Medienlog 21. bis 23. Januar 2019

Hat Journalismus ein Zukunft? fragt The New Yorker. Wie es mit dem Journalismus weitergehen könnte, hat der journalist verschiedene Kolleginnen und Kollegen gefragt. Ob Redaktionen ihre Kommentarspalten nicht besser moderieren könnten, fragt Alex Urban, Admin der Gruppe #ichbinhier.

Wie es dem Journalismus so geht, schaut sich epd Medien seit 70 Jahren an.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 17. bis 20. Januar 2019

260 Millionen Euro für Lokaljournalismus. Klingt super, oder? Kriegt aber einen schalen Beigeschmack, wenn das Geld von Facebook kommt. Was das amerikanische Unternehmen damit wirklich bezweckt, ist (noch) unklar.  Ziemlich klar hat sich Sascha Lobo zur Verantwortung der Medien geäußert. Das gefällt nicht allen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 15. bis 16. Januar 2019

Zwei wichtige Urteile sind in Sachen Pressefreiheit ergangen: Buzzfeed darf den Namen des Abtreibungsgegners Yannic Hendricks nennen. Der hatte das mit einer einstweiligen Verfügung verbieten wollen, die das Landgericht Düsseldorf nun zurückgewiesen hat.

Die FAZ hat beim Bundesgerichtshof einen Erfolg zum Thema „presserechtliche Informationsschreiben“ errungen. Mit denen drohen Medienrechtskanzleien Journalisten gerne mal rechtliche Konsequenzen an, falls dese angeblich rechtswidrige Informationen über Mandanten veröffentlichen sollten. Dem BGH zufolge sind presserechtliche Informationsschreiben unzulässig, wenn sie keine konkreten Informationen zu möglichen Persönlichkeitsverletzungen durch geplante Presseberichte enthielten.

Weniger gut ging es in Montenegro für Investigativ-Journalist Martinovic aus: Er muss eineinhalb Jahre in Haft.

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 10. bis 14. Januar 2019

Der Fall Relotius wird wohl noch eine Weile Thema im journalistischen Kosmos sein: Wie konnte es passieren und was lernen wir daraus? Auch die (fehlende) Meinungs- und Pressefreiheit bleibt im Jahr 2019 auf der Tagesordnung. Bei der Frauenförderung in den Medien geht noch was, das kann man sich an guten Beispielen abgucken. Nichts mehr geht bei der „Huff Post“. Das erfolgreiche Meinungsportal wird Ende März dicht gemacht. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 7. bis 9. Januar 2019

Wie war denn nun die deutsche Berichterstattung, als 2015 und 2016 so viele Geflüchtete kamen? Das haben Forscher der Uni Mainz unersucht und kamen zum Ergebnis: Faktisch haben die Medien überwiegend richtig berichtet, aber in der Haltung nicht unbedingt ausgewogen.

Um Aufarbeitung geht es es auch bei einer zehnteiligen Podcast-Reihe des STERN:  Unter dem Titel „Faking Hitler“ will die „wahre Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher“ aufarbeiten.

Beim Fall Relotius fehlt diese zeitliche Distanz noch. Im Augenblick ist die Branche eher etwas ratlos, was davon zu halten ist, dass ein Unbekannter in Relotius‘ Namen auf Interview-Tour geht.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 2. bis 4. Januar 2019

Spex ist Geschichte, Viva ist Geschichte, die nächsten Zeitungstiteln fusionieren. Die Branche versucht immer noch, den Fall Relotius zu verarbeiten. Und Journalist*innen sind in vielen Ländern bedroht. Das neue Medienjahr wird sich vom alten wohl nicht so sehr unterscheiden.

Das Medienlog schaut weiterhin ein- bis zweimal pro Woche drauf und sammel die lesenswerten Beiträge zu #Journalismus und #Medien.

 

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Medienlog 19. bis 27. Dezember 2018

Auch wenn es über Weihnachten ein wenig ruhiger geworden ist um „Spiegel und Relotius“, bleiben viele Fragen offen. Es geht eben nicht nur um das disruptive Narrativ des Storytellings oder andere scheinbar schöne Geschichten, sondern auch um Haltung und Verantwortung in den Chefetagen, um Arbeitsbedingungen, um Anspruch und Fehlerkultur.

Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog vor, über und nach den Feiertagen.

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Medienlog 10. bis 14. Dezember 2018

Klar, Politik ist nicht einfach zu verstehen. Viele Politiker*innen reden verschwurbelt und nebulös. Würde es helfen, ein Magazin rauszubringen, das Politik nur unter den Aspekten „Ärger“, Freude“, „Neugier“ journalistisch beleuchtet? Springer glaubt das. Ist bestimmt einfacher als investigativer Journalismus, wie das Beispiel CumEx-Recherche zeigt. Die sog. Babyboomer sind und bleiben (vorerst) die größte Gruppe im Land. Sie sind mit dem Fernsehen aufgewachsen. Auch wenn sie jetzt in die Jahre kommen, sind sie noch nicht scheintot. Warum also Alten-Bashing beim TV-Konsum?

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. Euch allen einen schönen 3. Advent. „Medienlog 10. bis 14. Dezember 2018“ weiterlesen

Medienlog 6. und 7. Dezember 2018

Wo fängt PR an, wo hört Journalismus auf? Was schert mich Unabhängigkeit, wenn ich meine Miete bezahlen muss? Gastkommentare: Journalismus oder Dienstleistung? Derartige Meinungsäußerungen unterliegen nicht dem Pressekodex.  Märchen aus 1001 Nacht? Viele CDU-Delegierte sagen, sie hätten nie mit der Bild am Sonntag gesprochen. Ihre Meinung hat sich die Zeitung dann wohl selbst gebildet.

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Medienlog 3. bis 5. Dezember 2018

Damit Menschen wirklich informiert sind und entscheiden können, wem sie trauen können, müssen sie mehr darüber wissen, wie die klassischen und die sozialen Medien funktionieren. Unter dem Motto: „Der Leser wird zu seinem eigenen Chefredakteur“ will die Reporterfabrik dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen verstehen, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten, was genau hinter dem Konzept Journalismus steckt. Das Projekt des gemeinnützigen Rechercheprojekts Correctiv startet in die Betaphase.

Eine ordentliche Portion Informationskompetenz können die Menschen gerade wieder brauchen, wenn es darum geht, wie Medien über den gewaltsamen Tod einer 17-Jährigen in Sankt Augustin berichten.

Außerdem: Wie klappt’s mit dem Crowdfunding? Sind mehr länderübergreifende Recherchen nötig, um zum Beispiel eine europäische Perspektive aus den Umgang mit Populisten zu gewinnen?

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Medienlog 29.11. bis 2.12.18

Alle reden über(s) Wetter. Das Magazin gleichen Namens hat damit nichts am Hut, bietet aber jede Menge Gesprächsstoff. Georg Seßlen beschreibt den Abgang des deutschen Journalismus in rechte Gefilde. Barbara Dribbusch zeigt auf, wie manipulativ die Bild-Zeitung berichtet.  Und Falter-Chefredakteur Florian Klenk geht auf eine journalistische Zeitreise – trotz österreichischem Schwerpunkt sehens- und hörenswert! Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 26. bis 28. November 2018

Weil die Ministerpräsidenten demnächst entscheiden müssen, wie hoch der Rundfunkbeirag künftig ausfällt, können  wir auf die nächste Runde in diesem ewigen Meinungskampf einstellen: Braucht es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Und wenn ja, wie soll er ausgestaltet werden?

Die Fürsprecher werden unter anderem aufs Grundgesetz verweisen, und das gibt es dann in einer neuen, schön aufbereiteten Form: als Magazin. Wie es in Ländern aussieht, die die Pressefreiheit weniger hochhalten, zeigt das Medienlog auch diesmal wieder.

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Medienlog 19. bis 21. November 2018

Im Streit mit CNN hat das Weiße Haus nachgegeben. Jim Acosta hat seine dauerhafte Akkreditierung zurück. Aber die Medien zahlen einen Preis: Künftig gelten strengere Regeln für die Pressekonferenzen. Wer sich nicht dran hält, kann die Akkreditierung verlieren. Trump hofft wohl, unliebsame und hartnäckig nachfragende Korrespondenten so in Schach halten zu können.

Nicht hartnäckig genug sind vor allem Regional- und Lokalzeitungen, wenn es im die AfD geht. Da haben sie Nacholbedarf gegenüber den Überregionalen Medien, die inzwischen aus ihren Fehlern gelernt haben. Das zeigt die neue Studie der Otto-Brenner-Stiftung, die sich zum zweiten Mal angeschaut hat, wie Medien mit der AfD umgehen.

Personalien finden eher selten ihren Weg ins Medienlog. Wenn Anke Schäferkordt nach 27 Jahren die RTL Group verlässt. ist das aber tatsächlich das Ende einer Ära.

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Medienlog 15. bis 17. November 2018

Journalismus ordnet ein, versucht objektiv zu sein, mehrere Quellen zu nennen usw. Journalismus der Bild-Zeitung beruht auf inneren Wahrheiten, also auf den Gedanken und Gefühlen des Chefredakteurs. In einem guten Kommentar zu einem guten Artikel analysiert der Schülerjournalist Johann Aschenbrenner den sog. Qualitätsjournalismus bei der Boulevardzeitung. Wenn man(n) nicht von selbst draufkommt, hilft der Bot, Frauen zu Wort kommen zu lassen. Ob das auch bei fingierten Interviews hilft?

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Medienlog 8. – 10. November 2018

Der amerikanische Präsident hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung fürs Weiße Haus entzogen – ein Angriff auf die Pressefreiheit. Wer junge Journalist*innen ernst nimmt, nimmt den Journalismus ernst und bietet ihm eine Zukunft.   Boa(h), ernsthaft? Noch ein Männer-Magazin für Mode und Lifestyle? Namensgeber ist ein Fußballer. Ein reines Fußball-Magazin hingegen wird eingestellt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 5. bis 7. November 2018

Die sehenswerte Dokumentation „Mission Wahrheit“ hat es heute ins Medienlog geschafft, auch wenn wir sonst eher keine Fernsehtipps geben.  Vor dem Hintergrund wirkt es besonders befremdlich, wenn politische Journalisten bzw. sich ganze Redaktionen sich zum Fürsprecher für einzelne Politiker machen, gerade zu für sie werben.

Interessant aber andererseits auch die Frage nach der medialen Überhöhung im Investigativjournalismus. Wird zum Beispiel im aktuellen Fall „Football Leaks“ das Verkaufen der Geschichte vielleicht wichtiger als die Geschichte selbst?  Und wie viel Resonanz kann man nach erfolgreichen Recherchen erwarten?

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Medienlog 29. bis 31. Oktober 2018

Verfolgt, verhaftet, ermordet: Für Journalistinnen und Journalisten ist 2018 kein gutes Jahr.  Verschiedene Organisationen zählen schon jetzt 52 oder sogar 74 Medienschaffende, die wegen ihres Berufs getötet wurde. Rund 337  sitzen derzeit weltweit in Gefängnissen.

Zugleich ziehen die verbalen Angriffe rechtspopulistischer Politiker immer häufiger auch körperliche Gewalt auf Journalistinnen und  Journlaisten nach sich. Das zeigt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Brasilien, wo Anhänger von Jair Bolsonaro während des Wahlkampfs Journalisten bedrohten und angriffen.

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