Medienlog 15. Mai 2017

Die Mediensendung des Deutschlandfunks berichtet über ein gemeinnütziges journalistisches Projekt in den USA, das sich den Missständen im amerikanischen Justizsystem widmet. 890 Reportagen, Porträts und Analysen hat das Marshall Project veröffentlicht, seit es 2015 startete. Das ist für renommierte Medienhäuser interessant, wie gerne kooperieren. Aber nicht für Werbekunden.

Finanziert wird das Marshall Project – wie andere in den USA – fast ausschließlich durch Stiftungen und private Sponsoren.  Einerseits ist es gut, dass das klappt, um so ein wichtiges Thema im Fokus zu halten. Andererseits zeigt es, dass kritischer Journalismus immer mehr auf wohlwollende Mäzenaten angewiesen ist. Keine gute Entwicklung.

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Medienlog 9. – 13. Mai 2017

In der Türkei wurden erneut Journalisten verhaftet: Mesale Tolu wird Terrorpropaganda vorgeworfen, Oguz Güven, Onlinechef von Cumhuriyet, wurde wg. eines Berichts über einen ranghohen Staatsanwalt festgenommen. In den USA geht Tom Price ins Gefängnis, weil er einen Minister zu beharrlich befragt haben soll. Marcus Klöckner nimmt sich die Berichterstattung über Xavier Naidoo vor. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #Medienlog

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Medienlog 5. bis 8. Mai 2017

Rechnen tut es sich in der Regel nicht. Trotzdem investieren bestimmte Medien viel Geld in investigativen Journalismus. Andere geben sich damit zufrieden, über die Ergebnisse Dritter zu berichten. Mit der ökonomischen Seite zeitintensiver Recherchen befasst sich ein Buch, das die NZZ vorstellt.

Gefährlich kann das Recherchieren auch werden, wie uns der Tag der Pressefreiheit wieder in Erinnerung gerufen hat. Im Nachklang noch einige Berichte aus Ländern, in denen Journalistinnen und Journalisten mit Repressalien, mit Gefängnis und sogar mit dem Tod rechnen müssen, wenn sie sich die „falschen“ (also eigentlich die richtigen) Themen vornehmen.

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Medienlog 29. April bis 2. Mai 2017

Der Streit um die Kohl-Tonbänder tobt schon länger vor Gericht. Jetzt gab es mal wieder ein Urteil, in diesem Fall zur Buchveröffentlichung. Diese habe das Persönlichkeitsrecht des früheren Bundeskanzlers verletzt, entschied das Landgericht Köln und sprach Helmut Kohl eine Million Euro Schadensersatz zu wie unter anderem Spiegel Online und Süssdeutsche Zeitung vergangene Woche berichteten.  Es wird nicht das letzte Urteil in dieser Sache bleiben: Die Autoren und der Verlag wollen wohl in Berufung gehen.

Aber was bedeutet das Urteil eigentlich für Journalisten? Mit der Frage hat sich das Medienmagazin auf WDR5 beschäftigt.

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Medienlog 18.-19. April 2017

Sind wir glücklicher, wenn wir keine News mehr lesen? Wie können wir uns die unabhängige Journalismus -Plattform vorstellen, die Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz finanzieren will? Wie kann es sein, dass eine komplett gefakte Story es ungeprüft in wichtige US-Medien schafft. Und was ist eigentlich aus dem Projekt Instant Articles geworden?

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

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