Medienlog 21. Februar 2017

Die Öffentlichkeit schaut gerade so genau auf die Medien wie lange nicht. Und Journalistinnen und Journalisten reflektieren mindestens gleichermaßen intensiv über ihren Beruf. Haben wir dem Islam in den vergangenen Jahren ein schlechtes Image verpasst? Neigen Redaktionen dazu, Themengebiete von „Betroffenen“ abdecken zu lassen? Fangen wir an, über bestimmte Themen nicht mehr zu berichten?

Diese Fragen und vielleicht keine fertigen Antworten, aber Gedanken dazu im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 8. Februar 2017

Ich kann mich dunkel erinnern, dass Springer-Chef Döpfner vor ein paar Jahren laut verkündete, mehr Frauen in Führungpositionen bringen zu wollen. Aber vermutlich sieht man(n) von oben durch die gläserne Decke und ist zufrieden mit denen, die er weiter unten sieht: Frauen. Also bleiben die gestandenen Chefredakteurinnen Marion Horn und Tanit Koch dort, wo sie sind, und der Mann von bild.de wird Herrscher über die rote Gruppe.  Jochen Wegner, jonet-Gründer und Chef von Zeit online, will das Land journalistisch neu vermessen mit #D17.  Und dann bleibt noch die Frage, wie man und frau journalistisch mit dem Mann im Weißen Haus umgehen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im  #Medienlog von #jonet „Medienlog 8. Februar 2017“ weiterlesen

Medienlog 6.-7. Februar 2017

Margarete Stokowski sinniert über das verwirrte Bild, das viele Menschen von Journalisten und Medien haben.  Eine Fußballzeitung in Rumänien recherchiert Geschichten, die so gar nichts mit Fußball zu tun haben, und hält so die Fahne des investigativen Journalismus hoch.  Die Aktivisten von Hooligans gegen Satzbau schaffen ein bisschen Zusatzverwirrung in diesen verwirrten Zeiten.

Das und mehr heute im jonet-Medienlog. „Medienlog 6.-7. Februar 2017“ weiterlesen

Medienlog 2. und 3. Februar 2017

„Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ So steht es im Grundgesetz (Art. 5 Abs. 1 S. 2 Var. 1).  Das aber scheint einen bayerischen Fußball-Zweitligisten nicht zu interessieren, er will bestimmte Journalisten bei 1860-Spielen nicht mehr dabeihaben. Auch die französische Front National will möglicherweise unpassender Berichterstattung vorbeugen und schmeißt Journalisten raus. Und ein Daimler-Sprecher spricht gar vom Verfall der Sitten – bei den Journalisten (nicht bei den Autobauern).  Wie gut, dass es auch Lob für investigativen Journalismus gibt, z.B. für die Panama Papers.  Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog von #jonet.

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Medienlog 31. Januar – 1. Februar 2017

Keine Diskriminierung feststellbar, hat das Gericht einer ZDF-Reporterin beschieden, die auf Lohngerechtigkeit geklagt hatte. Keine Bilder und Berichte von Terroranschlägen und anderen unangenehmen Themen, fordert die türkische Regierung von den Medien. Kein Bericht vom AfD-Parteitag, beschloss die Morgenpost Sachsen und ließ demonstrativ weißen Raumim Blatt.

Das und mehr heute neu der aktualisiert im jonet-Medienlog.

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