Medienlog 29. April bis 2. Mai 2017

Der Streit um die Kohl-Tonbänder tobt schon länger vor Gericht. Jetzt gab es mal wieder ein Urteil, in diesem Fall zur Buchveröffentlichung. Diese habe das Persönlichkeitsrecht des früheren Bundeskanzlers verletzt, entschied das Landgericht Köln und sprach Helmut Kohl eine Million Euro Schadensersatz zu wie unter anderem Spiegel Online und Süssdeutsche Zeitung vergangene Woche berichteten.  Es wird nicht das letzte Urteil in dieser Sache bleiben: Die Autoren und der Verlag wollen wohl in Berufung gehen.

Aber was bedeutet das Urteil eigentlich für Journalisten? Mit der Frage hat sich das Medienmagazin auf WDR5 beschäftigt.

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Medienlog 18.-19. April 2017

Sind wir glücklicher, wenn wir keine News mehr lesen? Wie können wir uns die unabhängige Journalismus -Plattform vorstellen, die Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz finanzieren will? Wie kann es sein, dass eine komplett gefakte Story es ungeprüft in wichtige US-Medien schafft. Und was ist eigentlich aus dem Projekt Instant Articles geworden?

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 6. bis 12. April 2017

Sprache ist Macht. Und wer Macht hat, hat auch Verantwortung. Nicht nur in deutscher Sprache. Beim Internationalen Journalismusfestival in Perugia wird viel gesprochen, z.B. über die Zukunft des Journalismus. Falls wir noch ihn brauchen.  Die EU lässt sich etwas sagen von der österreichischen Journalistin Ingrid Brodnig. Und das Schweizer Project R spricht ab sofort für die Republik. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog.

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Medienlog 3. bis 5. April 2017

Übertreiben wir es gerade ein bisschen in Sachen Fake News? Immer mehr Medien nehmen sich der vorsätzlichen Falschnachrichten an. Und zugleich wird der Begriff immer unschärfer. Und die Kritik daran wächst.

Und dann ist da noch diese Studie, nach der das Vertrauen der Deutschen in die Medien 2016 sprunghaft angestiegen ist.  Offenbar sei es den Medien immer besser gelungen, den von rechtspopulistischen Parteien und Bewegungen erhobenen Lügenpresse-Vorwürfen entgegenzutreten, heißt es. Beigetragen hätten dazu auch der öffentliche Diskurs über die Arbeit und Bedeutung der Medien, die Diskussionen über Fake-News und die Einschränkungen der Pressefreiheit in der Türkei.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im jonet-Medienlog.

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Medienlog 27.-28. März 2017

Wie sehr lassen wir uns in unserer Berichterstattung instrumentalisieren – von Kriegsparteien, Terroristen oder Amokläufern, aber zum Beispiel auch von Populisten oder verschiedenen Interessengruppen?  Das diskutieren Medienschaffende schon länger bei der Veröffentlichung von Bildern. Aber das gilt genauso in der Wahl unserer Wörter. Oder für den Tonfall, in dem wir über manche Sachverhalte berichten.

Wie also schreibt und spricht man über Terrorismus, ohne die Interessen der Terroristen zu bedienen? Wie berichten Medien kritisch, aber trotzdem sachlich über Konflikte wie den mit der Türkei? Das und mehr heute im Medienlog.

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