Medienlog 17. bis 23. Juli 2021

Frauen sind … nun ja, so anders? Medien berichten mehr darüber, wie sich Sportlerinnen und Politikerinnen) anziehen, machen sie aber kaum  zum Thema, wenn es um politische Inhalte geht. Und auch beim Thema „Gewalt gegen Frauen“ gibt es erhebliche Diskrepanzen in der journalistischen Berichterstattung.
Er hat das Fernsehen geprägt wie kaum ein anderer: Alfred Biolek ist tot.
Und dann ist da noch die Sache mit Pegasus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 17. bis 23. Juli 2021“ weiterlesen

Medienlog vom 4. bis 07.07.2021

Und immer, immer wieder:  Angeblicher Linksdrall in der ARD. „Aufgedeckt“ von Hans-Georg Maaßen, einem Mann mit einer ganz bestimmten Gesinnung, thüringischer  CDU-Bundestagskandidat mit Faible für AfD-Aussagen, Ex-Chef des Verfassungsschutzes. Belege? Beweise? Nö.  Aber das eine Boulevardmedium wird sicherlich unterstützen. Denn Bild ist für nix zu fies: Hetze gegen alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, Verhöhnung von Opfern und jetzt noch Sprachrohr für Ungarns Orban.

Die öffentliche Unterstützung für Julian Assange lässt doch sehr zu wünschen übrig. Mit seinem Team hat er geheime Dokumente bei Wikileaks veröffentlicht – und damit auch die Medienlandschaft verändert. Dafür hat Assange teuer bezahlt. Er sitzt im Knast, in Einzelhaft  und ohne ein Urteil.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog vom 4. bis 07.07.2021“ weiterlesen

Medienlog 11. bis 16. Mai 2021

Eigentlich ist ja alles gesagt über die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Aber nun hat sie sich (mal wieder) auf Greta Thunberg eingeschossen und unterstellt der jungen Schwedin Israel-Hass.  Überhaupt spielen die Medien im Nahostkonflikt oft keine glanzvolle Rolle. Echtzeitcheck in Talkshows – das wäre doch mal was … das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 11. bis 16. Mai 2021“ weiterlesen

Medienlog 29. März bis 5. April 2021

Wann werden sie es lernen? Die Öffentlich-Rechtlichen und ihre politischen Fehltritte, Folge X: Blackfacing. Wer hätte das gedacht? Joko und Klaas zeigen bei Pro Sieben die Fehler des deutschen Fernsehens auf. Pressefreiheit in Gefahr? Journalist*innen werden immer häufiger auf Demos angegriffen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 29. März bis 5. April 2021“ weiterlesen

Medienlog 23. März 2021

Klima statt Börse: Gehört das nicht zum Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen?   Genauso wie die Beschäftigung mit Rassismus. Scheint aber nicht so einfach zu sein. Liegt der Unterschied zwischen einem Nachrichtenmagazin und einer Boulevardzeitung in der Entschuldigungsfähigkeit? Das eine ändert „irreführende Überschrift“, das andere hetzt eine Frau bis zum Suizid und darüber hinaus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog

„Medienlog 23. März 2021“ weiterlesen

Medienlog 1. bis 7. März 2021

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist politisch unabhängig. Eigentlich. Dann hat dem Bundesministerium des Inneren nicht gefallen, was das Medium über Linksextremismus geschrieben hat. Jetzt steht was anderes da. Was fast so klingt wie die Definition des Verfassungsschutzes. Wer sich wie die SZ über missglückte Überschriften anderer Medien mokiert, sollte mal besser in der eigenen Floskelkiste gucken. Und auch zum 110. Internationalen Frauentag am 8. März muss frau leider feststellen, dass es mit der Gleichstellung hinter und vor den medialen Kulissen immer noch nicht so weit her ist, wie es sein sollte. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 1. bis 7. März 2021“ weiterlesen

Medienlog vom 14. bis 23. Februar 2021

Facebook und Instagram haben sie nicht mehr alle: Jetzt hat der amerikanische Konzern das politische Magazin Monitor gesperrt. Wegen eines Beitrags über den Anschlag in Hanau. Der würde gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen. Also der Beitrag, nicht der Anschlag.
Vier Jahre hat es gedauert: Jetzt hat ein Verdächtiger den Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia gestanden.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog vom 14. bis 23. Februar 2021“ weiterlesen

Medienlog 31. Januar – 5. Februar 2021

Das Kabinett hat ein neues Urheberrecht beschlossen. Das geht uns alle an. Der WDR hat (mal wieder) daneben gegriffen mit seiner letzten Instanz. Ist ein Autor verantwortlich für Rassismus, Sexismus, Hass und Morddrohungen seiner Follower*innen? Gibt es Unterschiede zwischen irischem und deutschem Journalismus? Das alles und noch viel mehr,  wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 31. Januar – 5. Februar 2021“ weiterlesen

Medienlog 7. bis 20. September 2020

War doch alles gar nicht so gemeint. Meint Serdar Somuncu über seine Radioeins-Podcastfolge mit Florian Schröder. Die sexistischen und rassistischen Meinungen, die er rausgehauen hat, seien nur Satire gewesen, als Privatmann sei er ganz anders. Ach ja?

Immer dieselbe Masche: Chefredakteur veröffentlicht menschenverachtende Berichte, ignoriert Kinderschutz und Persönlichkeitsrechte. Die Leserschaft ist empört. Der Verleger räumt anschließend Fehler ein.  Bildzeitungsjournalismus eben. Und dann tun sie es wieder. Und wieder. Und … widerlich.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Katrin Schwahlen.

„Medienlog 7. bis 20. September 2020“ weiterlesen

Medienlog 3. bis 14. August 2020

In autoritär regierten Ländern geraten Medienschaffende, die über Demonstrationen berichten, schnell in den Fokus von Sicherheitskräften. Aktuell ist das in Hongkong und Belarus zu beobachten.

In Deutschland werden Journalist*innen dagegen eher von den Demonstrationsteilnehmer*innen angefeindet und bedrängt. Presserat, Journalistenverbände und andere fordern deswegen schon lange besseren Schutz durch die Polizeikräfte, ein Polizeisprecher erklärt dagegen,  man könne eben nicht überall sein.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 3. bis 14. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 26. Juli – 2. August 2020

Bei einer Demo in Berlin werden zwei Journalistinnen so bedroht, dass sie die Dreharbeiten abbrechen müssen. Eine Panorama-Kolumnistin wird von einem Welt-Journalisten gemobbt – und von seinen Anhänger*innen auf übelste Weise getrollt. In Weiden wird eine Journalistin an der Berichterstattung gehindert. Das alles sind Angriffe auf die Pressefreiheit und Angriffe gegen Frauen.  In Marokko wurde ein  Investigativjournalist zum wiederholten Mal verhaftet, in vielen Ländern droht Journalist*innen die Todesstrafe.  Außerdem: Journalismus oder Basis für Selbstinszenierung? Warum ein Waldspaziergang mit einem Verschwörungstheoretiker keine gute Idee ist. Und wie Journalismus aus dem Homeoffice funktioniert. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 26. Juli – 2. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 14. bis 20. Juni 2020

Sprache wirkt: Mit den richtigen Worten fühlen sich mehr Menschen einbezogen.  Mit anderen Worten könnten Medien die Polizeimeldungen aus Opfersicht darstellen. Bestimmte Worte sollten die Medien einfach streichen, wenn es um „Behinderung“ geht. Und dann gibt es noch Wörter, die einfach nur beleidigend und verachtend sind. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 14. bis 20. Juni 2020“ weiterlesen

Medienlog 7. bis 13. Juni 2020

Zwei Spiegel-Männer streiten über die Neutralität des Journalismus. Ausgelöst durch den erzwungenen Rücktritt eines NY-Times-Redakteurs. US-amerikanische Medien stellen sich dem Rassismus in ihren Redaktionen. Und Deutschland? 70 Jahre und keine Moderatorin. Der ARD-Chef sieht keine weiblichen Pendants zu einem männlichen Showmoderator.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 7. bis 13. Juni 2020“ weiterlesen

Medienlog 30. Mai bis 6. Juni 2020

In dieser Woche hat Rezo die „Zerstörung der Presse“ postuliert. Angeblich. Tatsächlich wird nichts zerstört, aber sehr genau unter die Lupe genommen. Und was da sichtbar wird, ist oft nicht wirklich schön. Wäre vielleicht sogar besser, wenn bestimmte Medienmacher*innen ihr Verhalten selbst zerstören würden. Medien sollen nicht über Betroffene reden,  sondern mit ihnen. Wenn sie das nicht tun, hagelt es Kritik.  Außerdem geht es mal wieder um eine Quote. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 30. Mai bis 6. Juni 2020“ weiterlesen