Medienlog 27.-28. März 2017

Wie sehr lassen wir uns in unserer Berichterstattung instrumentalisieren – von Kriegsparteien, Terroristen oder Amokläufern, aber zum Beispiel auch von Populisten oder verschiedenen Interessengruppen?  Das diskutieren Medienschaffende schon länger bei der Veröffentlichung von Bildern. Aber das gilt genauso in der Wahl unserer Wörter. Oder für den Tonfall, in dem wir über manche Sachverhalte berichten.

Wie also schreibt und spricht man über Terrorismus, ohne die Interessen der Terroristen zu bedienen? Wie berichten Medien kritisch, aber trotzdem sachlich über Konflikte wie den mit der Türkei? Das und mehr heute im Medienlog.

28.3. US-Magazin: The Atlantic eröffnet Büro in Europa (Standard)

27.8. Sprechen über Terrorismus: Bekennt sich der IS oder beansprucht er? (ZEIT)

27.3. Bild gegen Zeit: Twitter-Streit über journalistische Arbeit (DLF)

27.3. Meydan TV: Eines der erfolgreichsten Exilmedien in Deutschland (DLF)

27.3. Constantin Schreibers Mocheereport: „Hoppla, was wird denn hier für eine Meinung verbreitet!“ (Tagesspiegel)

27.3. …und nun zu weiteren Nachrichten: Auslandskorrespondent*innen über Orte, an denen der Terror zum Alltag gehört (taz)

27.3. Untersuchung: Markt macht Medien frei (Handelsblatt)

27.3. Krise der Demokratie: Forderungen an den modernen Lokaljournalismus (Drehscheibe)

27.3. Facebook Live: Wenn Gewalt und Hass in Echtzeit ins Netz gestreamt werden (Meedia)

27.3. Ein ZEIT-Artikel und die Boulevard-Zeugin: viel Wind um das letzte „fehlende Puzzleteilchen“ im Bild von Andreas Lubitz (Meedia)

27.3. Gegenrede:  „Es kann gar nicht genug Investigativressorts geben“ (kress)

27.3.  Debatte um Fake News Internationale Medienmacher schreiben Brandbrief an Donald Trump (Horizont, WAN-Ifra-Blog)

27.3. Türkei-Referendum: BILD wirbt zweisprachig für Nein  (Horizont)

26.3. Polarisieren gegen den Polarisierer: Türkeiberichterstattung schießt übers Ziel hinaus (ZEIT)

26.3 Polnisches Verhältnis zu Deutschland: Medienkrieg um die Nachbarn (taz)

26.3. USA: Trump will Mittel für öffentliches Radio und TV streichen (BR5)

26.3. Griechenland: Medienhäuser vor der Pleite (BR5)

26.3./17.2. Interview mit Reporter-Legende Georg-Stefan Troller: „Habe starken Geruch der 1930er-Jahre in der Nase“ (KStA, NRW-JOURNAL)

26./25.3. Schweizer Medien-Startups: Journalisten auf Geldsuche (BR5 1, BR5 2, NZZ)

25.3. Berichte über Ausländer: Schweizer Presserat liberaler als der Deutsche (NZZ)

25.3. Sky Italia: Journalisten streiken, Regierung unter Druck (Standard/APA)

25.3. Zwischen Abhängigkeiten und Freiheit: Das manchmal schwierige Leben der Freelancer (DWDL)

13.3. „Nicht schaden“: Trainings für den Umgang mit traumatisierenden Ereignissen (MMM)