Medienlog vom 14. bis 23. Februar 2021

Facebook und Instagram haben sie nicht mehr alle: Jetzt hat der amerikanische Konzern das politische Magazin Monitor gesperrt. Wegen eines Beitrags über den Anschlag in Hanau. Der würde gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen. Also der Beitrag, nicht der Anschlag.
Vier Jahre hat es gedauert: Jetzt hat ein Verdächtiger den Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia gestanden.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog vom 14. bis 23. Februar 2021“ weiterlesen

Medienlog 31. Januar – 5. Februar 2021

Das Kabinett hat ein neues Urheberrecht beschlossen. Das geht uns alle an. Der WDR hat (mal wieder) daneben gegriffen mit seiner letzten Instanz. Ist ein Autor verantwortlich für Rassismus, Sexismus, Hass und Morddrohungen seiner Follower*innen? Gibt es Unterschiede zwischen irischem und deutschem Journalismus? Das alles und noch viel mehr,  wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 31. Januar – 5. Februar 2021“ weiterlesen

Medienlog 25. – 30. Januar 2021

Überall poltert und kracht es:  Beim MDR streiten die drei Länder um die Verteilerung der Gelder, Thüningen droht gar mit dem ausstieg. Der Stern will auf das eigene Ressort „Politik und Wirtschaft“ in Hamburg und das Hauptstadtbüro verzichten und trifft damit auf wenig Begeisterung. Beim Spiegel protestiert ein Teil der Beschäftigten gegen den Umgang mit Chefredakteurin Barbara Hans.

Das alles neu oder aktualisiert im Medienlog.

„Medienlog 25. – 30. Januar 2021“ weiterlesen

Medienlog 11. bis 16. Januar 2021

War die Sperrung Trumps auf Twitter und anderen Social-Media-Kanälen ein lange überfälliger Schritt im Kampf gegen Faken News, Maanipulation und Hassrede? Oder übrrlassen wir gerade den Tech-Konzernen fahrlässig die Entscheidung, was öffentlich gesagt werden darf?
Können weitere öffentlich-rechtliche Sender zusammengehen, etwa indem der kleine Saarländische Rundfunk mit dem stärkeren SWR gemeinsame Direktionen hätte? Oder sind eigenständige Strukturen auch für die kleineren Sender unerlässlich?
Warum glauben Menschen, dass Medien und Politik bei der Corona-Berichterstattung unter einer Decke stecken?

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

„Medienlog 11. bis 16. Januar 2021“ weiterlesen

Medienlog 16.-27. November 2020

Nach wiederholten Attacken auf Medienschaffende bei Demos, fordern Medienverbände von der Polizei, Journalist*innen zu schützen und die Pressefreiheit in solchen Situationen entschiedener durchzusetzen. Der Deutsche Presserat hat einen Entwurf vorgelegt, um die bestehenden Verhaltensgrundsätze für die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Medien zu aktualisieren.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

„Medienlog 16.-27. November 2020“ weiterlesen

Medienlog 21. Oktober bis 6. November 2020

Erste Einschätzungen zur zur Berichterstattung über die US-Wahlnacht und die lange Auszählung,  eine Nachbereitung zur Berichterstattung über den Anschlag in Wien, das ist wieder die Zeit für besonnenen Medienjournalismus. Dessen Wert loben auch verschiedene Gastbeiträge anlässlich eines Jubiläums: Das Altpapier wird 20.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

 

„Medienlog 21. Oktober bis 6. November 2020“ weiterlesen

Medienlog 7. bis 20. September 2020

War doch alles gar nicht so gemeint. Meint Serdar Somuncu über seine Radioeins-Podcastfolge mit Florian Schröder. Die sexistischen und rassistischen Meinungen, die er rausgehauen hat, seien nur Satire gewesen, als Privatmann sei er ganz anders. Ach ja?

Immer dieselbe Masche: Chefredakteur veröffentlicht menschenverachtende Berichte, ignoriert Kinderschutz und Persönlichkeitsrechte. Die Leserschaft ist empört. Der Verleger räumt anschließend Fehler ein.  Bildzeitungsjournalismus eben. Und dann tun sie es wieder. Und wieder. Und … widerlich.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Katrin Schwahlen.

„Medienlog 7. bis 20. September 2020“ weiterlesen

Medienlog 24. August bis 4. September 2020

Das wurde aber auch Zeit: Die Staatsanwaltschaft München hat die Verfahren gegen zwei Journalisten der Financial Times eingestellt, die seit 2015 immer wieder kritisch über Wirecard berichtet hatten. Die Ermittlung erfolgte auf Betreiben der BaFin unter dem Vorwand, hinter der Berichterstattung könne der Versuch stecken, den Aktienkurs zu manipulieren.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 24. August bis 4. September 2020“ weiterlesen

Medienlog 17. bis 21. August 2020

Gab es zu viele Corona-Sondersendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen? Das finden zwei Wissenschaftler. Nach ihrer Überzeugung hat die Berichterstattung von ARD und ZDF ein permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario vermittelt.

Welche Bilder sollen und wollen wir sehen? Wegen einer älteren Reportage über Kinderprostitution ist die Agentur Magnum in die Kritik geraten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

„Medienlog 17. bis 21. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 3. bis 14. August 2020

In autoritär regierten Ländern geraten Medienschaffende, die über Demonstrationen berichten, schnell in den Fokus von Sicherheitskräften. Aktuell ist das in Hongkong und Belarus zu beobachten.

In Deutschland werden Journalist*innen dagegen eher von den Demonstrationsteilnehmer*innen angefeindet und bedrängt. Presserat, Journalistenverbände und andere fordern deswegen schon lange besseren Schutz durch die Polizeikräfte, ein Polizeisprecher erklärt dagegen,  man könne eben nicht überall sein.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 3. bis 14. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 26. Juli – 2. August 2020

Bei einer Demo in Berlin werden zwei Journalistinnen so bedroht, dass sie die Dreharbeiten abbrechen müssen. Eine Panorama-Kolumnistin wird von einem Welt-Journalisten gemobbt – und von seinen Anhänger*innen auf übelste Weise getrollt. In Weiden wird eine Journalistin an der Berichterstattung gehindert. Das alles sind Angriffe auf die Pressefreiheit und Angriffe gegen Frauen.  In Marokko wurde ein  Investigativjournalist zum wiederholten Mal verhaftet, in vielen Ländern droht Journalist*innen die Todesstrafe.  Außerdem: Journalismus oder Basis für Selbstinszenierung? Warum ein Waldspaziergang mit einem Verschwörungstheoretiker keine gute Idee ist. Und wie Journalismus aus dem Homeoffice funktioniert. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 26. Juli – 2. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020

Medien geraten vielerorts unter Druck – aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch politisch. Die Kolumne in der taz und Horst Seehofers Reaktion sorgen immer noch für Aufregung.

Am erfreulichsten ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts. Die ZDF-Journalistin Birte Meier hatte wegen ungleicher Bezahlung geklagt und kann nun das Entgelttransparenzgesetz in Anspruch nehmen, um zu erfahren, wieviel ihre männlichen Kollegen verdienen. Mit dem Grundsatzurteil die Rechte von arbeitnehmerähnlichen Freien gestärkt.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

„Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020“ weiterlesen