Medienlog 11. bis 21. Februar 2020

Nach dem Terroranschlag von Hanau stellt sich wieder die Frage, ob Redaktionen bei ihrer Berichterstattung dazulernen. Während verschiedene Medien das Format „Was wir über den Anschlag wissen“ nutzten, spekulierte BILD in Live-Videoschalten wild über Morde im „Milieu“.

Was es noch gab: China geht gegen Journalisten vor, die kiritsch über die Vorgänge in Wuhan berichten. Die KEF empfiehlt wie erwartet eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent. Und Roland Tichy muss sich Claudia Roths Äußerung gefallen lassen, dass das Geschäftsmodell neurechter Plattformen „auf Hetze und Falschbehauptungen beruht“. Und

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

 

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Medienlog 20. bis 25. Januar 2020

Wo leben wir denn? Ein deutscher Journalist bekommt 400 Morddrohungen, weil er die AfD kritisiert hat. Ein amerikanischer Journalist wird mit zweifelhaften Vorwürfen wegen Cyberkriminalität angeklagt. Deutsche Medien, die fast nur über, aber selten mit Geflüchteten sprechen.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im#Medienlog. Zusammengestellt von @textende und @wechselwissen.

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Medienlog 5. – 12. Januar 2020

Vor fünf Jahren starben 17 Menschen beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“.

Daten zu nutzen führt nicht automatisch zu Datenjournalismus. Wichtig sind die Quellen, die man vor der Nutzung auch mal hinterfragen sollte. Nur damit klar ist: Berlin ist nicht die europäische Mordhauptstadt.

Am Samstag hat der fusionierte Berliner Journalistenverband DJVBB einen neuen Vorstand gewählt. Nach heftigen Diskussionen und zwei ungültigen Wahlgängen entschieden sich die Mitglieder in einer sehr knappen Abstimmung für Christian Walther vom JVBB als neuen Vorsitzenden.

Beim Blick in den (neuen) Spiegel Lebenshilfe bekommen? Ob das tatsächlich mehr Abos bringt? Ich möchte in einem Nachrichtenmagazin Hintergründe, Haltung, Debatten und Kontroversen lesen. Aber doch keine Tipps, wie wie ich mich gesund ernähre oder was der Bachelor macht.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 02. – 04. Januar 2020

Es wird weiterhin heftig diskutiert über das Einknicken des WDR-Intendanten bei der „Umweltsau“-Affäre und sein Verhalten  den Mitarbeiter*innen gegenüber. Während Kanada Fake-News bekämpft, will die Bild in gewohnt reißerischer Manier nun auch noch Fernsehen machen mit user-generated-Content – da sind Fake News garantiert. Wenn Medien zu Echokammern der Polizei werden, ist das für niemanden gut. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 1. Januar 2020

Hui, da hat es zum Ende des Jahres noch mal richtig gekracht auf allen Kanälen. Die Einen regen sich darüber auf, dass der WDR einen Kinderchor von der bösen Oma singen lässt, die Anderen mokieren sich, dass der WDR-Intendant dieses Video gleich wieder offline nimmt, sich aber nicht vor einen freien Mitarbeiter stellt. Und auch ein anderer Intendant, der vom BR, hinterlässt einen schlechten Eindruck, was die Fürsorge für seine (freien) Mitarbeiter angeht. Richard Gutjahr beendet sein Jahr mit einem Brandbrief. Das alles und noch viel mehr im ersten #Medienlog des neuen Jahrzehnts.

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Medienlog 9. -15. Dezember 2019

Das Schweizer Magazinprojekt Republik braucht 19.000 zusätzliche Abos und mehr als 2 Millionen Franken, um seinen Fortbestand über März 2020 hinaus zu sichern. Gestartet war es mit Crowdfunding und dem Anspruch, ein unabhängiges Magazin für öffentliche Debatte zu sein.

Ähnlich will das Start-up The Buzzard künftig Meinungsvielfalt und ernsthafte Debatte befördern und hat dafür per Crowdfunding erfolgreich Geld eingeworben. Jetzt fiel allerdings auf, dass die Seite auch auf rechtspopulistische bis -radikale Blogs verlinkt. Einige prominente Unterstützer*innen haben sich deswegen zurückgezogen. 

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 1. – 8. Dezember 2019

Man mag ihn mögen oder nicht, aber Julian Assange hat mit Wikileaks enorm viel für die Pressefreiheit getan. Seit Monaten sitzt er in Isolationshaft und wurde bisher jetzt auch medial weitgehend ignoriert. Jetzt gibt es eine Website, die das ändern will. Der neue Medienstaatsvertrag soll alles besser machen und stößt auf viel Kritik. Die Ermittlungen gegen die Journalisten, die das Ibiza-Video veröffentlicht haben, wurden eingestellt.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 25. – 30.11.19

Können Medien die Welt retten?  Wie viel Mist schreiben die Medien? Warum lohnt es sich, für gemeinnützige Medien einzusetzen? Welche Hintergründe hat der Mord an der maltesischen Journalistin Daphne Galicia? Was hat der Feldzug gegen Wikileaks mit Pressefreiheit zu tun?  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, beantwortet das neue #Medienlog.

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Medienlog v. 15. – 22.11.2019

Was wäre, wenn Journalist*innen sich mit einer Turboprämie selbstständig machen, als Unternehmer*innen reüssieren, ihre eigenen Redaktionsstatuten aufstellen  und dafür mehr gewertschätzt werden? Die Pressefreiheit hätte einen hohen Stellenwert, Medienschaffende bräuchten keine Angst mehr zu haben, wenn Rechte gegen sie demonstrieren, kein Präsident würde sie in Lebensgefahr bringen und die journalistische Glaubwürdigkeit wäre auf höchstem Niveau. So oder ähnlich, alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 9. – 15.11.2019

Schneeflocken, Mist, Gurken und das Internet der Dinge – klingt lustig, hat aber einen ernsten journalistischen Hintergrund. Warum @dpa künftig auf Begriffe wie „Familientragödie“ und Beziehungsdrama“  verzichtet und welche Vorschläge von den Nutzer*innen kommen, könnt ihr in den Tweets des dpa-Chefs @fhomburger nachlesen. Und Pressefreiheit ist natürlich immer wieder, immer noch ein Thema. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog. Zusammengestellt von Corinna Blümel und Katrin Schwahlen.

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Medienlog 26.10 – 08.11.19

Immer noch eine Drehung mehr in Sachen Relotius: Diesmal geht es um Manipultionen des Wikipedia-Eintrags. Ein paar Drehungen zulegen müssten die Entwicklungen der Chefredaktionen, um der Geschechtergerechtigkeit näher zu kommen. Im Augenblick bewegt sich das in vielen Medienbereichen im Schneckentempo. Mindestens eine große Runde mehr müsste das Index-Modell zur Gebührendfestsetzung für die Öffentlich-Rechtlichen drehen.

Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog 29.09. – 05.10.2019

Springer macht Millionengewinne, kürzt das Budget für die Redaktionen und setzt auf TV statt Print. Also Bewegtbild statt BILD. Auf der Strecke bleiben – neben der journalistischen Vielfalt – vermutlich auch zwei Chefredakteurinnen: Marion Horn bei der BamS (erste Frau in dieser Position im Springer-Verlag) und Miriam Krekel, Noch-Head-of B.Z.  Denn Chef der zusammengelegten Roten Gruppe wird JR. Erwartet uns also im Bild-TV bald der Denver-Clan aus der Rudi-Dutschke-Straße? Das und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog.

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Medienlog vom 23. bis 28. Spetember 2019

Am Sonntag wird in Österreich gewählt, die Spannungen zwischen Parteien – im Speziellen der FPÖ – und Medien wie dem Falter spielen im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Das lohnt einen Blick auf die Medien in Österreich.

In Frankreich hat sich die Redaktion der Le Monde ein Widerspruchsrecht erkämpft, wenn ein neuer Aktionär die Kontrolle übernehmen will.

Ein Gericht hat Livestreams der BILD als zulassungspflichtigen Rundfunk eingestuft.

Das und mehr im jonet-Medienlog.

 

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