Medienlog 20. bis 22. November 2017

Wie mit Rechtpopulisten umgehen? Wie man das im Privaten löst, sei jedem selbst überlassen. Aber Redaktionen müssen geeignete Wege finden, sich mit damit auseinanderzusetzen. Da gab es alles zwischen komplett Ignorieren bis soviel Verständnis aufbringen, dass man der AfD direkt selbst beitritt.

Im Tagesspiegel beschäftigt sich Berhandr Pörksen mit dem Dilemma und dem, was er die „Form des richtigen Redens“ nennt. Die gelte es gerade jetzt erst zu entdecken.

Was es sonst gab, wie immer im aktuellen Medienlog.

 

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Medienlog 16. und 17. November 2017

„Wir haben die Zeichen der Zeit verstanden.“ Ein Satz, der mich misstrauisch macht. Er wird meistens dann gesagt, wenn man (in diesem Fall ARD-Carola Wille) so mit dem Rücken zur Wand steht, dass nicht anderes bleibt als etwas zu ändern.  Ein Medium, das Nachrichten und Ereignisse einordnet statt sie nur in den sozialen Medien zu posten, wünscht sich Marina Weisband. Dass sich mit Journalismus auch online Geld verdienen lässt, zeigen mehrere Projekte.  Vielleicht ist das Trust Project dabei ein Joker. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 13. bis 15. November 2017

Sind Hintergrundgespräche „unter drei“ ein wichtiges Instrument oder bloße Kungelei, die dazu genutzt wird, Journalistinnen und Journalisten auf bestimmte Sichtweisen einzuschwören? Im Eilverfahren wurde dem Bundesnachrichtendienst jetzt auferlegt, Auskunft darüber zu erteilen, ob er gezielt Informationen an einzelne Journalisten gestreut hat.

Sind ausländische Medien verdeckte Agenten oder doch einfach nur Medien? In de USA und Russland verwischen die Grenzen gerade – und Medien wie die Deutsche Welle werden dabei in Mitleidenschaft gezogen.

Ist es eigentlich ok, dass bei #metoo jetzt so viele Anschuldigungen mit Klarnamen durch die Berichterstattung schwirren“ Da war doch sowas wie Unschuldsvermutung und Verdachtsberichterstattung…

Das und mehr heut im Medienlog.

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Medienlog 9. und 10. November 2017

Ach, wäre es schön, wenn Journalismus abhängig machen würde. So im Sinn von „das muss ich lesen, um eine eigene Meinung zu haben“, „das will ich sehen“ oder auch im Sinne von „für die Recherche kann ich mir viel Zeit nehmen und alle Seiten beleuchten“, „dafür habe ich volle Unterstützung“, „da kann ich richtig gut von leben“ (*träumweiterbaby*). Stattdessen Autorisierungswahn, tätliche Angriffe, politische Angriffe. Ein Lichtblick: die Quiz-Reihe von onlinejournalismus.de – da lässt sich was machen. Ganz unabhängig. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 30. Oktober bis 2. November 2017

930 Journalistinnen  und Journalisten wurden seit 2006 getötet, hat die Unesco gerade bekannt gegeben. In der Türkei läuft der Prozess gegen die  Cumhuriyet-Mitarbeiter weiter, sitzen Kollegen wie Deniz Yücel ohne Anklage in Haft. In Serbien werden Medien gegängelt, Webseiten gesperrt, Blogger verhaftet und unliebsame Journalisten erhalten Morddrohungen.

Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten zieht sich heute wieder durch das Medienlog – bis hin zu der Frage, ob sie in bestimmten Regionen besser bewaffnet arbeiten sollten. Ob das ernsthaft helfen würde?

Das und mehr im jonet-Medienlog.

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Medienlog 18. bis 19. Oktober 2017

Der Schock sitzt tief nach der Ermordung der Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta. Mitten in Europa kommt so ein Angriff unerwartet.

Ein anderes bestimmendes Themen auf den Medienseiten ist die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen. Das wird eine Weile so bleiben. Derzeit beraten die Ministerpräsidenten der Länder über die Reformvorschläge der Sender und fordern Nachbesserungen. Und der eine oder andere Politiker oder Marktteilnehmer gefällt sich darin, besondere Vorschläge zu machen.

Das und mehr im aktuellen Medienlog.

 

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