Medienlog vom 8. bis 16. Juli 2021

Gewalt gegen Journalist:innen kennen wir aus vielen Ecken der Welt und leider zunehmend auch in Europa.  Der niederländische Kollege Peter de Vries ist gestern seinen Verletzungen erlegen. Der Angriff auf den türkischen Journalisten Erk Acarer in Berlin zeigt, dass auch das Exil nicht immer ausreichend schützt.

Auch Umweltkatastrophen haben wir bisher meist aus der Ferne beobachtet, plötzlich zeigt der Klimawandel hier vor unserer Tür sein hässliches Gesicht. Und wieder einmal geht es um Frage nach Ad-hoc-Berichterstattung und Sondersendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen: Da hat der WDR nicht gut abgeschnitten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 23. Juni bis 3. Juli 2021

Offenbar gibt es Überlegungen in der ARD, Monitor, Kontraste und Co. künftig seltener auszustrahlen – und zwar 11- statt bisher 15-mal im Jahr. Damit würden die Sendetermine der Politmagazine von 90 auf 66 reduziert. Als Ersatz könnten unter anderem Dokumentationen platziert werden. Allerdings würden damit natürlich deutlich weniger Themen bearbeitet …

Das und mehr im aktuellen jonet-Medienlog.

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Medienlog vom 10. bis 22. Juni 2021

Na, da schäumen aber alle, die sich gegen Veränderung in der Sprache stellen: dpa und Co. wollen gendern.  Aber das sind vermutlich dieselben Menschen, die nur das verstehen, was sie hören wollen – und dabei auch gerne mal falsche Schlüsse ziehen.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 1. bis 9. Juni 2021

Investigativen Journalismus durch „strategische“ Klagen erschweren oder verhindern – das gibt es schon länger.  Ein aktueller Fall in Großbritannien zeigt, wie missbräuchliche Einschüchterungsklagen funktionieren. Sie können verhindern, dass Rechercherergebniss öffentlich diskutiert werden und zugleich für Journalist:innen existenzbedrohend sein. Im EU-Parlament gibt es eine Initiative, um Medienschaffende und zivilgesellschaftliche Organisationen gegen solche SLAPP-Klagen zu schützen. Die Abkürzung seht für „strategic lawsuits against public participation“.

Das alles neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 17. bis 24. Mai 2021

Journalist:innen und regimekritische Blogger:innen sind in vielen Ländern gefährdet, müssen um Freiheit und sogar ihr Leben fürchten. Auch wer sich ins Ausland abgesetzt hat, ist nicht unbedingt sicher, wie sich dieses Wochenende erneut gezeigt hat: Belarus hat unter dem Vorwand einer Bombendrohung eine Flugzeuglandung erzwungen, um den Blogger Roman Protasewitsch zu verhaften.

Erst vor wenigen Tagen hat Belarus zudem Tut.by vom Netz genommen, das beliebteste Onlinemedium des Landes. Büros und Privatwohnungen von Mitarbeitenden wurden durchsucht.

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Medienlog 3. bis 10. Mai 2021

Am 3. Mai haben Medien den Tag der Pressefreiheit mit zahlreichen Beiträgen zum Thema gewürdigt. Wenn man ins wöchentliche Medienlog schaut, ist jeden Tag Gelegenheit die Pressefreiheit weltweit anzunahmen. In Russland geht die Regierung gegen ein Nachrichtenportal vor, in Slowenien dreht die Regierung einer Agentur den Geldhahn ab, und in den USA besteht Verdacht, dass die Trump-Administration Journalist:innen ausgespäht hat.

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Medienlog 6. bis 12. April 2021

Axel Springer will die Marke BILD in den Fernsehbereich verlängern. RTL möchte seriöser werden. In Frankreich pokern Reiche um namhafte Medien. In Griechenland ist der Journalist Giorgos Karaivaz auf offener Straßße erschossen worden. Das erinnert einmal mehr daran, dass investigative Recherchen ein gefährliches Arbeitgebiet sind, vor allem wenn es um Korruption und organisierter Kriminalität geht.

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Medienlog 24. bis 28. März 2021

Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat wieder die Top 10 Vernachlässigten Themen zusammengestellt, darunter zum Beispiel die Neufassung des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) und Gewalt gegen Frauen in der Schwangerschaft.

Ein Teil der EU-Korrespondent*innen  beschwert sich darüber, dass sie seit einem Jahr coroanbedingt weitgehend von Informationen abschnitten sind und mit Pressemitteilungen und Verlautbarungen abgespeist werden.

Elon Musk lässt sich gerne von den Medien feiern, aber Presseanfragen werden nicht beantwortet, und einen kritische Frontal21-Doku ruft verschiedene Blogs auf den Plan.

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Medienlog 24. bis 28. Februar 2021

Die ZEIT feiert 75. Geburtstag und steht propper da. Das Neue Deutschland ist genauso betagt, schaut aber auf eine ungewisse Zukunft. Die Tageszeitungen in Deutschland  kämpfen bekanntermaßen auch um ihre Zukunft, leisten es sich aber weiterhin, wichtiges Potenzial zu vernachlässigen: Wie die aktuelle Studie von ProQuote  zeigt, sind Frauen in den Chefredaktionen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

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Medienlog 25. – 30. Januar 2021

Überall poltert und kracht es:  Beim MDR streiten die drei Länder um die Verteilerung der Gelder, Thüningen droht gar mit dem ausstieg. Der Stern will auf das eigene Ressort „Politik und Wirtschaft“ in Hamburg und das Hauptstadtbüro verzichten und trifft damit auf wenig Begeisterung. Beim Spiegel protestiert ein Teil der Beschäftigten gegen den Umgang mit Chefredakteurin Barbara Hans.

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Medienlog 11. bis 16. Januar 2021

War die Sperrung Trumps auf Twitter und anderen Social-Media-Kanälen ein lange überfälliger Schritt im Kampf gegen Faken News, Maanipulation und Hassrede? Oder übrrlassen wir gerade den Tech-Konzernen fahrlässig die Entscheidung, was öffentlich gesagt werden darf?
Können weitere öffentlich-rechtliche Sender zusammengehen, etwa indem der kleine Saarländische Rundfunk mit dem stärkeren SWR gemeinsame Direktionen hätte? Oder sind eigenständige Strukturen auch für die kleineren Sender unerlässlich?
Warum glauben Menschen, dass Medien und Politik bei der Corona-Berichterstattung unter einer Decke stecken?

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Medienlog 16.-27. November 2020

Nach wiederholten Attacken auf Medienschaffende bei Demos, fordern Medienverbände von der Polizei, Journalist*innen zu schützen und die Pressefreiheit in solchen Situationen entschiedener durchzusetzen. Der Deutsche Presserat hat einen Entwurf vorgelegt, um die bestehenden Verhaltensgrundsätze für die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Medien zu aktualisieren.

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Medienlog 21. Oktober bis 6. November 2020

Erste Einschätzungen zur zur Berichterstattung über die US-Wahlnacht und die lange Auszählung,  eine Nachbereitung zur Berichterstattung über den Anschlag in Wien, das ist wieder die Zeit für besonnenen Medienjournalismus. Dessen Wert loben auch verschiedene Gastbeiträge anlässlich eines Jubiläums: Das Altpapier wird 20.

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Medienlog 24. August bis 4. September 2020

Das wurde aber auch Zeit: Die Staatsanwaltschaft München hat die Verfahren gegen zwei Journalisten der Financial Times eingestellt, die seit 2015 immer wieder kritisch über Wirecard berichtet hatten. Die Ermittlung erfolgte auf Betreiben der BaFin unter dem Vorwand, hinter der Berichterstattung könne der Versuch stecken, den Aktienkurs zu manipulieren.

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Medienlog 17. bis 21. August 2020

Gab es zu viele Corona-Sondersendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen? Das finden zwei Wissenschaftler. Nach ihrer Überzeugung hat die Berichterstattung von ARD und ZDF ein permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario vermittelt.

Welche Bilder sollen und wollen wir sehen? Wegen einer älteren Reportage über Kinderprostitution ist die Agentur Magnum in die Kritik geraten.

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