Medienlog 22. Juni bis 3. Juli 2020

Medien geraten vielerorts unter Druck – aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch politisch. Die Kolumne in der taz und Horst Seehofers Reaktion sorgen immer noch für Aufregung.

Am erfreulichsten ein Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts. Die ZDF-Journalistin Birte Meier hatte wegen ungleicher Bezahlung geklagt und kann nun das Entgelttransparenzgesetz in Anspruch nehmen, um zu erfahren, wieviel ihre männlichen Kollegen verdienen. Mit dem Grundsatzurteil die Rechte von arbeitnehmerähnlichen Freien gestärkt.

Das und mehr neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

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Medienlog 14. bis 20. Juni 2020

Sprache wirkt: Mit den richtigen Worten fühlen sich mehr Menschen einbezogen.  Mit anderen Worten könnten Medien die Polizeimeldungen aus Opfersicht darstellen. Bestimmte Worte sollten die Medien einfach streichen, wenn es um „Behinderung“ geht. Und dann gibt es noch Wörter, die einfach nur beleidigend und verachtend sind. Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 7. bis 13. Juni 2020

Zwei Spiegel-Männer streiten über die Neutralität des Journalismus. Ausgelöst durch den erzwungenen Rücktritt eines NY-Times-Redakteurs. US-amerikanische Medien stellen sich dem Rassismus in ihren Redaktionen. Und Deutschland? 70 Jahre und keine Moderatorin. Der ARD-Chef sieht keine weiblichen Pendants zu einem männlichen Showmoderator.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 30. Mai bis 6. Juni 2020

In dieser Woche hat Rezo die „Zerstörung der Presse“ postuliert. Angeblich. Tatsächlich wird nichts zerstört, aber sehr genau unter die Lupe genommen. Und was da sichtbar wird, ist oft nicht wirklich schön. Wäre vielleicht sogar besser, wenn bestimmte Medienmacher*innen ihr Verhalten selbst zerstören würden. Medien sollen nicht über Betroffene reden,  sondern mit ihnen. Wenn sie das nicht tun, hagelt es Kritik.  Außerdem geht es mal wieder um eine Quote. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 24. bis 29. Mai 2020

Wissenschaft hat was mit Wissen schaffen zu tun, also Hypothesen (noch unbewiesene Annahmen) aufstellen, sie überprüfen, nachvollziehbar beweisen oder widerlegen. Da kann es passieren, dass die Hypothese verworfen wird, weil sie nicht logisch oder evident ist. Journalismus stellt Themen vor, hinterfragt kritisch, stellt Zusammenhänge her: wahrhaftig, sorgfältig, nicht diskriminierend, verzichtet auf sensationelle Berichterstattung. Also das genaue Gegenteil vom Bild-Zeitung-Journalismus.  Ist jetzt kein neues Wissen, aber immer wieder bewiesen. Bewiesen ist übrigens auch die das Ungleichgewicht von Frauen* und Männern in den Redaktionen, bei den Themen und mit den Expert*innen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 16. bis 23. Mai

71 Jahre Grundgesetz. Daran muss sich auch der BND halten. Medien und Corona sind in fast allen europäischen Ländern immer noch ein (heikles) Thema. Wie viel tragen Medien eigentlich zu Verschwörungsmythen bei? Und was hat die Bundeskanzlerin mit der Pressefreiheit zu tun? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 9. bis 15. Mai 2020

Wie haltet Ihr es mit der Diversität? In den Redaktionen und bei den Themen?  Eine Studie der Neuen Deutschen Medienmacher*innen zeigt die Farblosigkeit in deutschen Medien. Im Namen von Corona: Was tun gegen Verschwörungsmythen, Gewalt und Fakenews. Mehr Arbeit für weniger Geld: Warum Freie aufbegehren. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 1. – 8. Mai 2020

Ja, wir müssen uns Sorgen machen: Um die Pressefreiheit, die Angriffe auf Journalist*innen, um Glaubwürdigkeit, um unsere Werte. Nicht nur heute, am 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus und Nationalsozialismus.  Nicht nur in Deutschland.  Journalismus in Corona-Zeiten wird auch weiter ein Thema bleiben: inhaltlich, organisatorisch, finanziell. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen

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Medienlog 1. bis 6. März 2020

Courage – das bedeutet Mut und war schon immer was für Frauen. Nun also ein Finanzmagazin für Frauen. Mit dem Namen der ersten deutschen feministischen Monatszeitschrift. Klingt vielversprechend. Gar nicht vielversprechend ist der Schauprozess gegen Julian Assange. Ein Affront gegen Pressefreiheit und Menschenrechte. Mit dem „richtigen“ Framing kann man Menschenrechte auch medial umdeuten. Sich dem entgegenzustellen, braucht man und frau Haltung und einen Standpunkt.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 22. bis 29. Februar 2020

Rechts und links ist eben nicht dasselbe. Auch wenn immer noch viele Menschen der oft widerlegten Hufeisentheorie anhängen – leider auch Medienmenschen. So viel Zeit muss sein: Denn Thesenjournalismus bringt uns nicht so weit wie ergebnisoffene Recherche. Man kann doch nicht mangelnde Qualität im Journalismus beklagen und dann die Evangelische Journalistenschule schließen wollen.  Doch, Kirche kann … Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 11. bis 21. Februar 2020

Nach dem Terroranschlag von Hanau stellt sich wieder die Frage, ob Redaktionen bei ihrer Berichterstattung dazulernen. Während verschiedene Medien das Format „Was wir über den Anschlag wissen“ nutzten, spekulierte BILD in Live-Videoschalten wild über Morde im „Milieu“.

Was es noch gab: China geht gegen Journalisten vor, die kiritsch über die Vorgänge in Wuhan berichten. Die KEF empfiehlt wie erwartet eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent. Und Roland Tichy muss sich Claudia Roths Äußerung gefallen lassen, dass das Geschäftsmodell neurechter Plattformen „auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“. Und

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

 

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Medienlog 20. bis 25. Januar 2020

Wo leben wir denn? Ein deutscher Journalist bekommt 400 Morddrohungen, weil er die AfD kritisiert hat. Ein amerikanischer Journalist wird mit zweifelhaften Vorwürfen wegen Cyberkriminalität angeklagt. Deutsche Medien, die fast nur über, aber selten mit Geflüchteten sprechen.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im#Medienlog. Zusammengestellt von @textende und @wechselwissen.

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Medienlog 5. – 12. Januar 2020

Vor fünf Jahren starben 17 Menschen beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“.

Daten zu nutzen führt nicht automatisch zu Datenjournalismus. Wichtig sind die Quellen, die man vor der Nutzung auch mal hinterfragen sollte. Nur damit klar ist: Berlin ist nicht die europäische Mordhauptstadt.

Am Samstag hat der fusionierte Berliner Journalistenverband DJVBB einen neuen Vorstand gewählt. Nach heftigen Diskussionen und zwei ungültigen Wahlgängen entschieden sich die Mitglieder in einer sehr knappen Abstimmung für Christian Walther vom JVBB als neuen Vorsitzenden.

Beim Blick in den (neuen) Spiegel Lebenshilfe bekommen? Ob das tatsächlich mehr Abos bringt? Ich möchte in einem Nachrichtenmagazin Hintergründe, Haltung, Debatten und Kontroversen lesen. Aber doch keine Tipps, wie wie ich mich gesund ernähre oder was der Bachelor macht.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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