Medienlog 17. bis 23. Juli 2021

Frauen sind … nun ja, so anders? Medien berichten mehr darüber, wie sich Sportlerinnen und Politikerinnen) anziehen, machen sie aber kaum  zum Thema, wenn es um politische Inhalte geht. Und auch beim Thema „Gewalt gegen Frauen“ gibt es erhebliche Diskrepanzen in der journalistischen Berichterstattung.
Er hat das Fernsehen geprägt wie kaum ein anderer: Alfred Biolek ist tot.
Und dann ist da noch die Sache mit Pegasus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog vom 8. bis 16. Juli 2021

Gewalt gegen Journalist:innen kennen wir aus vielen Ecken der Welt und leider zunehmend auch in Europa.  Der niederländische Kollege Peter de Vries ist gestern seinen Verletzungen erlegen. Der Angriff auf den türkischen Journalisten Erk Acarer in Berlin zeigt, dass auch das Exil nicht immer ausreichend schützt.

Auch Umweltkatastrophen haben wir bisher meist aus der Ferne beobachtet, plötzlich zeigt der Klimawandel hier vor unserer Tür sein hässliches Gesicht. Und wieder einmal geht es um Frage nach Ad-hoc-Berichterstattung und Sondersendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen: Da hat der WDR nicht gut abgeschnitten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im aktuellen Medienlog.

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Medienlog vom 4. bis 07.07.2021

Und immer, immer wieder:  Angeblicher Linksdrall in der ARD. „Aufgedeckt“ von Hans-Georg Maaßen, einem Mann mit einer ganz bestimmten Gesinnung, thüringischer  CDU-Bundestagskandidat mit Faible für AfD-Aussagen, Ex-Chef des Verfassungsschutzes. Belege? Beweise? Nö.  Aber das eine Boulevardmedium wird sicherlich unterstützen. Denn Bild ist für nix zu fies: Hetze gegen alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, Verhöhnung von Opfern und jetzt noch Sprachrohr für Ungarns Orban.

Die öffentliche Unterstützung für Julian Assange lässt doch sehr zu wünschen übrig. Mit seinem Team hat er geheime Dokumente bei Wikileaks veröffentlicht – und damit auch die Medienlandschaft verändert. Dafür hat Assange teuer bezahlt. Er sitzt im Knast, in Einzelhaft  und ohne ein Urteil.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 23. Juni bis 3. Juli 2021

Offenbar gibt es Überlegungen in der ARD, Monitor, Kontraste und Co. künftig seltener auszustrahlen – und zwar 11- statt bisher 15-mal im Jahr. Damit würden die Sendetermine der Politmagazine von 90 auf 66 reduziert. Als Ersatz könnten unter anderem Dokumentationen platziert werden. Allerdings würden damit natürlich deutlich weniger Themen bearbeitet …

Das und mehr im aktuellen jonet-Medienlog.

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Medienlog vom 10. bis 22. Juni 2021

Na, da schäumen aber alle, die sich gegen Veränderung in der Sprache stellen: dpa und Co. wollen gendern.  Aber das sind vermutlich dieselben Menschen, die nur das verstehen, was sie hören wollen – und dabei auch gerne mal falsche Schlüsse ziehen.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 1. bis 9. Juni 2021

Investigativen Journalismus durch „strategische“ Klagen erschweren oder verhindern – das gibt es schon länger.  Ein aktueller Fall in Großbritannien zeigt, wie missbräuchliche Einschüchterungsklagen funktionieren. Sie können verhindern, dass Rechercherergebniss öffentlich diskutiert werden und zugleich für Journalist:innen existenzbedrohend sein. Im EU-Parlament gibt es eine Initiative, um Medienschaffende und zivilgesellschaftliche Organisationen gegen solche SLAPP-Klagen zu schützen. Die Abkürzung seht für „strategic lawsuits against public participation“.

Das alles neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 17. bis 24. Mai 2021

Journalist:innen und regimekritische Blogger:innen sind in vielen Ländern gefährdet, müssen um Freiheit und sogar ihr Leben fürchten. Auch wer sich ins Ausland abgesetzt hat, ist nicht unbedingt sicher, wie sich dieses Wochenende erneut gezeigt hat: Belarus hat unter dem Vorwand einer Bombendrohung eine Flugzeuglandung erzwungen, um den Blogger Roman Protasewitsch zu verhaften.

Erst vor wenigen Tagen hat Belarus zudem Tut.by vom Netz genommen, das beliebteste Onlinemedium des Landes. Büros und Privatwohnungen von Mitarbeitenden wurden durchsucht.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 11. bis 16. Mai 2021

Eigentlich ist ja alles gesagt über die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Aber nun hat sie sich (mal wieder) auf Greta Thunberg eingeschossen und unterstellt der jungen Schwedin Israel-Hass.  Überhaupt spielen die Medien im Nahostkonflikt oft keine glanzvolle Rolle. Echtzeitcheck in Talkshows – das wäre doch mal was … das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 3. bis 10. Mai 2021

Am 3. Mai haben Medien den Tag der Pressefreiheit mit zahlreichen Beiträgen zum Thema gewürdigt. Wenn man ins wöchentliche Medienlog schaut, ist jeden Tag Gelegenheit die Pressefreiheit weltweit anzunahmen. In Russland geht die Regierung gegen ein Nachrichtenportal vor, in Slowenien dreht die Regierung einer Agentur den Geldhahn ab, und in den USA besteht Verdacht, dass die Trump-Administration Journalist:innen ausgespäht hat.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 6. bis 12. April 2021

Axel Springer will die Marke BILD in den Fernsehbereich verlängern. RTL möchte seriöser werden. In Frankreich pokern Reiche um namhafte Medien. In Griechenland ist der Journalist Giorgos Karaivaz auf offener Straßße erschossen worden. Das erinnert einmal mehr daran, dass investigative Recherchen ein gefährliches Arbeitgebiet sind, vor allem wenn es um Korruption und organisierter Kriminalität geht.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 29. März bis 5. April 2021

Wann werden sie es lernen? Die Öffentlich-Rechtlichen und ihre politischen Fehltritte, Folge X: Blackfacing. Wer hätte das gedacht? Joko und Klaas zeigen bei Pro Sieben die Fehler des deutschen Fernsehens auf. Pressefreiheit in Gefahr? Journalist*innen werden immer häufiger auf Demos angegriffen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 24. bis 28. März 2021

Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat wieder die Top 10 Vernachlässigten Themen zusammengestellt, darunter zum Beispiel die Neufassung des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) und Gewalt gegen Frauen in der Schwangerschaft.

Ein Teil der EU-Korrespondent*innen  beschwert sich darüber, dass sie seit einem Jahr coroanbedingt weitgehend von Informationen abschnitten sind und mit Pressemitteilungen und Verlautbarungen abgespeist werden.

Elon Musk lässt sich gerne von den Medien feiern, aber Presseanfragen werden nicht beantwortet, und einen kritische Frontal21-Doku ruft verschiedene Blogs auf den Plan.

Alles das neu oder aktualisiert im aktuellen jonet-Medienlog.

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Medienlog 23. März 2021

Klima statt Börse: Gehört das nicht zum Bildungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen?   Genauso wie die Beschäftigung mit Rassismus. Scheint aber nicht so einfach zu sein. Liegt der Unterschied zwischen einem Nachrichtenmagazin und einer Boulevardzeitung in der Entschuldigungsfähigkeit? Das eine ändert „irreführende Überschrift“, das andere hetzt eine Frau bis zum Suizid und darüber hinaus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 1. bis 7. März 2021

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist politisch unabhängig. Eigentlich. Dann hat dem Bundesministerium des Inneren nicht gefallen, was das Medium über Linksextremismus geschrieben hat. Jetzt steht was anderes da. Was fast so klingt wie die Definition des Verfassungsschutzes. Wer sich wie die SZ über missglückte Überschriften anderer Medien mokiert, sollte mal besser in der eigenen Floskelkiste gucken. Und auch zum 110. Internationalen Frauentag am 8. März muss frau leider feststellen, dass es mit der Gleichstellung hinter und vor den medialen Kulissen immer noch nicht so weit her ist, wie es sein sollte. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 24. bis 28. Februar 2021

Die ZEIT feiert 75. Geburtstag und steht propper da. Das Neue Deutschland ist genauso betagt, schaut aber auf eine ungewisse Zukunft. Die Tageszeitungen in Deutschland  kämpfen bekanntermaßen auch um ihre Zukunft, leisten es sich aber weiterhin, wichtiges Potenzial zu vernachlässigen: Wie die aktuelle Studie von ProQuote  zeigt, sind Frauen in den Chefredaktionen immer noch deutlich unterrepräsentiert.

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