Medienlog 6. und 7. Dezember 2018

Wo fängt PR an, wo hört Journalismus auf? Was schert mich Unabhängigkeit, wenn ich meine Miete bezahlen muss? Gastkommentare: Journalismus oder Dienstleistung? Derartige Meinungsäußerungen unterliegen nicht dem Pressekodex.  Märchen aus 1001 Nacht? Viele CDU-Delegierte sagen, sie hätten nie mit der Bild am Sonntag gesprochen. Ihre Meinung hat sich die Zeitung dann wohl selbst gebildet.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog

„Medienlog 6. und 7. Dezember 2018“ weiterlesen

Medienlog 3. bis 5. Dezember 2018

Damit Menschen wirklich informiert sind und entscheiden können, wem sie trauen können, müssen sie mehr darüber wissen, wie die klassischen und die sozialen Medien funktionieren. Unter dem Motto: „Der Leser wird zu seinem eigenen Chefredakteur“ will die Reporterfabrik dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen verstehen, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten, was genau hinter dem Konzept Journalismus steckt. Das Projekt des gemeinnützigen Rechercheprojekts Correctiv startet in die Betaphase.

Eine ordentliche Portion Informationskompetenz können die Menschen gerade wieder brauchen, wenn es darum geht, wie Medien über den gewaltsamen Tod einer 17-Jährigen in Sankt Augustin berichten.

Außerdem: Wie klappt’s mit dem Crowdfunding? Sind mehr länderübergreifende Recherchen nötig, um zum Beispiel eine europäische Perspektive aus den Umgang mit Populisten zu gewinnen?

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

„Medienlog 3. bis 5. Dezember 2018“ weiterlesen

Medienlog 29.11. bis 2.12.18

Alle reden über(s) Wetter. Das Magazin gleichen Namens hat damit nichts am Hut, bietet aber jede Menge Gesprächsstoff. Georg Seßlen beschreibt den Abgang des deutschen Journalismus in rechte Gefilde. Barbara Dribbusch zeigt auf, wie manipulativ die Bild-Zeitung berichtet.  Und Falter-Chefredakteur Florian Klenk geht auf eine journalistische Zeitreise – trotz österreichischem Schwerpunkt sehens- und hörenswert! Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

„Medienlog 29.11. bis 2.12.18“ weiterlesen

Medienlog 26. bis 28. November 2018

Weil die Ministerpräsidenten demnächst entscheiden müssen, wie hoch der Rundfunkbeirag künftig ausfällt, können  wir auf die nächste Runde in diesem ewigen Meinungskampf einstellen: Braucht es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Und wenn ja, wie soll er ausgestaltet werden?

Die Fürsprecher werden unter anderem aufs Grundgesetz verweisen, und das gibt es dann in einer neuen, schön aufbereiteten Form: als Magazin. Wie es in Ländern aussieht, die die Pressefreiheit weniger hochhalten, zeigt das Medienlog auch diesmal wieder.

Was es sonst gibt, wie immer nue oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

„Medienlog 26. bis 28. November 2018“ weiterlesen

Medienlog 19. bis 21. November 2018

Im Streit mit CNN hat das Weiße Haus nachgegeben. Jim Acosta hat seine dauerhafte Akkreditierung zurück. Aber die Medien zahlen einen Preis: Künftig gelten strengere Regeln für die Pressekonferenzen. Wer sich nicht dran hält, kann die Akkreditierung verlieren. Trump hofft wohl, unliebsame und hartnäckig nachfragende Korrespondenten so in Schach halten zu können.

Nicht hartnäckig genug sind vor allem Regional- und Lokalzeitungen, wenn es im die AfD geht. Da haben sie Nacholbedarf gegenüber den Überregionalen Medien, die inzwischen aus ihren Fehlern gelernt haben. Das zeigt die neue Studie der Otto-Brenner-Stiftung, die sich zum zweiten Mal angeschaut hat, wie Medien mit der AfD umgehen.

Personalien finden eher selten ihren Weg ins Medienlog. Wenn Anke Schäferkordt nach 27 Jahren die RTL Group verlässt. ist das aber tatsächlich das Ende einer Ära.

Das und mehr heute neu der aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 19. bis 21. November 2018“ weiterlesen

Medienlog 15. bis 17. November 2018

Journalismus ordnet ein, versucht objektiv zu sein, mehrere Quellen zu nennen usw. Journalismus der Bild-Zeitung beruht auf inneren Wahrheiten, also auf den Gedanken und Gefühlen des Chefredakteurs. In einem guten Kommentar zu einem guten Artikel analysiert der Schülerjournalist Johann Aschenbrenner den sog. Qualitätsjournalismus bei der Boulevardzeitung. Wenn man(n) nicht von selbst draufkommt, hilft der Bot, Frauen zu Wort kommen zu lassen. Ob das auch bei fingierten Interviews hilft?

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog

„Medienlog 15. bis 17. November 2018“ weiterlesen

Medienlog 8. – 10. November 2018

Der amerikanische Präsident hat einem CNN-Reporter die Akkreditierung fürs Weiße Haus entzogen – ein Angriff auf die Pressefreiheit. Wer junge Journalist*innen ernst nimmt, nimmt den Journalismus ernst und bietet ihm eine Zukunft.   Boa(h), ernsthaft? Noch ein Männer-Magazin für Mode und Lifestyle? Namensgeber ist ein Fußballer. Ein reines Fußball-Magazin hingegen wird eingestellt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

„Medienlog 8. – 10. November 2018“ weiterlesen

Medienlog 5. bis 7. November 2018

Die sehenswerte Dokumentation „Mission Wahrheit“ hat es heute ins Medienlog geschafft, auch wenn wir sonst eher keine Fernsehtipps geben.  Vor dem Hintergrund wirkt es besonders befremdlich, wenn politische Journalisten bzw. sich ganze Redaktionen sich zum Fürsprecher für einzelne Politiker machen, gerade zu für sie werben.

Interessant aber andererseits auch die Frage nach der medialen Überhöhung im Investigativjournalismus. Wird zum Beispiel im aktuellen Fall „Football Leaks“ das Verkaufen der Geschichte vielleicht wichtiger als die Geschichte selbst?  Und wie viel Resonanz kann man nach erfolgreichen Recherchen erwarten?

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

„Medienlog 5. bis 7. November 2018“ weiterlesen

Medienlog 29. bis 31. Oktober 2018

Verfolgt, verhaftet, ermordet: Für Journalistinnen und Journalisten ist 2018 kein gutes Jahr.  Verschiedene Organisationen zählen schon jetzt 52 oder sogar 74 Medienschaffende, die wegen ihres Berufs getötet wurde. Rund 337  sitzen derzeit weltweit in Gefängnissen.

Zugleich ziehen die verbalen Angriffe rechtspopulistischer Politiker immer häufiger auch körperliche Gewalt auf Journalistinnen und  Journlaisten nach sich. Das zeigt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Brasilien, wo Anhänger von Jair Bolsonaro während des Wahlkampfs Journalisten bedrohten und angriffen.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 29. bis 31. Oktober 2018“ weiterlesen

Medienlog 25. bis 26. Oktober 2018

Die Chefredakteure der ÖR diskutieren mit Vertretern der AfD. Keine leichte Aufgabe, denn die Meinung der Parteimänner und ihrer Anhänger*innen ist mehr als (nicolaus)festgefahren. Und noch eine reine Männerveranstaltung: Die Oberen des FC Bayern machen sich die Medienwelt jetzt so, wie sie ihnen gefällt.  Ist das das neue Medienbewusstsein, von dem der Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten spricht? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

„Medienlog 25. bis 26. Oktober 2018“ weiterlesen

Medienlog 22. bis 24. Oktober 2018

Dürfen Journalistinnen und Journalisten auch Aktivisten sein? Wie viel Haltung darf oder muss in ihrer Arbeit stecken? Ist es ok, wenn sie bei Recherchen mit Organisationen kooperieren und sich von ihnen finanzieren lassen?  Die Frage nach der Haltung hat gerade (mal wieder) Konjunktur. Das zeigen direkt mehrere Texte in der heutigen Sammlung.

Das und mehr heute im aktuellen Medienlog.

 

„Medienlog 22. bis 24. Oktober 2018“ weiterlesen

Medienlog 10. bis 12. Oktober 2018

Der bessere Schutz von Journalistinnen und Journalisten ist weltweit ein Thema. Das zeigt auch das aktuelle Medienlog.

Was ist mit Jamal Khashoggi passiert? Seit Tagen wird der regierungskritische saudische Journalist in der Türkei vermisst. Jetzt soll es Belege geben, dass er im Konsulat seines Landes in Istanbul ermordet wurde.

Ist die bulgarische TV-Moderatorin Viktorija Marinowa doch nicht wegen ihrer Arbeit umgebracht worden? Ein Verdächtiger wurde in Deutschland gefasst und soll nach Bulgarien ausgeliefert werden.

„Medienlog 10. bis 12. Oktober 2018“ weiterlesen

Medienlog 1. bis 5. Oktober 2018

Journalismus soll wahrheitsgetreu sein, so objektiv und neutral wie möglich. Journalistinnen und Journalisten sind mehr, sind geprägt von Familie, Freunden und Gesellschaft, haben eine Haltung und eine Meinung. Laura Meschede beschreibt, warum sie einen Journalistenpreis abgelehnt hat, Maxi Leinkauf und Lutz Herden diskutieren über ihre ostdeutsche Herkunft und fragen sich, ob das – journalistisch – etwas mit ihnen gemacht hat. Rund um den Einheitstag wurden in einigen Medien journalistische Unterschiede zwischen BRD und DDR thematisiert. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

„Medienlog 1. bis 5. Oktober 2018“ weiterlesen

Medienlog 24. bis 28. September 2018

Wie zu erwarten, gibt es Wirbel um den Erdogan-Besuch.  Die Türkei fordert Can Dündars Auslieferung. Der wiederum verzichtet auf die Teilnahme an der Pressekonferenz, um diese nicht zu sprengen. Bei der wird ein Journalist aus dem Saal geführt, weil er ein T-Shirt mit einer politischen Botschaft trägt.

Empörung gab es diese Woche auch, als in Österreich ein Schreiben aus dem Innenministerium an die Polizei auftauchte, demzufolge die Kommunikation mit „bestimmten Medien“ auf das „nötigste Maß“ beschränkt werden sollte.

Das uns mehr heute neu oder aktualisiert im Mdienlog.

 

„Medienlog 24. bis 28. September 2018“ weiterlesen

Medienlog 18. bis 21. September 2018

Wie viel Haltung und wie viel Meinung brauchen wir im Journalismus? Diese Frage stellt sich gerade mal wieder, und die Antwort variiert auch je nach – ja – Haltung und Meinung desjenigen, der sich dazu äußert. Klar ist: Die Markmechanismen drängen den Journalismus gerade eher weg von der sorgfältigen Recherche, hin zu klickstarken Meinungsstücken.

Wie gelingt es, Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Arbeit besser zu schützen?  Braucht es bessere Schulungen für Einsatzkräfte? Klar ist jedenfalls, dass Die Zahl der Zugriffe in Deutschland gerade zunimmt. Und dass Medieschaffende vor allem gefährdet sind, wenn Rechte und Rechtsextreme marschieden.

War der im Hambacher Forst zu Tode Gestürzte Journalist, Blogger oder Aktivist: Die Meinungen gehen da auseinander. Klar ist: Er hat auf seine Art versucht, Öffentlichkeit herzustellen.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 18. bis 21. September 2018“ weiterlesen