Medienlog 12. bis 19. Juni 2017

Die Diskussion geht weiter: Warum nicht ARTE, aber die Bild die umstrittene Antisemitismus-Doku ausgestrahlt hat, und warum der WDR jetzt nachzieht. Der Kampf um die Pressefreiheit wird wahrscheinlich nie zu Ende gehen, sollte aber lauter werden. Die taz entschuldigt sich für ein misslungenes Titelbild, und im Raum steht die Frage, ob die Medien an ihrer Arroganz sterben. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 6. bis 11. Juni 2017

Die volle Packung Medien: Er stehe nicht für Fake News und diffamierte zwischen den Zeilen die Freitag-Autorin Petra Reski. Sie geht jetzt vor Gericht. Um Fakenews zu erkennen, braucht es nicht nur kluge Journalist_innen, sondern auch Medienkompetenz bei den Lehrkräften. Noch nicht zu Ende ist die Diskussion über den Arte-Film, der sich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog

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Medienlog 29. bis 31. Mai 2017

Entstellte Zitate, gefälschte Leaks, steile Thesen aus bewusst missinterpretierten Fakten: So wird heute ein Teil der Neuigkeiten produziert, um den öffentlichen Diskurs zu beeinflussen. Oder einfach Geld zu verdienen.

Was ist dagegen in diesen Zeiten der Wert von „echtem“ Journalismus? Das fragt der Guardian mit Blick auf Untersuchungen in Australien. Bei uns wird dieser Wert unter anderem durch die Wächterpreise beschworen. Oder  durch die hohen Erwartungen an das Projekt R.

Übrigens soll es bei Breitbart es einige Monate nach Trumps Amtsantritt deutlich schlechter laufen.

Das und mehr im heutigen Medienlog.

 

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Medienlog 25. – 27. Mai 2017

„Ich liebe das, was ich tue …“ sagt Benjamin Piel, Chefredakteur der Elbe-Jeetzel-Zeitung. Er und seine Kollegen haben Spaß an dem, was sie tun. Vielleicht sind diese Lust und Leidenschaft auch ein Grund, warum diese Lokalzeitung so erfolgreich ist.  Nicht so erfolgreich ist die Berichterstattung über den amerikanischen Präsidenten: Da scheitert es einerseits an der richtigen Übersetzung, im anderen Fall wird die Seriosität der Studie bezweifelt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert, im #Medienlog von #Jonet.

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Medienlog 15. Mai 2017

Die Mediensendung des Deutschlandfunks berichtet über ein gemeinnütziges journalistisches Projekt in den USA, das sich den Missständen im amerikanischen Justizsystem widmet. 890 Reportagen, Porträts und Analysen hat das Marshall Project veröffentlicht, seit es 2015 startete. Das ist für renommierte Medienhäuser interessant, wie gerne kooperieren. Aber nicht für Werbekunden.

Finanziert wird das Marshall Project – wie andere in den USA – fast ausschließlich durch Stiftungen und private Sponsoren.  Einerseits ist es gut, dass das klappt, um so ein wichtiges Thema im Fokus zu halten. Andererseits zeigt es, dass kritischer Journalismus immer mehr auf wohlwollende Mäzenaten angewiesen ist. Keine gute Entwicklung.

Das und mehr heute im aktuellen Medienlog. „Medienlog 15. Mai 2017“ weiterlesen

Medienlog 9. – 13. Mai 2017

In der Türkei wurden erneut Journalisten verhaftet: Mesale Tolu wird Terrorpropaganda vorgeworfen, Oguz Güven, Onlinechef von Cumhuriyet, wurde wg. eines Berichts über einen ranghohen Staatsanwalt festgenommen. In den USA geht Tom Price ins Gefängnis, weil er einen Minister zu beharrlich befragt haben soll. Marcus Klöckner nimmt sich die Berichterstattung über Xavier Naidoo vor. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 5. bis 8. Mai 2017

Rechnen tut es sich in der Regel nicht. Trotzdem investieren bestimmte Medien viel Geld in investigativen Journalismus. Andere geben sich damit zufrieden, über die Ergebnisse Dritter zu berichten. Mit der ökonomischen Seite zeitintensiver Recherchen befasst sich ein Buch, das die NZZ vorstellt.

Gefährlich kann das Recherchieren auch werden, wie uns der Tag der Pressefreiheit wieder in Erinnerung gerufen hat. Im Nachklang noch einige Berichte aus Ländern, in denen Journalistinnen und Journalisten mit Repressalien, mit Gefängnis und sogar mit dem Tod rechnen müssen, wenn sie sich die „falschen“ (also eigentlich die richtigen) Themen vornehmen.

Das und mehr heute im Medienlog.

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