Medienlog 10. bis 22. Juni 2019

Weil wir länger Pause gemacht haben, könnt Ihr jetzt länger lesen. Wird es politisch korrekter, wenn Zeitungen keine politischen Cartoons mehr drucken? Welche Zeitungen lest Ihr, weil Ihr keine Alternative habt? Während einerseits Paid-Content (gefühlt) zunimmt, sind andererseits die Nutzer*innen wenig motiviert, dafür zu bezahlen. Fehler machen? Gehört dazu. Mit Fehlern umgehen zu können, ist eine andere Sache. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 23. und 24. Mai 2019

Klingt merkwürdig: Wenn der neugewählte männliche Intendant versichert, dass ab jetzt mehr Frauen in Führungspositionen kommen sollen. Klingt bigott: Wenn die CDU ungefragt Videomaterial von anderen nutzt. Klingt klar: Für Edward Snowden ist die Anklage von Julian Assange eine Kriegserklärung an den Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktalisiert, im #medienlog.

Und nicht vergessen: Am Sonntag sind Wahlen – für ein freies und demokratisches Europa …

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Medienlog 13. – 19. Mai 2019

Auch wenn Politiker das anders sehen: Wenn Medien Skandale aufdecken, ist das kein politisches Attentat. Tut gar nicht weh: Gleichberechtigung in den Medien. Die BBC macht es vor. Die Medien haben mächtig mitgestrickt am sogenannten Bremer Bamf-Skandal, der sich jetzt mehr oder weniger in Luft auflöst. Wie wird die Presse damit umgehen – und mit ihrer eigenen Rolle? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 2. – 8. Mai 2019

Das wär doch mal was: finanzierter Lokaljournalismus. Wie es geht, macht Großbritannien vor. Das war eher nichts: Der ORF distanziert sich von seiner eigenen Sendung mit Jan Böhmermann. Das war gut: die beiden Reuters-Journalisten, die mehr als 500 Tage in Myanmar im Gefängnis waren, sind wieder frei. Das könnte was sein: Positiver Journalismus für junge Menschen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog vom 17. – 25. April 2019

Früher lernte man im Studium, wie wichtig die Rolle der Medien als Gatekeeper ist. Wie wichtig ist es heute, als Journalist*in offen und transparent zu arbeiten, um im öffentlichen Diskurs die unterschiedlichen Perspektiven aufzuzeigen und zu berücksichtigen?  Zum Beispiel Rassismus zu benennen, auch wenn er von einem Grünen kommt. Oder braucht es all das gar nicht mehr, wenn Künstler*innen und andere Prominente eh ihre eigenen Presse sind, Meinung machen und mehr Follower*innen haben als herkömmliche Medien je haben werden? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 11. bis 13. April 2019

Wenn Julian Assange im Sinne der Anklage verurteilt wird, stehen Enthüllungsjournalismus und Pressefreiheit auf dem Spiel: der Wikileaks-Gründer habe u.a. seine Quellen geschützt, geheime Absprachen mit Informant*innen getroffen. Also das, was investigative Journalist*innen machen,  was sie ihren Beruf und den Pressekodex ernst nehmen. Außerdem: Märchenstunde vom bild-Chef, nichts mehr mit Medien beim Nachwuchs und lösungsorientierter Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 3. bis 8. April 2019

Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Journalismus: die nächste Generation übernimmt die taz, wenn auch nur für einen Tag (gut), Thomas Seibert darf wieder aus derTürkei berichten (auch gut), epd-Medien werden 70 (immer gut). Polizei informiert die Presse nicht (schlecht), Funke prüft Verkauf aller Lokalzeitungen (schlecht), investigativer Journalismus ist eine Straftat (ganz schlecht). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. „Medienlog 3. bis 8. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 28. – 31. März 2019

Dass Herr Döpfner sich positiv zum verabschiedeten EU-Urheberrecht äußert, war zu erwarten. Berechenbar auch die Reaktion der türkischen Regierung gegenüber kritischen Journalist*innen. Eher ungewöhnlich ist die Gründung eines deutschen News-Dienst in New York. Und während die einen sich über den Fall Relotius als Film freuen, geht es anderen um die Haltung im oder des Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 21.– 25. März 2019

Immer wieder sonntags? Von wegen, Sonntagszeitungen werden kaum noch gelesen. Wie geht’s der „Republik“? Was der Chefredakteur über das erste Jahr denkt.  Hat Onlinerecherche etwas mit dem Geschlecht zu tun?  Warum Wissenschaftsjournalismus reflektieren sollte. BTW: Interessant, wie einzelne Medien ihre Beiträge in der URL betiteln und aus Billy Six den Indiana Jones in Neuenhagen machen … Das alles und noch viel mehr, neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 7. bis 11. März 2019

Wie berichtet man/frau angemessen über Katastrophen? Fragen an den Journalismus zehn Jahre nach Winnenden.  Berufsverbot für die Türkei: Erdogan weist Journalist*innen aus. Was der ARD ein Framing-Manual ist, heißt bei Dlf Kultur „Stilistik-Handbuch“. Und: Berichten Journalistinnen anders als Journalisten? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 28. Februar/1. März 2019

Nachwuchsmangel auch im Journalismus? Immer mehr Verlage suchen Volontär*innen. Ach, würden Politiker*innen sich doch auch bei Gehaltsverhandlungen dafür einsetzen, dass die Löhne wie Verbraucherpreise steigen und so die Inflation ausgleichen. Aber nein, das möchte Herr Söder nur für den Rundfunkbeitrag.  Kollegin Barley plant ein Gesetz, dass die Presse- und Informationsfreiheit einschränken wird. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 11. bis 15. Februar 2019

Journalist*innen rangieren eher weit unten auf der Liste der angesehenen Berufsgruppen. Hat das vielleicht etwas mit fehlender Transparenz zu tun? Würden die Medien glaubhafter, wenn sie eigene Fehler öffentlich machen, ihre Quellen offenlegen und das Making-of eines Beitrags für die Leserschaft sichtbar machen?

LOL stand bisher für „laughing out loud“. Was die französische LOL-Liga gemacht hat, ist allerdings überhaupt nicht zum Lachen: Rund 30 Journalisten, Blogger, Medienschaffende (alle männlich) haben mehr als zehn Jahre Journalistinnen und Bloggerinnen online gemobbt.

„Du kommst hier net rein“: Einer Partei gefällt nicht, was die Medien über sie schreiben. Deswegen muss die taz beim Bundeskongress der „Jungen Alternativen“ draußen bleiben.

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Medienlog 7. bis 10. Februar 2019

Zehn Jahre gibt es den neuen Freitag schon. Betonung auf neu, denn die Wochenzeitung wurde schon 1990 gegründet, damals noch mit dem Untertitel Ost-West-Wochenzeitung. Heute will Der Freitag, der donnerstags erscheint, ein Meinungsmedium sein.

Ganz auf Zeitung will die Funke-Gruppe in Thüringen vielleicht doch nicht verzichten. Nach der Ankündigung, drei große Titel auf digital umzustellen, rudert der Verlag jetzt wieder zurück.

Eine neue Zeitung hat Springer auf den Markt gebracht: viele platte Fragen, kaum Antworten, aber ein Layout wie ein Anzeigenblättchen aus den 80ern. Interessiert, dass ausgerechnet Springer-Chef Döpfner davon spricht, dass sich viele Journalisten unjournalistisch verhalten.

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Medienlog 24. – 27. Januar 2019

Musikalisch angehaucht, blickt das #medienlog auf die Woche zurück: ein bisschen Punk, ein bisschen Hip-Hop – und volle Kraft  voraus in die Zukunft des Journalismus. Ist Fernsehen erregend? Nö, soll es aber auch nicht sein. Qualität würde schon völlig reichen. Da kann man gespannt sein, wie es den Medien geht im Zeitalter der Digitalisierung. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 17. bis 20. Januar 2019

260 Millionen Euro für Lokaljournalismus. Klingt super, oder? Kriegt aber einen schalen Beigeschmack, wenn das Geld von Facebook kommt. Was das amerikanische Unternehmen damit wirklich bezweckt, ist (noch) unklar.  Ziemlich klar hat sich Sascha Lobo zur Verantwortung der Medien geäußert. Das gefällt nicht allen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 10. bis 14. Januar 2019

Der Fall Relotius wird wohl noch eine Weile Thema im journalistischen Kosmos sein: Wie konnte es passieren und was lernen wir daraus? Auch die (fehlende) Meinungs- und Pressefreiheit bleibt im Jahr 2019 auf der Tagesordnung. Bei der Frauenförderung in den Medien geht noch was, das kann man sich an guten Beispielen abgucken. Nichts mehr geht bei der „Huff Post“. Das erfolgreiche Meinungsportal wird Ende März dicht gemacht. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 19. bis 27. Dezember 2018

Auch wenn es über Weihnachten ein wenig ruhiger geworden ist um „Spiegel und Relotius“, bleiben viele Fragen offen. Es geht eben nicht nur um das disruptive Narrativ des Storytellings oder andere scheinbar schöne Geschichten, sondern auch um Haltung und Verantwortung in den Chefetagen, um Arbeitsbedingungen, um Anspruch und Fehlerkultur.

Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog vor, über und nach den Feiertagen.

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