Medienlog 6. bis 12. April 2021

Axel Springer will die Marke BILD in den Fernsehbereich verlängern. RTL möchte seriöser werden. In Frankreich pokern Reiche um namhafte Medien. In Griechenland ist der Journalist Giorgos Karaivaz auf offener Straßße erschossen worden. Das erinnert einmal mehr daran, dass investigative Recherchen ein gefährliches Arbeitgebiet sind, vor allem wenn es um Korruption und organisierter Kriminalität geht.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

„Medienlog 6. bis 12. April 2021“ weiterlesen

Medienlog 24. bis 28. März 2021

Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat wieder die Top 10 Vernachlässigten Themen zusammengestellt, darunter zum Beispiel die Neufassung des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) und Gewalt gegen Frauen in der Schwangerschaft.

Ein Teil der EU-Korrespondent*innen  beschwert sich darüber, dass sie seit einem Jahr coroanbedingt weitgehend von Informationen abschnitten sind und mit Pressemitteilungen und Verlautbarungen abgespeist werden.

Elon Musk lässt sich gerne von den Medien feiern, aber Presseanfragen werden nicht beantwortet, und einen kritische Frontal21-Doku ruft verschiedene Blogs auf den Plan.

Alles das neu oder aktualisiert im aktuellen jonet-Medienlog.

„Medienlog 24. bis 28. März 2021“ weiterlesen

Medienlog 24. bis 28. Februar 2021

Die ZEIT feiert 75. Geburtstag und steht propper da. Das Neue Deutschland ist genauso betagt, schaut aber auf eine ungewisse Zukunft. Die Tageszeitungen in Deutschland  kämpfen bekanntermaßen auch um ihre Zukunft, leisten es sich aber weiterhin, wichtiges Potenzial zu vernachlässigen: Wie die aktuelle Studie von ProQuote  zeigt, sind Frauen in den Chefredaktionen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

„Medienlog 24. bis 28. Februar 2021“ weiterlesen

Medienlog 25. – 30. Januar 2021

Überall poltert und kracht es:  Beim MDR streiten die drei Länder um die Verteilerung der Gelder, Thüningen droht gar mit dem ausstieg. Der Stern will auf das eigene Ressort „Politik und Wirtschaft“ in Hamburg und das Hauptstadtbüro verzichten und trifft damit auf wenig Begeisterung. Beim Spiegel protestiert ein Teil der Beschäftigten gegen den Umgang mit Chefredakteurin Barbara Hans.

Das alles neu oder aktualisiert im Medienlog.

„Medienlog 25. – 30. Januar 2021“ weiterlesen

Medienlog 11. bis 16. Januar 2021

War die Sperrung Trumps auf Twitter und anderen Social-Media-Kanälen ein lange überfälliger Schritt im Kampf gegen Faken News, Maanipulation und Hassrede? Oder übrrlassen wir gerade den Tech-Konzernen fahrlässig die Entscheidung, was öffentlich gesagt werden darf?
Können weitere öffentlich-rechtliche Sender zusammengehen, etwa indem der kleine Saarländische Rundfunk mit dem stärkeren SWR gemeinsame Direktionen hätte? Oder sind eigenständige Strukturen auch für die kleineren Sender unerlässlich?
Warum glauben Menschen, dass Medien und Politik bei der Corona-Berichterstattung unter einer Decke stecken?

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

„Medienlog 11. bis 16. Januar 2021“ weiterlesen

Medienlog 16.-27. November 2020

Nach wiederholten Attacken auf Medienschaffende bei Demos, fordern Medienverbände von der Polizei, Journalist*innen zu schützen und die Pressefreiheit in solchen Situationen entschiedener durchzusetzen. Der Deutsche Presserat hat einen Entwurf vorgelegt, um die bestehenden Verhaltensgrundsätze für die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Medien zu aktualisieren.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

„Medienlog 16.-27. November 2020“ weiterlesen

Medienlog 21. Oktober bis 6. November 2020

Erste Einschätzungen zur zur Berichterstattung über die US-Wahlnacht und die lange Auszählung,  eine Nachbereitung zur Berichterstattung über den Anschlag in Wien, das ist wieder die Zeit für besonnenen Medienjournalismus. Dessen Wert loben auch verschiedene Gastbeiträge anlässlich eines Jubiläums: Das Altpapier wird 20.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

 

„Medienlog 21. Oktober bis 6. November 2020“ weiterlesen

Medienlog 24. August bis 4. September 2020

Das wurde aber auch Zeit: Die Staatsanwaltschaft München hat die Verfahren gegen zwei Journalisten der Financial Times eingestellt, die seit 2015 immer wieder kritisch über Wirecard berichtet hatten. Die Ermittlung erfolgte auf Betreiben der BaFin unter dem Vorwand, hinter der Berichterstattung könne der Versuch stecken, den Aktienkurs zu manipulieren.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 24. August bis 4. September 2020“ weiterlesen

Medienlog 17. bis 21. August 2020

Gab es zu viele Corona-Sondersendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen? Das finden zwei Wissenschaftler. Nach ihrer Überzeugung hat die Berichterstattung von ARD und ZDF ein permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario vermittelt.

Welche Bilder sollen und wollen wir sehen? Wegen einer älteren Reportage über Kinderprostitution ist die Agentur Magnum in die Kritik geraten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

„Medienlog 17. bis 21. August 2020“ weiterlesen

Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020

Medien geraten vielerorts unter Druck – aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch politisch. Die Kolumne in der taz und Horst Seehofers Reaktion sorgen immer noch für Aufregung.

Am erfreulichsten ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts. Die ZDF-Journalistin Birte Meier hatte wegen ungleicher Bezahlung geklagt und kann nun das Entgelttransparenzgesetz in Anspruch nehmen, um zu erfahren, wieviel ihre männlichen Kollegen verdienen. Mit dem Grundsatzurteil die Rechte von arbeitnehmerähnlichen Freien gestärkt.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

„Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020“ weiterlesen

Medienlog 1. – 8. Mai 2020

Ja, wir müssen uns Sorgen machen: Um die Pressefreiheit, die Angriffe auf Journalist*innen, um Glaubwürdigkeit, um unsere Werte. Nicht nur heute, am 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus und Nationalsozialismus.  Nicht nur in Deutschland.  Journalismus in Corona-Zeiten wird auch weiter ein Thema bleiben: inhaltlich, organisatorisch, finanziell. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen

„Medienlog 1. – 8. Mai 2020“ weiterlesen