Medienlog 9. – 15.11.2019

Schneeflocken, Mist, Gurken und das Internet der Dinge – klingt lustig, hat aber einen ernsten journalistischen Hintergrund. Warum @dpa künftig auf Begriffe wie „Familientragödie“ und Beziehungsdrama“  verzichtet und welche Vorschläge von den Nutzer*innen kommen, könnt ihr in den Tweets des dpa-Chefs @fhomburger nachlesen. Und Pressefreiheit ist natürlich immer wieder, immer noch ein Thema. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 26.10 – 08.11.19

Immer noch eine Drehung mehr in Sachen Relotius: Diesmal geht es um Manipultionen des Wikipedia-Eintrags. Ein paar Drehungen zulegen müssten die Entwicklungen der Chefredaktionen, um der Geschechtergerechtigkeit näher zu kommen. Im Augenblick bewegt sich das in vielen Medienbereichen im Schneckentempo. Mindestens eine große Runde mehr müsste das Index-Modell zur Gebührendfestsetzung für die Öffentlich-Rechtlichen drehen.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 29.09. – 05.10.2019

Springer macht Millionengewinne, kürzt das Budget für die Redaktionen und setzt auf TV statt Print. Also Bewegtbild statt BILD. Auf der Strecke bleiben – neben der journalistischen Vielfalt – vermutlich auch zwei Chefredakteurinnen: Marion Horn bei der BamS (erste Frau in dieser Position im Springer-Verlag) und Miriam Krekel, Noch-Head-of B.Z.  Denn Chef der zusammengelegten Roten Gruppe wird JR. Erwartet uns also im Bild-TV bald der Denver-Clan aus der Rudi-Dutschke-Straße? Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog vom 23. bis 28. Spetember 2019

Am Sonntag wird in Österreich gewählt, die Spannungen zwischen Parteien – im Speziellen der FPÖ – und Medien wie dem Falter spielen im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Das lohnt einen Blick auf die Medien in Österreich.

In Frankreich hat sich die Redaktion der Le Monde ein Widerspruchsrecht erkämpft, wenn ein neuer Aktionär die Kontrolle übernehmen will.

Ein Gericht hat Livestreams der BILD als zulassungspflichtigen Rundfunk eingestuft.

Das und mehr im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 16. bis 20. September 2019

DuMont verkauft die Berliner Zeitung an ein Ehepaar, das bisher keine verlegerische Erfahrung hat. Wie es mit den anderen Regionalzeitungen und den Boulevardblättern der DuMont Mediengruppe weitergeht, ist weiterhin ungewiss.  Die MoPo zum Beispiel begint ihr 70. Jubiläum wohl mit recht flauem Gefühl.

Die Frage nach dem Überleben des Lokaljournalismus wird auch andernorts gestellt, wie zwei Texte aus dem Guardian und The Atlantic zeigen.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 9. bis 13. September 2019

Heute mal gute Nachrichten aus der Türkei: Der österreichische Journalist Max Zirngast ist von einem Gericht freigesprochen worden, ebeno fünf Kollegen von Cumhuriyet. Deniz Yücel scheitert dagegen vor Gericht mit seiner Forderung nach Schadenersatz für die Haft.

Gute Nachrichten erwartet die taz in Sachen Transparenz des BND: Hier hatte Jost Müller-Neuhof vom Berliner Tagesspiegel auf Auskunft über Hintergrundgespräche geklagt. Das Urteil soll kommende Woche kommen.

Eine Niederlage kassierten die deutschen Verlage mit ihrem Leistungsschurtzrecht vor dem EuGH. Das werden manche als gute und andere als schlechte Nachricht werten. Das und mehr heute nue oder aktualisiert im Jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 29. August bis 3. September 2019

Wer will Journalist*in werden – und wer wird es? Die Zusammensetzung der Redaktionen hat Einfluss darauf,  welche Realität die Medien abbilden. Das betrifft Genderperspektiven genauso wie  Herkunft, Schicht, Bildungsstand der Eltern. Mit Diversity in Redaktionen beschäftigen sich im aktuellen Medienlog die taz, die Süddeutsche Zeitung und der journalist, der zudem noch die Frage stellt, wie Redaktionen künftig ihren Nachwuchs rektrutieren, wenn die Branche eher an Atrraktivität verliert.

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Medienlog 26. bis 28. August 2019

In den USA gibt es eine Kampagne gegen Trump-kritische Journalistinnen und Journalisten, wie die New York Times berichtet. Danach sollen konservative Kreise versuchen, gezielt den Ruf einzelner Medienvertreter zu beschädigen.

Noch bedrohlicher die Situation für deutsche Journalistinnen und Journalisten sein, die auf den „Todeslisten“ der Rechtsextremisten stehen. Diese Kolleginnen und Kollegen haben das Recht, über diese Bedrohung infomiert zu werden, fordern die Neuen Deutschen Medienmacher in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer, und mehrere Journalistenverbände haben sich dieser Forderung angeschlossen.

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Medienlog 19. – 23. August 2019

Mimimi … da hat mich jemand kritisiert. Und dann noch einer mit blauen Haaren. Und jung ist er. Dabei liest er keine Printzeitungen mehr.  Ganz anders drauf ist Hartmut Brings: Er ist der Mann für alles beim „Spiekerooger Inselboten“, ein Printprodukt im Ein-Mann-Betrieb. Ohne online. Nicht vergessen ist der Mord an dem slowakischen Journalisten Ján Kuciák. es wird weiter ermittelt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 15. – 18. August 2019

Manchmal kommt mir die (Medien)Welt vor wie ein Kindergarten: Du hast was über mich gesagt, was mir nicht gefällt. Deswegen rede ich nicht mehr mit dir, aber schlecht über dich. Nach jeder Meinungsäußerung wird gestänkert und gehetzt, was das Zeug hält. Egal, um was es geht. Wie soll denn da was Konstruktives entstehen? Natürlich geht es nicht, Gelesenes/Gehörtes ungeprüft zu übernehmen, auch oder gerade, wenn es von der Polizei kommt. Und: Verschwörungstheorien sind nun mal keine Fakten. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. „Medienlog 15. – 18. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 12. bis 14. August 2019

Journalistinnen und Journalisten im Fadenkreuz der Rechten – darum geht es in einem der Beiträge bei Zapp. Auch auf den sogenannten Feindeslisten des rechtsextremen Netzwerks Nordkreuz aus Mecklenburg-Vorpommern stehen Journalistinnen und Journalisten. Muss das BKA diese Listen herausgeben? Das fordert der freie Journalist und Aktivist Arne Semsrott und klagt deswegen.

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Medienlog 5. bis 11. August 2019

Wenn’s mal schnell gehen muss … kommen die sozialen Medien gerade recht. Oder? Und wie haltet Ihr es dann mit der Verifizierung? Die Erde ist eine Scheibe und Rassisten gibt es nicht. Meint Fox News. Gibts die überhaupt? Vermutlich in ihrer eigenen Filterblase. Also dem digitalen Dorf, in dem man sich oft unangenehm nahe kommt. Und dann auch schnell mal den Medienanwalt einschaltet. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog „Medienlog 5. bis 11. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 1. bis 4. August 2019

Wieder ist die Diskussion entfacht, ob und wie die Nationalität von Täter*innen genannt werden soll. Das ist allerdings nicht der Grund, warum die ihr-wisst-schon-welche-Partei die Bundesregierung mit Massenanfragen zur Berichterstattung  zuschüttet. Was wird aus Bild und BamS, Welt und WamS, wenn KKR Springer übernimmt? Woanders wird die Pressefreiheit immer weiter eingeschränkt, Journalistinnen und Journalisten sind in vielen Ländern in Lebensgefahr. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 29. bis 31. Juli 2019

Dass die Bloggerin Marie Sophie Hingst, die jahrelang über ihre erfundene jüdische Familiengeschichte schrieb und Holocaust-Schicksale erfand, nun tot aufgefunden wurde, beschäftigt einige Medien: War es richtig, wie ihre Geschichte öffentlich enttarnt wurde?

Auch sonst gibt es wieder einiges zu diskutieren: Können Journalistinnen und Journalisten die Polizei als priviligierte Quelle betrachten? War die Nennung der Herkunft des Täters von Frankfurt angemessen?

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Medienlog 25. und 26. Juli 2019

Dass die Vielfalt in Redaktionen noch lange nicht so ist, wie sie sein sollte, daran könnten die Medien arbeiten. Dass manche Haltungen aber auch mit mehr Diversität vermutlich nicht besser werden, lässt die Berichterstattung über die Kita in Leipzig befürchten (Stichwort: Schweinefleischverzicht). Deutschlands bekanntestes Boulevardblatt schwankt unter seinem Chefpropagandisten immer weiter rechts. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 22. bis 24. Juli 2019

Der Streit zwischen Wirecard und Financial Times nimmt Fahrt auf: Gibt es Kursverluste, weil die FT Unregelmäßigkeiten aufgedeckt hat? Oder schreibt sie das Dax-Unternehmen gezielt schlecht, um den Kurs nach unten zu treiben? Gegen diesen Vorwurf whert sich die FT und will ihre Wirecard-Berichterstattung jetzt extern überprüfen lassen.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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