Medienlog 5. – 12. Januar 2020

Vor fünf Jahren starben 17 Menschen beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“.

Daten zu nutzen führt nicht automatisch zu Datenjournalismus. Wichtig sind die Quellen, die man vor der Nutzung auch mal hinterfragen sollte. Nur damit klar ist: Berlin ist nicht die europäische Mordhauptstadt.

Am Samstag hat der fusionierte Berliner Journalistenverband DJVBB einen neuen Vorstand gewählt. Nach heftigen Diskussionen und zwei ungültigen Wahlgängen entschieden sich die Mitglieder in einer sehr knappen Abstimmung für Christian Walther vom JVBB als neuen Vorsitzenden.

Beim Blick in den (neuen) Spiegel Lebenshilfe bekommen? Ob das tatsächlich mehr Abos bringt? Ich möchte in einem Nachrichtenmagazin Hintergründe, Haltung, Debatten und Kontroversen lesen. Aber doch keine Tipps, wie wie ich mich gesund ernähre oder was der Bachelor macht.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 02. – 04. Januar 2020

Es wird weiterhin heftig diskutiert über das Einknicken des WDR-Intendanten bei der „Umweltsau“-Affäre und sein Verhalten  den Mitarbeiter*innen gegenüber. Während Kanada Fake-News bekämpft, will die Bild in gewohnt reißerischer Manier nun auch noch Fernsehen machen mit user-generated-Content – da sind Fake News garantiert. Wenn Medien zu Echokammern der Polizei werden, ist das für niemanden gut. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 1. Januar 2020

Hui, da hat es zum Ende des Jahres noch mal richtig gekracht auf allen Kanälen. Die Einen regen sich darüber auf, dass der WDR einen Kinderchor von der bösen Oma singen lässt, die Anderen mokieren sich, dass der WDR-Intendant dieses Video gleich wieder offline nimmt, sich aber nicht vor einen freien Mitarbeiter stellt. Und auch ein anderer Intendant, der vom BR, hinterlässt einen schlechten Eindruck, was die Fürsorge für seine (freien) Mitarbeiter angeht. Richard Gutjahr beendet sein Jahr mit einem Brandbrief. Das alles und noch viel mehr im ersten #Medienlog des neuen Jahrzehnts.

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Medienlog 1. – 8. Dezember 2019

Man mag ihn mögen oder nicht, aber Julian Assange hat mit Wikileaks enorm viel für die Pressefreiheit getan. Seit Monaten sitzt er in Isolationshaft und wurde bisher jetzt auch medial weitgehend ignoriert. Jetzt gibt es eine Website, die das ändern will. Der neue Medienstaatsvertrag soll alles besser machen und stößt auf viel Kritik. Die Ermittlungen gegen die Journalisten, die das Ibiza-Video veröffentlicht haben, wurden eingestellt.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 25. – 30.11.19

Können Medien die Welt retten?  Wie viel Mist schreiben die Medien? Warum lohnt es sich, für gemeinnützige Medien einzusetzen? Welche Hintergründe hat der Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Galicia? Was hat der Feldzug gegen Wikileaks mit Pressefreiheit zu tun?  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, beantwortet das neue #Medienlog.

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Medienlog v. 15. – 22.11.2019

Was wäre, wenn Journalist*innen sich mit einer Turboprämie selbstständig machen, als Unternehmer*innen reüssieren, ihre eigenen Redaktionsstatuten aufstellen  und dafür mehr gewertschätzt werden? Die Pressefreiheit hätte einen hohen Stellenwert, Medienschaffende bräuchten keine Angst mehr zu haben, wenn Rechte gegen sie demonstrieren, kein Präsident würde sie in Lebensgefahr bringen und die journalistische Glaubwürdigkeit wäre auf höchstem Niveau. So oder ähnlich, alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 9. – 15.11.2019

Schneeflocken, Mist, Gurken und das Internet der Dinge – klingt lustig, hat aber einen ernsten journalistischen Hintergrund. Warum @dpa künftig auf Begriffe wie „Familientragödie“ und Beziehungsdrama“  verzichtet und welche Vorschläge von den Nutzer*innen kommen, könnt ihr in den Tweets des dpa-Chefs @fhomburger nachlesen. Und Pressefreiheit ist natürlich immer wieder, immer noch ein Thema. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 29.09. – 05.10.2019

Springer macht Millionengewinne, kürzt das Budget für die Redaktionen und setzt auf TV statt Print. Also Bewegtbild statt BILD. Auf der Strecke bleiben – neben der journalistischen Vielfalt – vermutlich auch zwei Chefredakteurinnen: Marion Horn bei der BamS (erste Frau in dieser Position im Springer-Verlag) und Miriam Krekel, Noch-Head-of B.Z.  Denn Chef der zusammengelegten Roten Gruppe wird JR. Erwartet uns also im Bild-TV bald der Denver-Clan aus der Rudi-Dutschke-Straße? Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 19. – 23. August 2019

Mimimi … da hat mich jemand kritisiert. Und dann noch einer mit blauen Haaren. Und jung ist er. Dabei liest er keine Printzeitungen mehr.  Ganz anders drauf ist Hartmut Brings: Er ist der Mann für alles beim „Spiekerooger Inselboten“, ein Printprodukt im Ein-Mann-Betrieb. Ohne online. Nicht vergessen ist der Mord an dem slowakischen Journalisten Ján Kuciák. es wird weiter ermittelt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 15. – 18. August 2019

Manchmal kommt mir die (Medien)Welt vor wie ein Kindergarten: Du hast was über mich gesagt, was mir nicht gefällt. Deswegen rede ich nicht mehr mit dir, aber schlecht über dich. Nach jeder Meinungsäußerung wird gestänkert und gehetzt, was das Zeug hält. Egal, um was es geht. Wie soll denn da was Konstruktives entstehen? Natürlich geht es nicht, Gelesenes/Gehörtes ungeprüft zu übernehmen, auch oder gerade, wenn es von der Polizei kommt. Und: Verschwörungstheorien sind nun mal keine Fakten. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. „Medienlog 15. – 18. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 5. bis 11. August 2019

Wenn’s mal schnell gehen muss … kommen die sozialen Medien gerade recht. Oder? Und wie haltet Ihr es dann mit der Verifizierung? Die Erde ist eine Scheibe und Rassisten gibt es nicht. Meint Fox News. Gibts die überhaupt? Vermutlich in ihrer eigenen Filterblase. Also dem digitalen Dorf, in dem man sich oft unangenehm nahe kommt. Und dann auch schnell mal den Medienanwalt einschaltet. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog „Medienlog 5. bis 11. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 1. bis 4. August 2019

Wieder ist die Diskussion entfacht, ob und wie die Nationalität von Täter*innen genannt werden soll. Das ist allerdings nicht der Grund, warum die ihr-wisst-schon-welche-Partei die Bundesregierung mit Massenanfragen zur Berichterstattung  zuschüttet. Was wird aus Bild und BamS, Welt und WamS, wenn KKR Springer übernimmt? Woanders wird die Pressefreiheit immer weiter eingeschränkt, Journalistinnen und Journalisten sind in vielen Ländern in Lebensgefahr. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 25. und 26. Juli 2019

Dass die Vielfalt in Redaktionen noch lange nicht so ist, wie sie sein sollte, daran könnten die Medien arbeiten. Dass manche Haltungen aber auch mit mehr Diversität vermutlich nicht besser werden, lässt die Berichterstattung über die Kita in Leipzig befürchten (Stichwort: Schweinefleischverzicht). Deutschlands bekanntestes Boulevardblatt schwankt unter seinem Chefpropagandisten immer weiter rechts. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 18. bis 20. Juli 2019

Tatsachen beim Namen nennen – eine grundsätzliche Aufgabe von Journalist*innen. Warum eigentlich nicht öfter? Vielleicht wegen der Morddrohungen, die man dann bekommt? Warum will niemand mehr im Journalismus arbeiten? Weil es zu wenig Zeit für Recherche und Hintergrundberichte gibt? Oder zu wenig Diversität in den Redaktionen und bei den Themen? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 11. bis 13. Juli 2019

Auch wir zitieren immer wieder mal Umfragen. Was genau dort gemessen wird, zeigt Katherine M. Engelke bei EJO. Sie muss nicht gemessen werden, sie muss sein: Pressefreiheit. Muss auch sein: unterschiedliche Perspektiven in den Medienbetrieben, auch Diversität genannt. Und eine erhellende Perspektive hat Barbara Hans, Chefredakteurin beim Spiegel. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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