Medienlog vom 8. Juni 2018

Der Morgen danach: Seit 20 Jahren schreibe Le Matin rote Zahlen;  jetzt  wird die Printausgabe der Schweizer Tageszeitung eingestellt. Abschreckung oder Vorbild für deutsche Zeitungsverlage? Stärken Zeitungen auch dann die Demokratie, wenn sie nur online sind? Oder wenn sie gegen den Pressekodex verstoßen? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 4. bis 6. Juni 2018

ORF-Anchorman Armin Wolf hat mit seinem Putin-Interview ein journalistisches Lehrsstück abgeliefert. Dafür gab es international viel Anerkennung, nur aus Russland kam Kritik.

Die Frage, ob Journalisten demonstrieren dürfen, beschäftigt die Branche immer noch und wird jetzt ergänzt durch die Frage, ab welchem Punkt politische Talkshows jemanden auf die Nicht-Gästliste setzen können oder sollten. Dabei ist es eigentlich egal, wer dort sitzt, wenn die Talkshows sowieso die Themen von AfD und Co. verhandeln. Pokitisches Framing macht’s möglich

Das und mehr heute neu oder aktuelisiert im Jonet-Medienlog.

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Medienlog vom 1. Juni 2018

Vorgetäuschter Journalistenmord: Was ist denn das für eine Nummer? Sexuelle Belästigung: Verantwortung übernehmen ist gut. Noch besser, wenn man(n) dafür sorgt, dass so etwas nicht wieder passieren kann. Journalist*innen und AfD: Gibt es ein Glaubwürdigkeitsproblem oder nicht? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog

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Medienlog 28. bis 30. Mai 2018

Aus aktuellem Anlass wird mal wieder diskutiert, wie viel eigene Meinung Journalistinnen und Journalisten sich erlauben sollten? Ist es ok, gegen die AfD zu demonstrieren oder ist man dann eingenommen?

Aus dem gleichen Anlass sind die Demoberichte verschiedener Medien in den Fokus geraten: Wer übernimmt in der Berichterstattun über Rechte welche Zahlen, wer welche Begrifflichkeiten?

Aus den USA kommt auch noch eine interessante Frage: Gilt für Bots das Recht auf freie Meinungsäußerung?

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im joet-Medienlog.

 

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Medienlog 21. bis 24. Mai 2018

Für die „neue strategische Allianz“ zwischen Madsack und DuMont haben die Pressestellen viele schöne Worte gefunden. Unter dem Strich läuft es nur wieder auf einen Verlust an Medienvielt hinaus. 50 Zeitungen deutschlandweit mit nahezu identischen Mantelinhalten können unter publizistischen Gesichtspunkten nicht als Gewinn gesehen werden.

Was ebenfalls verloren geht, sind Arbeitsplätze: Während die Redakteurinnen und Redakteure vom Redaktionsnetzwerk Deutschland für die Redaktion der neuen gemeinsamen Tochtergesellschaft von Madsack und DuMont gesetzt sind, verlieren die 17 DuMont-Kolleginnen und -Kollegen ihren Arbeitsplatz und dürfen sich großzügigerweise – zusammen mir jedem sonst, der Lust hat, – auf 10 neue Stellen bei RND bewerben.

Was die Entscheidung für den Anspruch der DuMont Mediengruppe bedeutet, hat Uwe Vorkötter bei Horizont herausgemeißelt.

Das und mehr gibt es heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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16. bis 20. Mai 2018

Sie sind gut gebildet, kommunikativ und trotzdem arbeitslos: Um Journalist*innen ohne Job zu unterstützen, verlängert Österreich  das Projekt Ajour. Frauen (endlich) an die Macht: Fox News und Süddeutsche Zeitung lassen Frauen führen. Eine gute Nachricht über Fake News: Seit über sie geredet wird, vertrauen die Nutzer*innen wieder mehr den klassischen Medien Radio, TV und Print. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. Schöne Pfingsten Euch allen!

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Medienlog 14. und 15. Mai 2018

Die Fußball-WM beschäftigt gerade viele Medienseiten, vor allem wegen Hajo Seppelt. Erst erteilte Russland dem ARD-Dopingexpteren Einreiseverbot. Nun wurde es aufgehoben, aber Russlands Justiz kündigt an, Seppelt vernehmen zu wollen.

Der Faktenfinder der Tagesschau hat sich angeschaut, wie russische Staatsmedien seit Jahren versuchen, seppelts Glaubwürdigkeit zu zerstören. Und das Medienmagazin beim Deutschlandfunk wirft die Frage auf, wie frei Journalistinnen und Journalisten während der WM aus Russland berichten können.

Das und mehr neue oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

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Medienlog 10. bis 13. Mai 2018

Sexuelle Belästigung: Geht die Aufklärung schleppend voran, weil so viel aufzuklären ist oder weil nicht so viel aufgeklärt werden soll? Könnte er noch mehr aufklären und darf deswegen nicht einreisen? Kein Visum nach Russland für Hajo Seppelt, Doping-Experte im Sportjournalismus. Bei 650.000 Verdächtigen wird die Aufklärung vermutlich schwierig. Und dann mauern auch noch die Behörden in Montenegro. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 7. bis 9. Mai 2018

AfD schauen statt ARD: Alice Weidel träumt davon, dass die Partei dank ihres Newsrooms künftig ganz auf die Medien als Mittler verzichten kann.

Dann wären auch Pressekonferenzen überflüssig und solche Situationen vermeidbar, wie jetzt im Brandenburger Landtag, wo die AfD-Fraktion einem BILD-Reporter bei einer PK das Fragerecht entzog, und plötzlich vor leeren Reihen dasaß. Die Journalisten hatten aus Protest den Raum verlassen.

Vor ziemlich vollen Reihen fand gestern der öffentliche Teil der WDR-Rundfunkratssitzung statt – weil sich Medienvertreter neue Infos erhofften.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

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