Medienlog 11. bis 13. April 2019

Wenn Julian Assange im Sinne der Anklage verurteilt wird, stehen Enthüllungsjournalismus und Pressefreiheit auf dem Spiel: der Wikileaks-Gründer habe u.a. seine Quellen geschützt, geheime Absprachen mit Informant*innen getroffen. Also das, was investigative Journalist*innen machen,  was sie ihren Beruf und den Pressekodex ernst nehmen. Außerdem: Märchenstunde vom bild-Chef, nichts mehr mit Medien beim Nachwuchs und lösungsorientierter Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

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Medienlog 3. bis 8. April 2019

Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Journalismus: die nächste Generation übernimmt die taz, wenn auch nur für einen Tag (gut), Thomas Seibert darf wieder aus derTürkei berichten (auch gut), epd-Medien werden 70 (immer gut). Polizei informiert die Presse nicht (schlecht), Funke prüft Verkauf aller Lokalzeitungen (schlecht), investigativer Journalismus ist eine Straftat (ganz schlecht). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. „Medienlog 3. bis 8. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 28. – 31. März 2019

Dass Herr Döpfner sich positiv zum verabschiedeten EU-Urheberrecht äußert, war zu erwarten. Berechenbar auch die Reaktion der türkischen Regierung gegenüber kritischen Journalist*innen. Eher ungewöhnlich ist die Gründung eines deutschen News-Dienst in New York. Und während die einen sich über den Fall Relotius als Film freuen, geht es anderen um die Haltung im oder des Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 21.– 25. März 2019

Immer wieder sonntags? Von wegen, Sonntagszeitungen werden kaum noch gelesen. Wie geht’s der „Republik“? Was der Chefredakteur über das erste Jahr denkt.  Hat Onlinerecherche etwas mit dem Geschlecht zu tun?  Warum Wissenschaftsjournalismus reflektieren sollte. BTW: Interessant, wie einzelne Medien ihre Beiträge in der URL betiteln und aus Billy Six den Indiana Jones in Neuenhagen machen … Das alles und noch viel mehr, neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 7. bis 11. März 2019

Wie berichtet man/frau angemessen über Katastrophen? Fragen an den Journalismus zehn Jahre nach Winnenden.  Berufsverbot für die Türkei: Erdogan weist Journalist*innen aus. Was der ARD ein Framing-Manual ist, heißt bei Dlf Kultur „Stilistik-Handbuch“. Und: Berichten Journalistinnen anders als Journalisten? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 28. Februar/1. März 2019

Nachwuchsmangel auch im Journalismus? Immer mehr Verlage suchen Volontär*innen. Ach, würden Politiker*innen sich doch auch bei Gehaltsverhandlungen dafür einsetzen, dass die Löhne wie Verbraucherpreise steigen und so die Inflation ausgleichen. Aber nein, das möchte Herr Söder nur für den Rundfunkbeitrag.  Kollegin Barley plant ein Gesetz, dass die Presse- und Informationsfreiheit einschränken wird. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 11. bis 15. Februar 2019

Journalist*innen rangieren eher weit unten auf der Liste der angesehenen Berufsgruppen. Hat das vielleicht etwas mit fehlender Transparenz zu tun? Würden die Medien glaubhafter, wenn sie eigene Fehler öffentlich machen, ihre Quellen offenlegen und das Making-of eines Beitrags für die Leserschaft sichtbar machen?

LOL stand bisher für „laughing out loud“. Was die französische LOL-Liga gemacht hat, ist allerdings überhaupt nicht zum Lachen: Rund 30 Journalisten, Blogger, Medienschaffende (alle männlich) haben mehr als zehn Jahre Journalistinnen und Bloggerinnen online gemobbt.

„Du kommst hier net rein“: Einer Partei gefällt nicht, was die Medien über sie schreiben. Deswegen muss die taz beim Bundeskongress der „Jungen Alternativen“ draußen bleiben.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 7. bis 10. Februar 2019

Zehn Jahre gibt es den neuen Freitag schon. Betonung auf neu, denn die Wochenzeitung wurde schon 1990 gegründet, damals noch mit dem Untertitel Ost-West-Wochenzeitung. Heute will Der Freitag, der donnerstags erscheint, ein Meinungsmedium sein.

Ganz auf Zeitung will die Funke-Gruppe in Thüringen vielleicht doch nicht verzichten. Nach der Ankündigung, drei große Titel auf digital umzustellen, rudert der Verlag jetzt wieder zurück.

Eine neue Zeitung hat Springer auf den Markt gebracht: viele platte Fragen, kaum Antworten, aber ein Layout wie ein Anzeigenblättchen aus den 80ern. Interessiert, dass ausgerechnet Springer-Chef Döpfner davon spricht, dass sich viele Journalisten unjournalistisch verhalten.

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Medienlog 24. – 27. Januar 2019

Musikalisch angehaucht, blickt das #medienlog auf die Woche zurück: ein bisschen Punk, ein bisschen Hip-Hop – und volle Kraft  voraus in die Zukunft des Journalismus. Ist Fernsehen erregend? Nö, soll es aber auch nicht sein. Qualität würde schon völlig reichen. Da kann man gespannt sein, wie es den Medien geht im Zeitalter der Digitalisierung. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 17. bis 20. Januar 2019

260 Millionen Euro für Lokaljournalismus. Klingt super, oder? Kriegt aber einen schalen Beigeschmack, wenn das Geld von Facebook kommt. Was das amerikanische Unternehmen damit wirklich bezweckt, ist (noch) unklar.  Ziemlich klar hat sich Sascha Lobo zur Verantwortung der Medien geäußert. Das gefällt nicht allen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 10. bis 14. Januar 2019

Der Fall Relotius wird wohl noch eine Weile Thema im journalistischen Kosmos sein: Wie konnte es passieren und was lernen wir daraus? Auch die (fehlende) Meinungs- und Pressefreiheit bleibt im Jahr 2019 auf der Tagesordnung. Bei der Frauenförderung in den Medien geht noch was, das kann man sich an guten Beispielen abgucken. Nichts mehr geht bei der „Huff Post“. Das erfolgreiche Meinungsportal wird Ende März dicht gemacht. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 19. bis 27. Dezember 2018

Auch wenn es über Weihnachten ein wenig ruhiger geworden ist um „Spiegel und Relotius“, bleiben viele Fragen offen. Es geht eben nicht nur um das disruptive Narrativ des Storytellings oder andere scheinbar schöne Geschichten, sondern auch um Haltung und Verantwortung in den Chefetagen, um Arbeitsbedingungen, um Anspruch und Fehlerkultur.

Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog vor, über und nach den Feiertagen.

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Medienlog 10. bis 14. Dezember 2018

Klar, Politik ist nicht einfach zu verstehen. Viele Politiker*innen reden verschwurbelt und nebulös. Würde es helfen, ein Magazin rauszubringen, das Politik nur unter den Aspekten „Ärger“, Freude“, „Neugier“ journalistisch beleuchtet? Springer glaubt das. Ist bestimmt einfacher als investigativer Journalismus, wie das Beispiel CumEx-Recherche zeigt. Die sog. Babyboomer sind und bleiben (vorerst) die größte Gruppe im Land. Sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Auch wenn sie jetzt in die Jahre kommen, sind sie noch nicht scheintot. Warum also Alten-Bashing beim TV-Konsum?

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. Euch allen einen schönen 3. Advent. „Medienlog 10. bis 14. Dezember 2018“ weiterlesen

Medienlog 6. und 7. Dezember 2018

Wo fängt PR an, wo hört Journalismus auf? Was schert mich Unabhängigkeit, wenn ich meine Miete bezahlen muss? Gastkommentare: Journalismus oder Dienstleistung? Derartige Meinungsäußerungen unterliegen nicht dem Pressekodex.  Märchen aus 1001 Nacht? Viele CDU-Delegierte sagen, sie hätten nie mit der Bild am Sonntag gesprochen. Ihre Meinung hat sich die Zeitung dann wohl selbst gebildet.

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Medienlog 29.11. bis 2.12.18

Alle reden über(s) Wetter. Das Magazin gleichen Namens hat damit nichts am Hut, bietet aber jede Menge Gesprächsstoff. Georg Seßlen beschreibt den Abgang des deutschen Journalismus in rechte Gefilde. Barbara Dribbusch zeigt auf, wie manipulativ die Bild-Zeitung berichtet.  Und Falter-Chefredakteur Florian Klenk geht auf eine journalistische Zeitreise – trotz österreichischem Schwerpunkt sehens- und hörenswert! Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 15. bis 17. November 2018

Journalismus ordnet ein, versucht objektiv zu sein, mehrere Quellen zu nennen usw. Journalismus der Bild-Zeitung beruht auf inneren Wahrheiten, also auf den Gedanken und Gefühlen des Chefredakteurs. In einem guten Kommentar zu einem guten Artikel analysiert der Schülerjournalist Johann Aschenbrenner den sog. Qualitätsjournalismus bei der Boulevardzeitung. Wenn man(n) nicht von selbst draufkommt, hilft der Bot, Frauen zu Wort kommen zu lassen. Ob das auch bei fingierten Interviews hilft?

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog

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Medienlog 8. – 10. November 2018

Der amerikanische Präsident hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung fürs Weiße Haus entzogen – ein Angriff auf die Pressefreiheit. Wer junge Journalist*innen ernst nimmt, nimmt den Journalismus ernst und bietet ihm eine Zukunft.   Boa(h), ernsthaft? Noch ein Männer-Magazin für Mode und Lifestyle? Namensgeber ist ein Fußballer. Ein reines Fußball-Magazin hingegen wird eingestellt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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