Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020

Medien geraten vielerorts unter Druck – aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch politisch. Die Kolumne in der taz und Horst Seehofers Reaktion sorgen immer noch für Aufregung.

Am erfreulichsten ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts. Die ZDF-Journalistin Birte Meier hatte wegen ungleicher Bezahlung geklagt und kann nun das Entgelttransparenzgesetz in Anspruch nehmen, um zu erfahren, wieviel ihre männlichen Kollegen verdienen. Mit dem Grundsatzurteil die Rechte von arbeitnehmerähnlichen Freien gestärkt.

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Medienlog 1. – 8. Mai 2020

Ja, wir müssen uns Sorgen machen: Um die Pressefreiheit, die Angriffe auf Journalist*innen, um Glaubwürdigkeit, um unsere Werte. Nicht nur heute, am 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus und Nationalsozialismus.  Nicht nur in Deutschland.  Journalismus in Corona-Zeiten wird auch weiter ein Thema bleiben: inhaltlich, organisatorisch, finanziell. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen

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Medienlog 11. bis 21. Februar 2020

Nach dem Terroranschlag von Hanau stellt sich wieder die Frage, ob Redaktionen bei ihrer Berichterstattung dazulernen. Während verschiedene Medien das Format „Was wir über den Anschlag wissen“ nutzten, spekulierte BILD in Live-Videoschalten wild über Morde im „Milieu“.

Was es noch gab: China geht gegen Journalisten vor, die kiritsch über die Vorgänge in Wuhan berichten. Die KEF empfiehlt wie erwartet eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent. Und Roland Tichy muss sich Claudia Roths Äußerung gefallen lassen, dass das Geschäftsmodell neurechter Plattformen „auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“. Und

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Medienlog 20. bis 25. Januar 2020

Wo leben wir denn? Ein deutscher Journalist bekommt 400 Morddrohungen, weil er die AfD kritisiert hat. Ein amerikanischer Journalist wird mit zweifelhaften Vorwürfen wegen Cyberkriminalität angeklagt. Deutsche Medien, die fast nur über, aber selten mit Geflüchteten sprechen.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im#Medienlog. Zusammengestellt von @textende und @wechselwissen.

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Medienlog 9. -15. Dezember 2019

Das Schweizer Magazinprojekt Republik braucht 19.000 zusätzliche Abos und mehr als 2 Millionen Franken, um seinen Fortbestand über März 2020 hinaus zu sichern. Gestartet war es mit Crowdfunding und dem Anspruch, ein unabhängiges Magazin für öffentliche Debatte zu sein.

Ähnlich will das Start-up The Buzzard künftig Meinungsvielfalt und ernsthafte Debatte befördern und hat dafür per Crowdfunding erfolgreich Geld eingeworben. Jetzt fiel allerdings auf, dass die Seite auch auf rechtspopulistische bis -radikale Blogs verlinkt. Einige prominente Unterstützer*innen haben sich deswegen zurückgezogen. 

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Medienlog vom 23. bis 28. Spetember 2019

Am Sonntag wird in Österreich gewählt, die Spannungen zwischen Parteien – im Speziellen der FPÖ – und Medien wie dem Falter spielen im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Das lohnt einen Blick auf die Medien in Österreich.

In Frankreich hat sich die Redaktion der Le Monde ein Widerspruchsrecht erkämpft, wenn ein neuer Aktionär die Kontrolle übernehmen will.

Ein Gericht hat Livestreams der BILD als zulassungspflichtigen Rundfunk eingestuft.

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Medienlog 16. bis 20. September 2019

DuMont verkauft die Berliner Zeitung an ein Ehepaar, das bisher keine verlegerische Erfahrung hat. Wie es mit den anderen Regionalzeitungen und den Boulevardblättern der DuMont Mediengruppe weitergeht, ist weiterhin ungewiss.  Die MoPo zum Beispiel begint ihr 70. Jubiläum wohl mit recht flauem Gefühl.

Die Frage nach dem Überleben des Lokaljournalismus wird auch andernorts gestellt, wie zwei Texte aus dem Guardian und The Atlantic zeigen.

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Medienlog 9. bis 13. September 2019

Heute mal gute Nachrichten aus der Türkei: Der österreichische Journalist Max Zirngast ist von einem Gericht freigesprochen worden, ebeno fünf Kollegen von Cumhuriyet. Deniz Yücel scheitert dagegen vor Gericht mit seiner Forderung nach Schadenersatz für die Haft.

Gute Nachrichten erwartet die taz in Sachen Transparenz des BND: Hier hatte Jost Müller-Neuhof vom Berliner Tagesspiegel auf Auskunft über Hintergrundgespräche geklagt. Das Urteil soll kommende Woche kommen.

Eine Niederlage kassierten die deutschen Verlage mit ihrem Leistungsschurtzrecht vor dem EuGH. Das werden manche als gute und andere als schlechte Nachricht werten. Das und mehr heute nue oder aktualisiert im Jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 29. August bis 3. September 2019

Wer will Journalist*in werden – und wer wird es? Die Zusammensetzung der Redaktionen hat Einfluss darauf,  welche Realität die Medien abbilden. Das betrifft Genderperspektiven genauso wie  Herkunft, Schicht, Bildungsstand der Eltern. Mit Diversity in Redaktionen beschäftigen sich im aktuellen Medienlog die taz, die Süddeutsche Zeitung und der journalist, der zudem noch die Frage stellt, wie Redaktionen künftig ihren Nachwuchs rektrutieren, wenn die Branche eher an Atrraktivität verliert.

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Medienlog 26. bis 28. August 2019

In den USA gibt es eine Kampagne gegen Trump-kritische Journalistinnen und Journalisten, wie die New York Times berichtet. Danach sollen konservative Kreise versuchen, gezielt den Ruf einzelner Medienvertreter zu beschädigen.

Noch bedrohlicher die Situation für deutsche Journalistinnen und Journalisten sein, die auf den „Todeslisten“ der Rechtsextremisten stehen. Diese Kolleginnen und Kollegen haben das Recht, über diese Bedrohung infomiert zu werden, fordern die Neuen Deutschen Medienmacher in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer, und mehrere Journalistenverbände haben sich dieser Forderung angeschlossen.

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Medienlog 12. bis 14. August 2019

Journalistinnen und Journalisten im Fadenkreuz der Rechten – darum geht es in einem der Beiträge bei Zapp. Auch auf den sogenannten Feindeslisten des rechtsextremen Netzwerks Nordkreuz aus Mecklenburg-Vorpommern stehen Journalistinnen und Journalisten. Muss das BKA diese Listen herausgeben? Das fordert der freie Journalist und Aktivist Arne Semsrott und klagt deswegen.

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Medienlog 29. bis 31. Juli 2019

Dass die Bloggerin Marie Sophie Hingst, die jahrelang über ihre erfundene jüdische Familiengeschichte schrieb und Holocaust-Schicksale erfand, nun tot aufgefunden wurde, beschäftigt einige Medien: War es richtig, wie ihre Geschichte öffentlich enttarnt wurde?

Auch sonst gibt es wieder einiges zu diskutieren: Können Journalistinnen und Journalisten die Polizei als priviligierte Quelle betrachten? War die Nennung der Herkunft des Täters von Frankfurt angemessen?

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Medienlog 22. bis 24. Juli 2019

Der Streit zwischen Wirecard und Financial Times nimmt Fahrt auf: Gibt es Kursverluste, weil die FT Unregelmäßigkeiten aufgedeckt hat? Oder schreibt sie das Dax-Unternehmen gezielt schlecht, um den Kurs nach unten zu treiben? Gegen diesen Vorwurf whert sich die FT und will ihre Wirecard-Berichterstattung jetzt extern überprüfen lassen.

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Medienlog 15. bis 17. Juli 2019

Mamchmal gibt es auch kleine Lichtblicke: Im britischen Bristol werden lokaljournalistische Recherchen durch eine Genossenschaft finanziert. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Correctiv-Chefredakteur Oliver Schröm eingestellt. In der Türkei wurde der ROG-Vertreter Erol Önderoğlu freigesprochen.

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