Medienlog 6. und 7. Dezember 2018

Wo fängt PR an, wo hört Journalismus auf? Was schert mich Unabhängigkeit, wenn ich meine Miete bezahlen muss? Gastkommentare: Journalismus oder Dienstleistung? Derartige Meinungsäußerungen unterliegen nicht dem Pressekodex.  Märchen aus 1001 Nacht? Viele CDU-Delegierte sagen, sie hätten nie mit der Bild am Sonntag gesprochen. Ihre Meinung hat sich die Zeitung dann wohl selbst gebildet.

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Medienlog 29.11. bis 2.12.18

Alle reden über(s) Wetter. Das Magazin gleichen Namens hat damit nichts am Hut, bietet aber jede Menge Gesprächsstoff. Georg Seßlen beschreibt den Abgang des deutschen Journalismus in rechte Gefilde. Barbara Dribbusch zeigt auf, wie manipulativ die Bild-Zeitung berichtet.  Und Falter-Chefredakteur Florian Klenk geht auf eine journalistische Zeitreise – trotz österreichischem Schwerpunkt sehens- und hörenswert! Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 15. bis 17. November 2018

Journalismus ordnet ein, versucht objektiv zu sein, mehrere Quellen zu nennen usw. Journalismus der Bild-Zeitung beruht auf inneren Wahrheiten, also auf den Gedanken und Gefühlen des Chefredakteurs. In einem guten Kommentar zu einem guten Artikel analysiert der Schülerjournalist Johann Aschenbrenner den sog. Qualitätsjournalismus bei der Boulevardzeitung. Wenn man(n) nicht von selbst draufkommt, hilft der Bot, Frauen zu Wort kommen zu lassen. Ob das auch bei fingierten Interviews hilft?

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Medienlog 8. – 10. November 2018

Der amerikanische Präsident hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung fürs Weiße Haus entzogen – ein Angriff auf die Pressefreiheit. Wer junge Journalist*innen ernst nimmt, nimmt den Journalismus ernst und bietet ihm eine Zukunft.   Boa(h), ernsthaft? Noch ein Männer-Magazin für Mode und Lifestyle? Namensgeber ist ein Fußballer. Ein reines Fußball-Magazin hingegen wird eingestellt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 25. bis 26. Oktober 2018

Die Chefredakteure der ÖR diskutieren mit Vertretern der AfD. Keine leichte Aufgabe, denn die Meinung der Parteimänner und ihrer Anhänger*innen ist mehr als (nicolaus)festgefahren. Und noch eine reine Männerveranstaltung: Die Oberen des FC Bayern machen sich die Medienwelt jetzt so, wie sie ihnen gefällt.  Ist das das neue Medienbewusstsein, von dem der Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten spricht? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 1. bis 5. Oktober 2018

Journalismus soll wahrheitsgetreu sein, so objektiv und neutral wie möglich. Journalistinnen und Journalisten sind mehr, sind geprägt von Familie, Freunden und Gesellschaft, haben eine Haltung und eine Meinung. Laura Meschede beschreibt, warum sie einen Journalistenpreis abgelehnt hat, Maxi Leinkauf und Lutz Herden diskutieren über ihre ostdeutsche Herkunft und fragen sich, ob das – journalistisch – etwas mit ihnen gemacht hat. Rund um den Einheitstag wurden in einigen Medien journalistische Unterschiede zwischen BRD und DDR thematisiert. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 10. und 11. August 2018

„Darf man das menschenverachtend nennen? Darf man das noch Journalismus nennen?“ fragt@nicolediekmann, ZDF-Reporterin, nachdem die Bild freudig erregt zu sein schien,  dass Assma Assad, die Frau des syrischen Diktators, an Brustkrebs erkrankt ist. Während die Zeitung von Gottesstrafe faselt, beschäftigt sich jetzt der Presserat mit der Berichterstattung.

Auch wenn ich manche Zeitungen für komplett überflüssig halte, freue ich mich über das Ergebnis einer Studie, die Printmedien eine Zukunft voraussagt.

Die Deutsche Welle schränkt ihr Kommentarfunktion bei Meinungsstücken ein, weil das Niveau der Drohungen und Beleidigungen unerträglich geworden seien.

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Übrigens: Nur zwei Antworten auf Diekmanns Frage sind richtig. Ja, das ist menschenverachtend. Nein, das ist kein Journalismus mehr.

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Medienlog 4. bis 8. August 2018

Wenn Spiegel online mit der Meldung „Mit Lippenstift zur jüngsten Milliardärin der Welt“ aufmacht, kann das ein Zeichen fürs Sommerloch sein oder für den journalistischen Untergang des Hamburger Magazins. Stabil halten sich die Straßenzeitungen in Deutschland, auch wenn für die Digitalisierung sie ziemlich herausfordert . Weniger anspruchsvoll sind inzwischen die Sommerinterviews mit Politiker*innen  – wenig Inhaltliches, stattdessen viel Blabla und heiße Luft. Und das ist nicht nur eine Frage des Wetters. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 2. und 3. August 2018

Wo gibt es denn sowas? Journalist*innen sollen bezahlen, wenn sie berichten wollen. Das gab es noch nie: dass ein schwarzer Fotograf (und schon gar nicht eine schwarze Fotografin) das Titelbild für die Vogue fotografiert hat. Das gibt es wohl auch nicht oder vielleicht auch doch:  eine  Doku über schwarze Menschen in Wien und ihre Erfahrungen mit Rassismus. Das alles und noch viel mehr, gibt es wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 19. bis 21. Juli 2018

„Would“ oder „would not“: Egal, was Herr Trump sagt, die Medien sind schuld, wenn er es anders meint. Retten oder lassen. Der Zeit-Artikel spaltet nicht nur Facebooker und Twitterer, sondern auch die Medien selbst. News oder Smartphone. Geht beides für Jugendliche. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 6. bis 8. Juli 2018

Schon wieder sind in der Türkei Journalisten zu  mehreren Jahren Gefängnis verurteilt worden. Knapp 62 Prozent der deutschen Tageszeitungen werden von nur zehn Verlagsgruppen herausgegeben. Lokaljournalismus sollte mehr  als Lobhudelei des Bürgermeisters. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 19. – 22. Juni 2018

Die einen sind die Lobbyisten, die anderen die Influencer  – Politiker*innen beeinflussen wollen beide und haben dabei auch Erfolg mit ihrem Storytelling. Auch Journalist*innen erzählen Geschichten. Dabei sollten sie aber nicht in Schubladen denken und durch bestimmte Themen- und Wortwahl die öffentliche Meinung einseitig beeinflussen.  Schluss mit dem Gerede ist jetzt bei Viva, das Musikfernsehen ist Vergangenheit. Eine große Klappe haben auch die selbsternannten Sportkommentaren vom digitalen Stammtisch: Sie sind abwertend, sexistisch, unterirdisch, wenn eine Frau ein Fußballspiel kommentiert. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog vom 8. Juni 2018

Der Morgen danach: Seit 20 Jahren schreibe Le Matin rote Zahlen;  jetzt  wird die Printausgabe der Schweizer Tageszeitung eingestellt. Abschreckung oder Vorbild für deutsche Zeitungsverlage? Stärken Zeitungen auch dann die Demokratie, wenn sie nur online sind? Oder wenn sie gegen den Pressekodex verstoßen? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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