Medienlog 12. bis 17.  Oktober 2017

Lokaljournalismus: Saubere Recherche, wasserdichte Berichte und keine Angst vor dem Anwalt. Der Journalismus soll besser werden und wird gleichzeitig schlechter bezahlt. Wie also von der eigenen Arbeit leben? Die  deutsche Journalistin Mesale Tolu muss mit ihrem Sohn weiter in türkischer Haft bleiben. Zum Prozess in der vergangenen Woche waren außer einer Vertreterin der Linken weder Politiker noch Botschafter der Bundesrepublik gekommen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 5. und 6. Oktober 2017

Männer sind investigative Journalisten, Frauen Terror-Reporterin. Männliche Kriegsreporter brennen für ihren Job, bei Frauen  fragt sich SpOn, wie man (!) gestrickt (!) sein muss, um sich dieser Gefahr auszusetzen. Aber egal, Frauen … kann man(n) eh vergessen – wie z.B. im großen Bild-Jubiläumsbuch: Tanit Koch, erste Chefredakteurin des Boulevardmagazins, wird nicht erwähnt. Hätte was mit Systematik zu tun, meinen die Herausgeber Diekmann und Reichelt. Geschimpft wird auch über die Öffentlich-Rechtlichen, die in den Augen der Privaten/Verlage immer was falsch machen. Was aber richtig ist: NDR, MDR und RBB sichern Produzenten investigativer Dokumentationen generellen Haftungsbeistand zu. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 2. bis 4. Oktober 2017

Kaum zu glauben: Nach dem Skandal zu den G20-Akkreditierungen zeichnet sich der nächste ab: Die taz berichtet, dass das BKA Beweise vvernichtet.

Das Vertrauen in den Staat und in die Medien scheint ja oft Hand in Hand zu verschwinden. In Griechenland soll der Vertrauensverlust gegenüber Journalisten besonders dramtisch sein. Die ZEIT schaut nach den Gründen.

In europäische Nachbarländer schaut auch die Süddeutsche Zeitung mit der Frage:  Wie gehen die Medien dort mit Populisten um und was lässt sich daraus lernen?

Das und mehr im aktuellen jonet-Medienlog.

 

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Medienlog 26. bis 29. September 2017

Welche Aufgaben hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Wo soll er sparen, weas darf er im Netz und wie darf er sich entwickeln? Diese Diskussion führt die Branche schon die ganze Zeit, aber sie wird sich in den kommenden Monaten sicher noch verstärken, wenn es um die Zukunft der Anstalten und der Insitution geht.  Jetzt haben ARD, ZDF und Deutschlandradio ihre Vorstellungen formuliert und übergeben sie an die Rundfunkkommission der Länder.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog vom 18. bis 20. September 2017

Die ARD hat sich Transparenz auf die Fahnen geschrieben, bleib dabei aber ein bisschen halbherzig. Und Tom Buhrow wehrt Fragen zu seinem Gehalt als Neiddebattte ab. Wirklich dialogorientiert gegenüber der Öffentlichkeit wirkt das gerade nicht.

Umgekehrt: Wie sinnvoll ist es, dass die Verleger sich so an der Tagesschau-App abarbeiten? Sind immer nur die anderen schuld, dass die Auflagen sinken und die Gewinne nicht mehr so üppig sind wie früher?

Das uns mehr im aktuellen Medienlog.

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Medienlog 11. bis 12. September

Von den werbefinanzierten Medien, aber auch von großen Teilen der Politik erfährt der Öffentlich-rechtliche Rundfunk zur Zeit viel Gegenwind, der vor allem auf Beschneiden des Angebots hinausläuft. Einen anderen Fokus setzt eine Gruppe von Wissenschaftlern, die mit zehn Thesen für einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk plädieren. Eine zentrale Forderung: Die nötigen Reformen dürfen nicht in erster Linie von Einsparüberlegungen geprägt sein.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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