Medienlog 8. – 10. November 2018

Der amerikanische Präsident hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung fürs Weiße Haus entzogen – ein Angriff auf die Pressefreiheit. Wer junge Journalist*innen ernst nimmt, nimmt den Journalismus ernst und bietet ihm eine Zukunft.   Boa(h), ernsthaft? Noch ein Männer-Magazin für Mode und Lifestyle? Namensgeber ist ein Fußballer. Ein reines Fußball-Magazin hingegen wird eingestellt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 5. bis 7. November 2018

Die sehenswerte Dokumentation „Mission Wahrheit“ hat es heute ins Medienlog geschafft, auch wenn wir sonst eher keine Fernsehtipps geben.  Vor dem Hintergrund wirkt es besonders befremdlich, wenn politische Journalisten bzw. sich ganze Redaktionen sich zum Fürsprecher für einzelne Politiker machen, gerade zu für sie werben.

Interessant aber andererseits auch die Frage nach der medialen Überhöhung im Investigativjournalismus. Wird zum Beispiel im aktuellen Fall „Football Leaks“ das Verkaufen der Geschichte vielleicht wichtiger als die Geschichte selbst?  Und wie viel Resonanz kann man nach erfolgreichen Recherchen erwarten?

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 29. bis 31. Oktober 2018

Verfolgt, verhaftet, ermordet: Für Journalistinnen und Journalisten ist 2018 kein gutes Jahr.  Verschiedene Organisationen zählen schon jetzt 52 oder sogar 74 Medienschaffende, die wegen ihres Berufs getötet wurde. Rund 337  sitzen derzeit weltweit in Gefängnissen.

Zugleich ziehen die verbalen Angriffe rechtspopulistischer Politiker immer häufiger auch körperliche Gewalt auf Journalistinnen und  Journlaisten nach sich. Das zeigt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Brasilien, wo Anhänger von Jair Bolsonaro während des Wahlkampfs Journalisten bedrohten und angriffen.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 25. bis 26. Oktober 2018

Die Chefredakteure der ÖR diskutieren mit Vertretern der AfD. Keine leichte Aufgabe, denn die Meinung der Parteimänner und ihrer Anhänger*innen ist mehr als (nicolaus)festgefahren. Und noch eine reine Männerveranstaltung: Die Oberen des FC Bayern machen sich die Medienwelt jetzt so, wie sie ihnen gefällt.  Ist das das neue Medienbewusstsein, von dem der Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten spricht? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 22. bis 24. Oktober 2018

Dürfen Journalistinnen und Journalisten auch Aktivisten sein? Wie viel Haltung darf oder muss in ihrer Arbeit stecken? Ist es ok, wenn sie bei Recherchen mit Organisationen kooperieren und sich von ihnen finanzieren lassen?  Die Frage nach der Haltung hat gerade (mal wieder) Konjunktur. Das zeigen direkt mehrere Texte in der heutigen Sammlung.

Das und mehr heute im aktuellen Medienlog.

 

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Medienlog 10. bis 12. Oktober 2018

Der bessere Schutz von Journalistinnen und Journalisten ist weltweit ein Thema. Das zeigt auch das aktuelle Medienlog.

Was ist mit Jamal Khashoggi passiert? Seit Tagen wird der regierungskritische saudische Journalist in der Türkei vermisst. Jetzt soll es Belege geben, dass er im Konsulat seines Landes in Istanbul ermordet wurde.

Ist die bulgarische TV-Moderatorin Viktorija Marinowa doch nicht wegen ihrer Arbeit umgebracht worden? Ein Verdächtiger wurde in Deutschland gefasst und soll nach Bulgarien ausgeliefert werden.

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Medienlog 1. bis 5. Oktober 2018

Journalismus soll wahrheitsgetreu sein, so objektiv und neutral wie möglich. Journalistinnen und Journalisten sind mehr, sind geprägt von Familie, Freunden und Gesellschaft, haben eine Haltung und eine Meinung. Laura Meschede beschreibt, warum sie einen Journalistenpreis abgelehnt hat, Maxi Leinkauf und Lutz Herden diskutieren über ihre ostdeutsche Herkunft und fragen sich, ob das – journalistisch – etwas mit ihnen gemacht hat. Rund um den Einheitstag wurden in einigen Medien journalistische Unterschiede zwischen BRD und DDR thematisiert. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 24. bis 28. September 2018

Wie zu erwarten, gibt es Wirbel um den Erdogan-Besuch.  Die Türkei fordert Can Dündars Auslieferung. Der wiederum verzichtet auf die Teilnahme an der Pressekonferenz, um diese nicht zu sprengen. Bei der wird ein Journalist aus dem Saal geführt, weil er ein T-Shirt mit einer politischen Botschaft trägt.

Empörung gab es diese Woche auch, als in Österreich ein Schreiben aus dem Innenministerium an die Polizei auftauchte, demzufolge die Kommunikation mit „bestimmten Medien“ auf das „nötigste Maß“ beschränkt werden sollte.

Das uns mehr heute neu oder aktualisiert im Mdienlog.

 

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Medienlog 18. bis 21. September 2018

Wie viel Haltung und wie viel Meinung brauchen wir im Journalismus? Diese Frage stellt sich gerade mal wieder, und die Antwort variiert auch je nach – ja – Haltung und Meinung desjenigen, der sich dazu äußert. Klar ist: Die Markmechanismen drängen den Journalismus gerade eher weg von der sorgfältigen Recherche, hin zu klickstarken Meinungsstücken.

Wie gelingt es, Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Arbeit besser zu schützen?  Braucht es bessere Schulungen für Einsatzkräfte? Klar ist jedenfalls, dass Die Zahl der Zugriffe in Deutschland gerade zunimmt. Und dass Medieschaffende vor allem gefährdet sind, wenn Rechte und Rechtsextreme marschieden.

War der im Hambacher Forst zu Tode Gestürzte Journalist, Blogger oder Aktivist: Die Meinungen gehen da auseinander. Klar ist: Er hat auf seine Art versucht, Öffentlichkeit herzustellen.

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Medienlog 10. bis 12. September 2018

Ein weiterer, vielleicht der endgültige Nackenschlag gegen unabhängigen Journalismus in der Türkei: Die Stiftung hinter der traditionsreichen Zeitung Cumhuriyet wurde von Gegnern einer kritischen Berichterstattung übernommen. Der Chefredakteur und einige Kollegen mussten sofort gehen, andere Redakteurinnen und Redakteure haben das Blatt freiwillig verlassen.

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Medienlog 4. bis 7. September 2018

Dass Trump sich über den anonymen Text in der New York Times aufregen und die Offenlegung des Namens fordern würde, war zu erwarten. Neben der NYT hat sich auch die Washington Post auf anonyme Quellen gestützt. Deswegen ist dort die Debatte um die Glaubwürdigkeit der beiden Zeitungen entbrannt. Denn in den USA ist es sehr viel unüblicher als in Deutschland, wo Medien sich gerne auf die berühmten „gut unterrichteten Kreise“ berufen.

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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Medienlog 30. August bis 3. September 2018

Drei Monate war der US-amerikanische Journalismusforscher Jay Rosen in Deutschland und hat sich angeschaut, wie Medien hier arbeiten, auf welchem Selbstverständnis sie basieren. Sein Fazit fasst er unter anderem in einem Brief an die deutschen Journalistinnen und Journalisten zusammen. Eine Erkenntnis: „Die fünfte Säule – sei cool, distanziert und objektiv – steht in einem erkennbaren Spannungsverhältnis zur vierten Säule: Verteidige die Demokratie und tritt für die Würde aller Menschen ein. Dieses Spannungsverhältnis ist produktiv. Lernen Sie, damit umzugehen. Vertrauen Sie niemandem, der es beseitigen will.“

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Medienlog 27. bis 29. August 2018

Die Vorgänge in Sachsen und die Pressefreiheit bleiben als Themen aktuell. Gegen Journalisten gerichtete Gewaptfantasien einer AfD-Untergruppierung kommen hinzu.

Aber wie gut gehen Medien mit allen diesen Themen um? Das diskutieren Journalistinnen und Journalisten  untereinander zum Beispiel auf Twitter. Das hat sich aber auch der US-Journalismusforscher Jay Rosen gefragt, der gerade drei Monate in Deutschland verbracht hat. Sein Fazit: So richtig wissen deutsche bzw. europäische Medien noch nicht, wie sie mit Rechtspopulismus umgehen. Aber sie seien bei diesem Thema schon weiter als in den USA.

Das und mehr wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 20. bis 22. August 2018

Der Polizeieinsatz gegen ein ZDF-Team in Dresden sorgt weiter für Kritik. Kann es wirklich sein, dass die sächsischen Einsatzkräfte so wenig von Pressefreiheit  wissen? Und dass sie das sichere Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten dem sächischen Miniterpräsidenten Michael Kretschmer so egal ist? Gerade wird auch noch bekannt, dass der der Pegida-Demonstrant, der das Kamerateam angegriffen und die Polizeit gerufen hat, ein Mitarbeiter des LKA Sachsen war.

Was es sonst gab, wie immer neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 13. bis 15. August 2018

Die einen freuen sich über die Riesenreichweite, die anderen sorgen sich um echte Medienvielfalt: Immer weniger Zeitungen produzieren ihren Mantelteil noch selbst. Diesen Trend zu immer größeren Einheiten schaut sich ZAPP heute Abend an.

Beim Spigel rücken Print- und Online-Einheit gesellschaftsrechtlich schon mal näher zusammen. Das ist eine Voraussetzung, um dann irgendwann auch die Redaktionen zusammenführen zu können.

Die taz freut sich über einen Spendenrekord und denkt trotzdem schon mal darüber nach, wie das Leben ohne Print aussehen könnte.

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