Medienlog 10. bis 22. Juni 2019

Weil wir länger Pause gemacht haben, könnt Ihr jetzt länger lesen. Wird es politisch korrekter, wenn Zeitungen keine politischen Cartoons mehr drucken? Welche Zeitungen lest Ihr, weil Ihr keine Alternative habt? Während einerseits Paid-Content (gefühlt) zunimmt, sind andererseits die Nutzer*innen wenig motiviert, dafür zu bezahlen. Fehler machen? Gehört dazu. Mit Fehlern umgehen zu können, ist eine andere Sache. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

„Medienlog 10. bis 22. Juni 2019“ weiterlesen

Medienlog 23. und 24. Mai 2019

Klingt merkwürdig: Wenn der neugewählte männliche Intendant versichert, dass ab jetzt mehr Frauen in Führungspositionen kommen sollen. Klingt bigott: Wenn die CDU ungefragt Videomaterial von anderen nutzt. Klingt klar: Für Edward Snowden ist die Anklage von Julian Assange eine Kriegserklärung an den Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktalisiert, im #medienlog.

Und nicht vergessen: Am Sonntag sind Wahlen – für ein freies und demokratisches Europa …

„Medienlog 23. und 24. Mai 2019“ weiterlesen

Medienlog vom 20. bis 22. Mai 2019

Zwei lange Videos beschäftigen die Medien: Das von Ibiza wird vermutlich noch eine ganze Weile nachhallen – auch mit der Frage, ob Journalistinnen und Journaisten an der Entstehung beteiligt waren. Sieben Stunde soll es umfassen, bisher haben Medien nur aausgewählte Stellen veröffentlicht.

Das zweite Video ist ein 55-minütiger Rant des Youtubers Rezo gegen die CDU (und nebenbei auch gegen die SPD), inzwischen millionenfach geklickt. Rezo ist sonst auf dem Themenfeld Musik und Comedy unterwegs und nutzt nun seine Reichweite, um poltisch Stellung zu beziehen.

So ähnlich gehen es die „neuen Rechten“ wohl ganz strategisch an, indem sie in den sozialen Medien wie Influencer zu ganz unverfänglichen Themen auftreten, die „nebenbei“ ihre braune Gesinnung transportieren.

Das und mehr im aktualisierten Medienlog.

 

„Medienlog vom 20. bis 22. Mai 2019“ weiterlesen

Medienlog 13. – 19. Mai 2019

Auch wenn Politiker das anders sehen: Wenn Medien Skandale aufdecken, ist das kein politisches Attentat. Tut gar nicht weh: Gleichberechtigung in den Medien. Die BBC macht es vor. Die Medien haben mächtig mitgestrickt am sogenannten Bremer Bamf-Skandal, der sich jetzt mehr oder weniger in Luft auflöst. Wie wird die Presse damit umgehen – und mit ihrer eigenen Rolle? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

„Medienlog 13. – 19. Mai 2019“ weiterlesen

Medienlog 2. – 8. Mai 2019

Das wär doch mal was: finanzierter Lokaljournalismus. Wie es geht, macht Großbritannien vor. Das war eher nichts: Der ORF distanziert sich von seiner eigenen Sendung mit Jan Böhmermann. Das war gut: die beiden Reuters-Journalisten, die mehr als 500 Tage in Myanmar im Gefängnis waren, sind wieder frei. Das könnte was sein: Positiver Journalismus für junge Menschen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

„Medienlog 2. – 8. Mai 2019“ weiterlesen

Medienlog 29. April bis 1. Mai 2019

Die FPÖ hat sich endgültig auf Armin Wolf vom ORF eingeschossen und fordert seine Absetzung. Nicht nur in Österreich steht die Pressefreiheit auf schwankendem Grund. Und das ist nicht nur im Vorfeld des  3. Mai ein Thema.

Mehrere Auslandssender, darunter die Deutsche Welle, haben einen türkischsprachigen Youtube-Kanal gestartet.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 29. April bis 1. Mai 2019“ weiterlesen

Medienlog vom 17. – 25. April 2019

Früher lernte man im Studium, wie wichtig die Rolle der Medien als Gatekeeper ist. Wie wichtig ist es heute, als Journalist*in offen und transparent zu arbeiten, um im öffentlichen Diskurs die unterschiedlichen Perspektiven aufzuzeigen und zu berücksichtigen?  Zum Beispiel Rassismus zu benennen, auch wenn er von einem Grünen kommt. Oder braucht es all das gar nicht mehr, wenn Künstler*innen und andere Prominente eh ihre eigenen Presse sind, Meinung machen und mehr Follower*innen haben als herkömmliche Medien je haben werden? Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

„Medienlog vom 17. – 25. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 11. bis 13. April 2019

Wenn Julian Assange im Sinne der Anklage verurteilt wird, stehen Enthüllungsjournalismus und Pressefreiheit auf dem Spiel: der Wikileaks-Gründer habe u.a. seine Quellen geschützt, geheime Absprachen mit Informant*innen getroffen. Also das, was investigative Journalist*innen machen,  was sie ihren Beruf und den Pressekodex ernst nehmen. Außerdem: Märchenstunde vom bild-Chef, nichts mehr mit Medien beim Nachwuchs und lösungsorientierter Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #medienlog.

„Medienlog 11. bis 13. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 9. bis 10. April 2019

Wie ändert sich Journalismus? In Großbritannien setzt ein Start-up auf „slow journalism“. In Ländern mit eingeschränker Presse- und Meinungsfreiheit entstehen Wege, die Zensur zu umgehen. Um besser über Asien, Lateinamerika, Europa und Afrika zu berichten, startet Spiegel Online mit Unterstützung der Bill & Melinda Gates Stiftung das Projekt „Globale Gesellschaft“.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 9. bis 10. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 3. bis 8. April 2019

Gute Zeiten, schlechte Zeiten im Journalismus: die nächste Generation übernimmt die taz, wenn auch nur für einen Tag (gut), Thomas Seibert darf wieder aus derTürkei berichten (auch gut), epd-Medien werden 70 (immer gut). Polizei informiert die Presse nicht (schlecht), Funke prüft Verkauf aller Lokalzeitungen (schlecht), investigativer Journalismus ist eine Straftat (ganz schlecht). Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog. „Medienlog 3. bis 8. April 2019“ weiterlesen

Medienlog 28. – 31. März 2019

Dass Herr Döpfner sich positiv zum verabschiedeten EU-Urheberrecht äußert, war zu erwarten. Berechenbar auch die Reaktion der türkischen Regierung gegenüber kritischen Journalist*innen. Eher ungewöhnlich ist die Gründung eines deutschen News-Dienst in New York. Und während die einen sich über den Fall Relotius als Film freuen, geht es anderen um die Haltung im oder des Journalismus. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

„Medienlog 28. – 31. März 2019“ weiterlesen

Medienlog 26. bis 27. März 2019

Die Urheberrecht wird uns noch lange beschäftigen und Nachwirkungen haben – nicht nur im Internet, sondern auch im realen Leben, denn Befürworter und Gegner der jetzt verabschiedeten Reform denken voneinander nur das Allerschlechteste.Misstrauen ist damit auch für andere Themen prgrammiert.

Mit Misstrauen haben auch die Redakteurinnen von Donne Chiesa Mondo zu kämpfen, einer monatlichen Beilage zur Zeitung des Vatikans, Nachdem sie den Missbrauch an Nonnen durch Geistliche öffentlich gemnacht hatten. Nun sind sie geschlossen zurückgetreten.

Manche Lokalredakteur*innen träumen vielleicht vom Home-Office, aber in Großbritannien gibt es jetzt Fälle, wo die Redaktionen aufgelöst wurden und die Beschäftigten als Sparmaßnahme zuhause arbeiten.

Das und mehr neu oder aktualisiert im Medienlog.

 

„Medienlog 26. bis 27. März 2019“ weiterlesen

Medienlog 21.– 25. März 2019

Immer wieder sonntags? Von wegen, Sonntagszeitungen werden kaum noch gelesen. Wie geht’s der „Republik“? Was der Chefredakteur über das erste Jahr denkt.  Hat Onlinerecherche etwas mit dem Geschlecht zu tun?  Warum Wissenschaftsjournalismus reflektieren sollte. BTW: Interessant, wie einzelne Medien ihre Beiträge in der URL betiteln und aus Billy Six den Indiana Jones in Neuenhagen machen … Das alles und noch viel mehr, neu oder aktualisiert im #Medienlog

„Medienlog 21.– 25. März 2019“ weiterlesen

Medienlog 18. bis 20. März 2019

Man kann ja auch mal was Positives berichten: Das geplante Geschäftsgeheimnisgesetz wurde im Rechtsausschuss so überarbeitet, dass es keine Gefahr mehr für Journalisten und Whistleblower bringt.

Zu begrüßen ist auch, dass Billy Six wieder frei ist. Jetzt setzt der Kampf um Deutungshoheit ein: Wer hat geholfen, ihn aus dem Gefängnis in Venzuela zu holen? Hätte die Bundesregierung mehr machen müssen?

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

„Medienlog 18. bis 20. März 2019“ weiterlesen