so geht, schaut sich epd Medien seit 70 Jahren an.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 17. bis 20. Januar 2019

260 Millionen Euro für Lokaljournalismus. Klingt super, oder? Kriegt aber einen schalen Beigeschmack, wenn das Geld von Facebook kommt. Was das amerikanische Unternehmen damit wirklich bezweckt, ist (noch) unklar.  Ziemlich klar hat sich Sascha Lobo zur Verantwortung der Medien geäußert. Das gefällt nicht allen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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