Medienlog 19. – 23. August 2019

Mimimi … da hat mich jemand kritisiert. Und dann noch einer mit blauen Haaren. Und jung ist er. Dabei liest er keine Printzeitungen mehr.  Ganz anders drauf ist Hartmut Brings: Er ist der Mann für alles beim „Spiekerooger Inselboten“, ein Printprodukt im Ein-Mann-Betrieb. Ohne online. Nicht vergessen ist der Mord an dem slowakischen Journalisten Ján Kuciák. es wird weiter ermittelt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 15. – 18. August 2019

Manchmal kommt mir die (Medien)Welt vor wie ein Kindergarten: Du hast was über mich gesagt, was mir nicht gefällt. Deswegen rede ich nicht mehr mit dir, aber schlecht über dich. Nach jeder Meinungsäußerung wird gestänkert und gehetzt, was das Zeug hält. Egal, um was es geht. Wie soll denn da was Konstruktives entstehen? Natürlich geht es nicht, Gelesenes/Gehörtes ungeprüft zu übernehmen, auch oder gerade, wenn es von der Polizei kommt. Und: Verschwörungstheorien sind nun mal keine Fakten. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. „Medienlog 15. – 18. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 5. bis 11. August 2019

Wenn’s mal schnell gehen muss … kommen die sozialen Medien gerade recht. Oder? Und wie haltet Ihr es dann mit der Verifizierung? Die Erde ist eine Scheibe und Rassisten gibt es nicht. Meint Fox News. Gibts die überhaupt? Vermutlich in ihrer eigenen Filterblase. Also dem digitalen Dorf, in dem man sich oft unangenehm nahe kommt. Und dann auch schnell mal den Medienanwalt einschaltet. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog „Medienlog 5. bis 11. August 2019“ weiterlesen

Medienlog 1. bis 4. August 2019

Wieder ist die Diskussion entfacht, ob und wie die Nationalität von Täter*innen genannt werden soll. Das ist allerdings nicht der Grund, warum die ihr-wisst-schon-welche-Partei die Bundesregierung mit Massenanfragen zur Berichterstattung  zuschüttet. Was wird aus Bild und BamS, Welt und WamS, wenn KKR Springer übernimmt? Woanders wird die Pressefreiheit immer weiter eingeschränkt, Journalistinnen und Journalisten sind in vielen Ländern in Lebensgefahr. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 25. und 26. Juli 2019

Dass die Vielfalt in Redaktionen noch lange nicht so ist, wie sie sein sollte, daran könnten die Medien arbeiten. Dass manche Haltungen aber auch mit mehr Diversität vermutlich nicht besser werden, lässt die Berichterstattung über die Kita in Leipzig befürchten (Stichwort: Schweinefleischverzicht). Deutschlands bekanntestes Boulevardblatt schwankt unter seinem Chefpropagandisten immer weiter rechts. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 18. bis 20. Juli 2019

Tatsachen beim Namen nennen – eine grundsätzliche Aufgabe von Journalist*innen. Warum eigentlich nicht öfter? Vielleicht wegen der Morddrohungen, die man dann bekommt? Warum will niemand mehr im Journalismus arbeiten? Weil es zu wenig Zeit für Recherche und Hintergrundberichte gibt? Oder zu wenig Diversität in den Redaktionen und bei den Themen? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 11. bis 13. Juli 2019

Auch wir zitieren immer wieder mal Umfragen. Was genau dort gemessen wird, zeigt Katherine M. Engelke bei EJO. Sie muss nicht gemessen werden, sie muss sein: Pressefreiheit. Muss auch sein: unterschiedliche Perspektiven in den Medienbetrieben, auch Diversität genannt. Und eine erhellende Perspektive hat Barbara Hans, Chefredakteurin beim Spiegel. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 23. bis 29. Juni 2019

„Es ist einer der heißesten Tage in diesem Berliner Sommer. Die Blätter der Linden vor dem Fenster hängen schlapp herab, kaum jemand ist unterwegs. Über dem Asphalt flirrt die Luft,  von ferne ertönt die Sirene eines Rettungswagens“.

Auch wenn Storytelling immer noch als heißer Scheiß gehypt wird, sind (ausgedachte) szenische Einstiege im Journalismus nach Relotius verpönt.

Auch ist nicht immer alles Echtzeit, was man im Radio hört. Waslive ist und was nicht, kriegen Zuhörer*innen oft nicht mit.

Immer am Puls der Zeit sind die wöchentlichen Berliner Bezirksnewsletter des Tagesspiegels. Und ist es auch nicht auch ein Zeichen der Zeit, im Journalismus so schreiben, dass sich auch Frauen* angesprochen fühlen? genderleicht.de machts möglich.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 10. bis 22. Juni 2019

Weil wir länger Pause gemacht haben, könnt Ihr jetzt länger lesen. Wird es politisch korrekter, wenn Zeitungen keine politischen Cartoons mehr drucken? Welche Zeitungen lest Ihr, weil Ihr keine Alternative habt? Während einerseits Paid-Content (gefühlt) zunimmt, sind andererseits die Nutzer*innen wenig motiviert, dafür zu bezahlen. Fehler machen? Gehört dazu. Mit Fehlern umgehen zu können, ist eine andere Sache. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 23. und 24. Mai 2019

Klingt merkwürdig: Wenn der neugewählte männliche Intendant versichert, dass ab jetzt mehr Frauen in Führungspositionen kommen sollen. Klingt bigott: Wenn die CDU ungefragt Videomaterial von anderen nutzt. Klingt klar: Für Edward Snowden ist die Anklage von Julian Assange eine Kriegserklärung an den Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktalisiert, im #medienlog.

Und nicht vergessen: Am Sonntag sind Wahlen – für ein freies und demokratisches Europa …

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Medienlog 13. – 19. Mai 2019

Auch wenn Politiker das anders sehen: Wenn Medien Skandale aufdecken, ist das kein politisches Attentat. Tut gar nicht weh: Gleichberechtigung in den Medien. Die BBC macht es vor. Die Medien haben mächtig mitgestrickt am sogenannten Bremer Bamf-Skandal, der sich jetzt mehr oder weniger in Luft auflöst. Wie wird die Presse damit umgehen – und mit ihrer eigenen Rolle? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 2. – 8. Mai 2019

Das wär doch mal was: finanzierter Lokaljournalismus. Wie es geht, macht Großbritannien vor. Das war eher nichts: Der ORF distanziert sich von seiner eigenen Sendung mit Jan Böhmermann. Das war gut: die beiden Reuters-Journalisten, die mehr als 500 Tage in Myanmar im Gefängnis waren, sind wieder frei. Das könnte was sein: Positiver Journalismus für junge Menschen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog vom 17. – 25. April 2019

Früher lernte man im Studium, wie wichtig die Rolle der Medien als Gatekeeper ist. Wie wichtig ist es heute, als Journalist*in offen und transparent zu arbeiten, um im öffentlichen Diskurs die unterschiedlichen Perspektiven aufzuzeigen und zu berücksichtigen?  Zum Beispiel Rassismus zu benennen, auch wenn er von einem Grünen kommt. Oder braucht es all das gar nicht mehr, wenn Künstler*innen und andere Prominente eh ihre eigenen Presse sind, Meinung machen und mehr Follower*innen haben als herkömmliche Medien je haben werden? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 11. bis 13. April 2019

Wenn Julian Assange im Sinne der Anklage verurteilt wird, stehen Enthüllungsjournalismus und Pressefreiheit auf dem Spiel: der Wikileaks-Gründer habe u.a. seine Quellen geschützt, geheime Absprachen mit Informant*innen getroffen. Also das, was investigative Journalist*innen machen,  was sie ihren Beruf und den Pressekodex ernst nehmen. Außerdem: Märchenstunde vom bild-Chef, nichts mehr mit Medien beim Nachwuchs und lösungsorientierter Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 3. bis 8. April 2019

Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Journalismus: die nächste Generation übernimmt die taz, wenn auch nur für einen Tag (gut), Thomas Seibert darf wieder aus derTürkei berichten (auch gut), epd-Medien werden 70 (immer gut). Polizei informiert die Presse nicht (schlecht), Funke prüft Verkauf aller Lokalzeitungen (schlecht), investigativer Journalismus ist eine Straftat (ganz schlecht). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. „Medienlog 3. bis 8. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 28. – 31. März 2019

Dass Herr Döpfner sich positiv zum verabschiedeten EU-Urheberrecht äußert, war zu erwarten. Berechenbar auch die Reaktion der türkischen Regierung gegenüber kritischen Journalist*innen. Eher ungewöhnlich ist die Gründung eines deutschen News-Dienst in New York. Und während die einen sich über den Fall Relotius als Film freuen, geht es anderen um die Haltung im oder des Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 21.– 25. März 2019

Immer wieder sonntags? Von wegen, Sonntagszeitungen werden kaum noch gelesen. Wie geht’s der „Republik“? Was der Chefredakteur über das erste Jahr denkt.  Hat Onlinerecherche etwas mit dem Geschlecht zu tun?  Warum Wissenschaftsjournalismus reflektieren sollte. BTW: Interessant, wie einzelne Medien ihre Beiträge in der URL betiteln und aus Billy Six den Indiana Jones in Neuenhagen machen … Das alles und noch viel mehr, neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 7. bis 11. März 2019

Wie berichtet man/frau angemessen über Katastrophen? Fragen an den Journalismus zehn Jahre nach Winnenden.  Berufsverbot für die Türkei: Erdogan weist Journalist*innen aus. Was der ARD ein Framing-Manual ist, heißt bei Dlf Kultur „Stilistik-Handbuch“. Und: Berichten Journalistinnen anders als Journalisten? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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