Medienlog 24. Februar 2017

Dass Geheimdienst und Medien keine Freunde sind, weiß man. Da geht Abhören dann eben doch.  Kein Freund der Medien ist ebenfalls die türkische Regierung mit ihrem Frontmann Erdogan:  Mehr als 154 Journalistinnen und Journalisten sitzen in türkischen Gefängnissen – mehr als in allen anderen Ländern der Welt (Facebook-Post von Hasnain Kazim).  Bannon und Breitbart machen es sich da lieber einfach und schaffen ihre eigene Medienwirklichkeit. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 21. Februar 2017

Die Öffentlichkeit schaut gerade so genau auf die Medien wie lange nicht. Und Journalistinnen und Journalisten reflektieren mindestens gleichermaßen intensiv über ihren Beruf. Haben wir dem Islam in den vergangenen Jahren ein schlechtes Image verpasst? Neigen Redaktionen dazu, Themengebiete von „Betroffenen“ abdecken zu lassen? Fangen wir an, über bestimmte Themen nicht mehr zu berichten?

Diese Fragen und vielleicht keine fertigen Antworten, aber Gedanken dazu im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 8. Februar 2017

Ich kann mich dunkel erinnern, dass Springer-Chef Döpfner vor ein paar Jahren laut verkündete, mehr Frauen in Führungpositionen bringen zu wollen. Aber vermutlich sieht man(n) von oben durch die gläserne Decke und ist zufrieden mit denen, die er weiter unten sieht: Frauen. Also bleiben die gestandenen Chefredakteurinnen Marion Horn und Tanit Koch dort, wo sie sind, und der Mann von bild.de wird Herrscher über die rote Gruppe.  Jochen Wegner, jonet-Gründer und Chef von Zeit online, will das Land journalistisch neu vermessen mit #D17.  Und dann bleibt noch die Frage, wie man und frau journalistisch mit dem Mann im Weißen Haus umgehen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im  #Medienlog von #jonet „Medienlog 8. Februar 2017“ weiterlesen

Medienlog 6.-7. Februar 2017

Margarete Stokowski sinniert über das verwirrte Bild, das viele Menschen von Journalisten und Medien haben.  Eine Fußballzeitung in Rumänien recherchiert Geschichten, die so gar nichts mit Fußball zu tun haben, und hält so die Fahne des investigativen Journalismus hoch.  Die Aktivisten von Hooligans gegen Satzbau schaffen ein bisschen Zusatzverwirrung in diesen verwirrten Zeiten.

Das und mehr heute im jonet-Medienlog. „Medienlog 6.-7. Februar 2017“ weiterlesen

Medienlog 2. und 3. Februar 2017

„Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ So steht es im Grundgesetz (Art. 5 Abs. 1 S. 2 Var. 1).  Das aber scheint einen bayerischen Fußball-Zweitligisten nicht zu interessieren, er will bestimmte Journalisten bei 1860-Spielen nicht mehr dabeihaben. Auch die französische Front National will möglicherweise unpassender Berichterstattung vorbeugen und schmeißt Journalisten raus. Und ein Daimler-Sprecher spricht gar vom Verfall der Sitten – bei den Journalisten (nicht bei den Autobauern).  Wie gut, dass es auch Lob für investigativen Journalismus gibt, z.B. für die Panama Papers.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog von #jonet.

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Medienlog 31. Januar – 1. Februar 2017

Keine Diskriminierung feststellbar, hat das Gericht einer ZDF-Reporterin beschieden, die auf Lohngerechtigkeit geklagt hatte. Keine Bilder und Berichte von Terroranschlägen und anderen unangenehmen Themen, fordert die türkische Regierung von den Medien. Kein Bericht vom AfD-Parteitag, beschloss die Morgenpost Sachsen und ließ demonstrativ weißen Raumim Blatt.

Das und mehr heute neu der aktualisiert im jonet-Medienlog.

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Medienlog 27. Januar 2017

Medien sind Opposition und sollen gefälligst den Mund halten. Diese Worte fielen nicht in irgendeinem obskuren Diktatorenstaat. Trumps Chefberater Stephen Bannon, selbst ehemaliger Journalist und Ex-Chef von Breitbart, sagte das in einem Interview der New York Times.

In der Türkei werden Journalisten schon länger als gefährliche Opposition gesehen. Entsprechend stuft die Regierung das neugegründete Exilmedium Özgürüz offenbar als Bedrohung ein. Jedenfalls sperrten die türkischen Behörden die Seite, noch ehe der erste Beitrag veröffentlicht war.

Was es noch gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 26. Januar 2017

Während der Stern sich für seinen Gabriel-Scoop feiern lässt, muss BILD sich dafür entschuldigen, dass die Geschichte zur SPD-Kanzlerkandidatur sich als falsch erausgestellt hat. Fehler müssen auch Correctiv und Plusminus in ihren Beiträge zur Krankenhaushygiene einräumen. Es ist also tatsächlich nicht immer alles richtig, was Medien veröffentlichen. Und in jüngerer Zeit entsteht oft der Eindruck, als verliefe das Vertrauen in die Medien in absteigender Kurve.

Eine aktuelle Studie zeigt es differenzierter: Danach gibt es zwei auseinanderlaufende Entwicklungen. Auf der einen Seite wächst das Misstrauen, auf der anderen Seite steigt die Zahl derer, die den Medien grundsätzlich vertraut.

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Medienlog 23. – 25. Januar 2017

Wer hätte gedacht, dass Markworts Spruch „Fakten, Fakten, Fakten“ nochmal so aktuell wird … Alternative Fakten, Fake-News und der journalistische Kampf dagegen werden sicher noch lange unsere Aufgabe sein. Vor allem im kommenden bundesdeutschen Wahlkampf. Pressefreiheit hier und woanders ist ein weiteres Thema. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog von #jonet.

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Medienlog 18. und 19. Januar 2016

Alle politischen Verwerfungen tragen vielleicht das Gute in sich, den Journalismus zu stärken und wieder auf seienen Kern zurückzuführen. Die unterkühlten Beziehungen zu Trump haben der amerikanische Presse jedenfalls deutlich gemacht, „wer wir sind und wozu wir da sind“. Dafür sind die Kolleginnen und Kollegen “ in höchstem Maße dankbar“, lässt das US Press Corps den Fast-schon-Präsidenten in einem offenen Brief wissen, der durchaus als Kampfansage aufzufassen ist.

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Medienlog 11. und 12. Januar 2017

War es richtig, das Trump-Dossier mit nicht belegten Informationen zu veröffentlichen? Dazu startete in den USA eine medienethische und politische Debatte. Klar ist jedenfalls: Der Mann , dessen Wahlkampf unter anderem durch die Verbreitung von Fake News geprägt war, mag es nicht, wenn Unverifiziertes über ihn veröffentlich wird. Auch sonst ließ er die Journalisten auf seiner Pressekonferenz spüren, was er von den etablierten Medien hält – unter anderem, indem er mit spitzem Finger bestimmte, wer eine Frage stellen darf und wer ganz bestimmt nicht. Die Branche kann sich auf eine harte Zeit einstellen. Zugleich zeigen Personalwechsel, wie US-Medien sich für die Ära Trump vorbereiten.

Was es noch gab, wie immer neu oder aktualisiert beim jonet-Medienlog.

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