Medienlog 18.-19. April 2017

Sind wir glücklicher, wenn wir keine News mehr lesen? Wie können wir uns die unabhängige Journalismus -Plattform vorstellen, die Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz finanzieren will? Wie kann es sein, dass eine komplett gefakte Story es ungeprüft in wichtige US-Medien schafft. Und was ist eigentlich aus dem Projekt Instant Articles geworden?

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 6. bis 12. April 2017

Sprache ist Macht. Und wer Macht hat, hat auch Verantwortung. Nicht nur in deutscher Sprache. Beim Internationalen Journalismusfestival in Perugia wird viel gesprochen, z.B. über die Zukunft des Journalismus. Falls wir noch ihn brauchen.  Die EU lässt sich etwas sagen von der österreichischen Journalistin Ingrid Brodnig. Und das Schweizer Project R spricht ab sofort für die Republik. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 3. bis 5. April 2017

Übertreiben wir es gerade ein bisschen in Sachen Fake News? Immer mehr Medien nehmen sich der vorsätzlichen Falschnachrichten an. Und zugleich wird der Begriff immer unschärfer. Und die Kritik daran wächst.

Und dann ist da noch diese Studie, nach der das Vertrauen der Deutschen in die Medien 2016 sprunghaft angestiegen ist.  Offenbar sei es den Medien immer besser gelungen, den von rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen erhobenen Lügenpresse-Vorwürfen entgegenzutreten, heißt es. Beigetragen hätten dazu auch der öffentliche Diskurs über die Arbeit und Bedeutung der Medien, die Diskussionen über Fake-News und die Einschränkungen der Pressefreiheit in der Türkei.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

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Medienlog 27.-28. März 2017

Wie sehr lassen wir uns in unserer Berichterstattung instrumentalisieren – von Kriegsparteien, Terroristen oder Amokläufern, aber zum Beispiel auch von Populisten oder verschiedenen Interessengruppen?  Das diskutieren Medienschaffende schon länger bei der Veröffentlichung von Bildern. Aber das gilt genauso in der Wahl unserer Wörter. Oder für den Tonfall, in dem wir über manche Sachverhalte berichten.

Wie also schreibt und spricht man über Terrorismus, ohne die Interessen der Terroristen zu bedienen? Wie berichten Medien kritisch, aber trotzdem sachlich über Konflikte wie den mit der Türkei? Das und mehr heute im Medienlog.

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Medienlog 23. bis 25. März 2017

Miteinander zu reden führt im Idealfall dazu, dass man einander versteht. Das gilt sicherlich nicht nur für das Projekt von geflüchteten Journalist_innen. Dunja Hayali hat mit einer rechten Wochenzeitung geredet – einige können/wollen das nicht verstehen. Viel geredet wird über die Entscheidung des Presserats, die Herkunft von Straftätern zu nennen – bei begründetem öffentlichen Interesse (was auch immer das sein mag). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Auch darüber kann man reden …

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Medienlog 21. und 22. März 2017

Dass der neue Bundespräsident die Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel fordert, ist richtig und wichtig. Noch besser wäre es, wenn Steinmeier Erdogan auffordert, auch die anderen zu Unrecht inhaftierten Journalistinnen und Journalisten freizulassen.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass für Medien und Politik Menschen über 50 eine homogene Gruppe sind: Senioren (auch als Best Ager, Silver Surfer oder ähnliche Nonsensegruppen benannt), denen man das meiste vorkauen muss.  Ich brauche keine Medienschublade für meine Altersgruppe. Ich interessiere mich für das, was andere Menschen auch interessiert. Mir würde schon es schon reichen, wenn der mediale Blick auf Ältere nicht so diskriminierend, abwertend, verallgemeinernd und ausgrenzend wäre. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog von #jonet

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Medienlog 20. März 2017

Markt und Medien, das renommierte wöchentliche Medienmagazin des Deutschlandfunk ist Geschichte. Aber erfreulicherweise nicht einfach abgeschafft, sondern durch etwas Neues ersetzt: das tägliche Magazin @mediasres.

Können Roboter Redakteure ersetzen? Sind sie bei bestimmten Aufgaben vielleicht sogar überlegen? Das mag im Augenblick bei der ‚aufzählung von Fußballergebnissen der Fall sein. Aber Fachleute sehen die Entwicklung so dynamisch, dass bald mehr gehen wird. Wo die Grenze ist? Mal schauen.

Das und mehr heute nue oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 16. – 18. März 2017

Es war eine deutsche Journalistin, die in der Pressekonferenz dem amerikanischen Präsidenten entscheidende Fragen zu Abhöraktionen und Fake News stellte. Hat ein Kommunikationswissenschaftler recht, wenn er den US-Journalismus dank Trump für gerettet erklärt? Können Zeitungen besser werden, wenn ein Ex-Minister das Sagen hat? Und weil heute Equal Pay Day, fragt die taz, warum Journalistinnnen weniger verdienen als ihre Kollegen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog von jonet.

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Medienlog 15. März 2017

Journalismus ist „…das Darstellen komplizierter Zusammenhänge in einfachem, gutem Deutsch“. Er habe „gelernt, zu informieren und zu erhellen, also aufzuklären, und dieses Verständnis von Journalismus hat mich vor allerlei Dummheiten geschützt.“ Schrieb Hanns Joachim Friedrichs, der heute 90 Jahre  alt geworden wäre.  Journalismus könnte sein:  Abenteuer, Dokumentation, Demokratie, partnerschaftliches Arbeiten.  Was Journalismus NICHT ist: Hetze. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog von #jonet.

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Medienlog 13.-14. März 2017

Dem WELT-Journalisten Deniz Yücel widmen Medien und Öffentlichkeit in Deutschland viel Aufmerksamkeit. Aber er ist ja nicht der einzige Journalist in türkischen Gefängnissen.  Mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen sitzen dort ein, viele von ihnen ohne formelle Anklage. Haftgrund im Prinzip: Journalismus. Die ZEIT hat zusammengestellt, wer aufgrund welcher Vorwürfe eingesperrt wurde.

Das und mehr heute im Medienlog.

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Medienlog 7.-9. März 2017

Viele Medienhäuser bauen jetzt Fact-Checker-Einheiten auf, um Fake News oder Gerüchte zu widerlegen. Ist das gut oder vielleicht doch gerade ein bisschen viel Hype, fragt Daniel Bouhs bei ZAPP.

Könnte ein deutsch-türkischer Fernsehsender nach dem Vorbild von arte einen sinnvollen Beitrag zur Integration leisten, fragt Cem Özdemir.

Muss man heutzutage aus jedem öffentlich gsprochenen Satz, der einem missfällt, einen Prozess machen? Das frage ich mich beim zusammenstellen des Medienlogs angesichts von Kleber ./. Kleingärtner.

Das und mehr heute im Medienlog.

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Medienlog 4. bis 6. März 2017

Ach, das lese ich als Feministin  gerne: Frauen und Männer auf Augenhöhe, mediale Berichterstattung auch aus weiblicher Sicht. Und das nicht nur zum Frauentag (übermorgen), sondern einfach selbstverständlich immer. Natürlich will niemand gerne als Reichsbürger tituliert werden (außer den Reichsbürgern selbst), aber deswegen einen TV-Moderator anzeigen? Die spinnen, die Gärtner.  Der Kampf gegen Fake-News geht weiter, und natürlich bleibt auch die Pressefreiheit in der Türkei weiterhin Thema. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog von #jonet

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Medienlog 27. Februar – 3. März 2017

Schikanieren kann man Journalistinnen und Journalisten auf vielerlei Art: Mit Extra-Steuern belegen, die Existenzgrundlage nehmen, überwachen, bedrohen, diffamieren, einsperren. Ihnen körperliche Gewalt antun oder sie töten. Man kann Medien vom Informationsfluss abschneiden, sie gleichschalten oder schließen. Man kann aber auch die Arbeitsbedingungen so verschlechtern, dass der Journalismus ausgetrocknet wird.

Alles das gab es schon immer. Aber nicht so gehäuft.

Heute leider fast alles davon im aktuellen Medienlog. „Medienlog 27. Februar – 3. März 2017“ weiterlesen

Medienlog 24. Februar 2017

Dass Geheimdienst und Medien keine Freunde sind, weiß man. Da geht Abhören dann eben doch.  Kein Freund der Medien ist ebenfalls die türkische Regierung mit ihrem Frontmann Erdogan:  Mehr als 154 Journalistinnen und Journalisten sitzen in türkischen Gefängnissen – mehr als in allen anderen Ländern der Welt (Facebook-Post von Hasnain Kazim).  Bannon und Breitbart machen es sich da lieber einfach und schaffen ihre eigene Medienwirklichkeit. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 21. Februar 2017

Die Öffentlichkeit schaut gerade so genau auf die Medien wie lange nicht. Und Journalistinnen und Journalisten reflektieren mindestens gleichermaßen intensiv über ihren Beruf. Haben wir dem Islam in den vergangenen Jahren ein schlechtes Image verpasst? Neigen Redaktionen dazu, Themengebiete von „Betroffenen“ abdecken zu lassen? Fangen wir an, über bestimmte Themen nicht mehr zu berichten?

Diese Fragen und vielleicht keine fertigen Antworten, aber Gedanken dazu im aktuellen Medienlog.

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