Medienlog 29. März bis 5. April 2021

Wann werden sie es lernen? Die Öffentlich-Rechtlichen und ihre politischen Fehltritte, Folge X: Blackfacing. Wer hätte das gedacht? Joko und Klaas zeigen bei Pro Sieben die Fehler des deutschen Fernsehens auf. Pressefreiheit in Gefahr? Journalist*innen werden immer häufiger auf Demos angegriffen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 23. März 2021

Klima statt Börse: Gehört das nicht zum Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen?   Genauso wie die Beschäftigung mit Rassismus. Scheint aber nicht so einfach zu sein. Liegt der Unterschied zwischen einem Nachrichtenmagazin und einer Boulevardzeitung in der Entschuldigungsfähigkeit? Das eine ändert „irreführende Überschrift“, das andere hetzt eine Frau bis zum Suizid und darüber hinaus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 1. bis 7. März 2021

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist politisch unabhängig. Eigentlich. Dann hat dem Bundesministerium des Inneren nicht gefallen, was das Medium über Linksextremismus geschrieben hat. Jetzt steht was anderes da. Was fast so klingt wie die Definition des Verfassungsschutzes. Wer sich wie die SZ über missglückte Überschriften anderer Medien mokiert, sollte mal besser in der eigenen Floskelkiste gucken. Und auch zum 110. Internationalen Frauentag am 8. März muss frau leider feststellen, dass es mit der Gleichstellung hinter und vor den medialen Kulissen immer noch nicht so weit her ist, wie es sein sollte. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog vom 14. bis 23. Februar 2021

Facebook und Instagram haben sie nicht mehr alle: Jetzt hat der amerikanische Konzern das politische Magazin Monitor gesperrt. Wegen eines Beitrags über den Anschlag in Hanau. Der würde gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen. Also der Beitrag, nicht der Anschlag.
Vier Jahre hat es gedauert: Jetzt hat ein Verdächtiger den Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia gestanden.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 31. Januar – 5. Februar 2021

Das Kabinett hat ein neues Urheberrecht beschlossen. Das geht uns alle an. Der WDR hat (mal wieder) daneben gegriffen mit seiner letzten Instanz. Ist ein Autor verantwortlich für Rassismus, Sexismus, Hass und Morddrohungen seiner Follower*innen? Gibt es Unterschiede zwischen irischem und deutschem Journalismus? Das alles und noch viel mehr,  wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 7. bis 20. September 2020

War doch alles gar nicht so gemeint. Meint Serdar Somuncu über seine Radioeins-Podcastfolge mit Florian Schröder. Die sexistischen und rassistischen Meinungen, die er rausgehauen hat, seien nur Satire gewesen, als Privatmann sei er ganz anders. Ach ja?

Immer dieselbe Masche: Chefredakteur veröffentlicht menschenverachtende Berichte, ignoriert Kinderschutz und Persönlichkeitsrechte. Die Leserschaft ist empört. Der Verleger räumt anschließend Fehler ein.  Bildzeitungsjournalismus eben. Und dann tun sie es wieder. Und wieder. Und … widerlich.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Katrin Schwahlen.

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Medienlog 3. bis 14. August 2020

In autoritär regierten Ländern geraten Medienschaffende, die über Demonstrationen berichten, schnell in den Fokus von Sicherheitskräften. Aktuell ist das in Hongkong und Belarus zu beobachten.

In Deutschland werden Journalist*innen dagegen eher von den Demonstrationsteilnehmer*innen angefeindet und bedrängt. Presserat, Journalistenverbände und andere fordern deswegen schon lange besseren Schutz durch die Polizeikräfte, ein Polizeisprecher erklärt dagegen,  man könne eben nicht überall sein.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 26. Juli – 2. August 2020

Bei einer Demo in Berlin werden zwei Journalistinnen so bedroht, dass sie die Dreharbeiten abbrechen müssen. Eine Panorama-Kolumnistin wird von einem Welt-Journalisten gemobbt – und von seinen Anhänger*innen auf übelste Weise getrollt. In Weiden wird eine Journalistin an der Berichterstattung gehindert. Das alles sind Angriffe auf die Pressefreiheit und Angriffe gegen Frauen.  In Marokko wurde ein  Investigativjournalist zum wiederholten Mal verhaftet, in vielen Ländern droht Journalist*innen die Todesstrafe.  Außerdem: Journalismus oder Basis für Selbstinszenierung? Warum ein Waldspaziergang mit einem Verschwörungstheoretiker keine gute Idee ist. Und wie Journalismus aus dem Homeoffice funktioniert. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 14. bis 20. Juni 2020

Sprache wirkt: Mit den richtigen Worten fühlen sich mehr Menschen einbezogen.  Mit anderen Worten könnten Medien die Polizeimeldungen aus Opfersicht darstellen. Bestimmte Worte sollten die Medien einfach streichen, wenn es um „Behinderung“ geht. Und dann gibt es noch Wörter, die einfach nur beleidigend und verachtend sind. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 7. bis 13. Juni 2020

Zwei Spiegel-Männer streiten über die Neutralität des Journalismus. Ausgelöst durch den erzwungenen Rücktritt eines NY-Times-Redakteurs. US-amerikanische Medien stellen sich dem Rassismus in ihren Redaktionen. Und Deutschland? 70 Jahre und keine Moderatorin. Der ARD-Chef sieht keine weiblichen Pendants zu einem männlichen Showmoderator.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 30. Mai bis 6. Juni 2020

In dieser Woche hat Rezo die „Zerstörung der Presse“ postuliert. Angeblich. Tatsächlich wird nichts zerstört, aber sehr genau unter die Lupe genommen. Und was da sichtbar wird, ist oft nicht wirklich schön. Wäre vielleicht sogar besser, wenn bestimmte Medienmacher*innen ihr Verhalten selbst zerstören würden. Medien sollen nicht über Betroffene reden,  sondern mit ihnen. Wenn sie das nicht tun, hagelt es Kritik.  Außerdem geht es mal wieder um eine Quote. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 24. bis 29. Mai 2020

Wissenschaft hat was mit Wissen schaffen zu tun, also Hypothesen (noch unbewiesene Annahmen) aufstellen, sie überprüfen, nachvollziehbar beweisen oder widerlegen. Da kann es passieren, dass die Hypothese verworfen wird, weil sie nicht logisch oder evident ist. Journalismus stellt Themen vor, hinterfragt kritisch, stellt Zusammenhänge her: wahrhaftig, sorgfältig, nicht diskriminierend, verzichtet auf sensationelle Berichterstattung. Also das genaue Gegenteil vom Bild-Zeitung-Journalismus.  Ist jetzt kein neues Wissen, aber immer wieder bewiesen. Bewiesen ist übrigens auch die das Ungleichgewicht von Frauen* und Männern in den Redaktionen, bei den Themen und mit den Expert*innen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 16. bis 23. Mai

71 Jahre Grundgesetz. Daran muss sich auch der BND halten. Medien und Corona sind in fast allen europäischen Ländern immer noch ein (heikles) Thema. Wie viel tragen Medien eigentlich zu Verschwörungsmythen bei? Und was hat die Bundeskanzlerin mit der Pressefreiheit zu tun? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 9. bis 15. Mai 2020

Wie haltet Ihr es mit der Diversität? In den Redaktionen und bei den Themen?  Eine Studie der Neuen Deutschen Medienmacher*innen zeigt die Farblosigkeit in deutschen Medien. Im Namen von Corona: Was tun gegen Verschwörungsmythen, Gewalt und Fakenews. Mehr Arbeit für weniger Geld: Warum Freie aufbegehren. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 1. bis 6. März 2020

Courage – das bedeutet Mut und war schon immer was für Frauen. Nun also ein Finanzmagazin für Frauen. Mit dem Namen der ersten deutschen feministischen Monatszeitschrift. Klingt vielversprechend. Gar nicht vielversprechend ist der Schauprozess gegen Julian Assange. Ein Affront gegen Pressefreiheit und Menschenrechte. Mit dem „richtigen“ Framing kann man Menschenrechte auch medial umdeuten. Sich dem entgegenzustellen, braucht man und frau Haltung und einen Standpunkt.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 22. bis 29. Februar 2020

Rechts und links ist eben nicht dasselbe. Auch wenn immer noch viele Menschen der oft widerlegten Hufeisentheorie anhängen – leider auch Medienmenschen. So viel Zeit muss sein: Denn Thesenjournalismus bringt uns nicht so weit wie ergebnisoffene Recherche. Man kann doch nicht mangelnde Qualität im Journalismus beklagen und dann die Evangelische Journalistenschule schließen wollen.  Doch, Kirche kann … Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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