Medienlog 20. bis 25. Juli 2017

Journalismus ist auch vielerorts unter Druck. Aber die Türkei ist gerade das größte Gefängnis für Journalismus. Gestern, ausgerechnet am türkischen Tag der Pressefreiheit, begann in Istanbul der Prozess gegen Kolleginnen und Kollegen von Cumhuriyet.  Seit neun Monaten sitzen sie in Untersuchungshaft, angeklagt wegen der Unterstützung terroristischer Organisationen. Dabei haben sie einfach ihre Arbeit gemacht.

Journalismus ist kein Verbrechen!

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 17. bis 19. Juli

Aus der Rubrik „für die Zukunft des Journalismus“: eine neue Infrastruktur in der Schweiz, mit der Watson-Gründer Hansi Voigt Onlinejournalisten unterstützen will; und französiche Onlinejournalisten, die ihr Wissen kostenlos an Menschen aus den Banlieues weitergeben.

Aus der Rubrik „Ist das noch Journalismus?“: Onlineumfragen, mit denen  Redaktionen Leser auf ihren Seiten halten – die aber einfach zu manipulieren sind; ungeprüft übernommene Pressemitteilungen, deren Infos auch noch aufgepustet werden, wie in Schorndorf geschehen; die US-Seite Axios, die auf  „kluge Kürze“ setzt und dafür bewusst auf Einordnung und Hintergrund verzichtet.

Das und mehr heute im Medienlog.

 

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Medienlog 11. bis 12. Juli 2017

In Deutschland wird G20 aufgearbeitet. Zunehmend geht es nicht nur um Randale, Polizeitaktik und politische Veranwortung, sondern auch um Verantwortung der Medien (Stichwort „BILD fahndet…“). Und das Thema Pressefreiheit wird dringlicher. Dass 32 Journalisten die G20-Akkreditierung nachträglich entzogen wurde, bringt die Journalistenverbände in Wallung. Dass die Namenslisten von Polizisten so nachlässig benutzt wurden, dass man sie problemlos einsehen und  abfilmen konnte, macht den Datenschützern einen dicken Hals. Und nun noch die wachsende Verwirrung darüber, woher eigentlich die Informationen zu den angeblichen Sicherheitsbedenken kamen.

In den USA hat Trump Jr. mal eben einer guten Gepflogenheit schweren Schaden zugefügt: nämlich der, dass Journalisten bei denjenigen, über die sie berichten, eine Chance zur Stellungnahme geben. Sobald der Präsidentensohn erfuhr, dass die New York Times kurz davor stand, eine Geschichte zu seinen Russlandkontakten zu veröffentlichen, verzichtete er auf das erbetene Statement und veröffentlichte seine Mails statt dessen selbst.

Das und mehr heute neu oder aktualisiert im Medienlog.

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Medienlog 4. bis 5. Juli 2017

Worauf Medien ihren Fokus legen, fragt das Medienlog heute an mehreren Stellen.  Fixiert sich die Berichterstattung so sehr auf gewalttätige Proteste, dass die Anliegen friedlicher Demonstranten zu kurz kommen? Was verpassen wir, wenn wir uns vorwiegend um Trumps Tweets konzentrieren?  Und dann ist da noch das Spiel, das  Jugendliche angeblich in den Selbstmord treiben will. Aber gibt es den Blue Whale Challenge überhaupt oder besteht die Hauptgefahr in der hysterischen Berichterstattung?

Das und mehr heute im jonet-Medienlog.

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Medienlog 3. Juli 2017

Fast zwei Wochen ohne: Ich hoffe, Ihr habt das Medienlog schmerzlich vermisst. Die eine Bloggerin war im Urlaub, die andere anderweitig unterwegs. Unter anderem bei der Redaktionskonferenz #LJ17. Thema war der Lokaljournalismus in all seinen Facetten und Medien. Sehr spannend, sehr inspirierend. Um Lokaljournalismus (und seinen Einfluss auf Wahlen) geht es auch in den Vereinigten Staaten. Deren Präsident brüstet sich nicht nur mit peinlichen Videos, sondern ätzt weiterhin gegen Medien und Journalist_innen. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im -Medienlog von jonet. Ab jetzt wieder häufiger.

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Medienlog 12. bis 19. Juni 2017

Die Diskussion geht weiter: Warum nicht ARTE, aber die Bild die umstrittene Antisemitismus-Doku ausgestrahlt hat, und warum der WDR jetzt nachzieht. Der Kampf um die Pressefreiheit wird wahrscheinlich nie zu Ende gehen, sollte aber lauter werden. Die taz entschuldigt sich für ein misslungenes Titelbild, und im Raum steht die Frage, ob die Medien an ihrer Arroganz sterben. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog.

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Medienlog 6. bis 11. Juni 2017

Die volle Packung Medien: Er stehe nicht für Fake News und diffamierte zwischen den Zeilen die Freitag-Autorin Petra Reski. Sie geht jetzt vor Gericht. Um Fakenews zu erkennen, braucht es nicht nur kluge Journalist_innen, sondern auch Medienkompetenz bei den Lehrkräften. Noch nicht zu Ende ist die Diskussion über den Arte-Film, der sich mit dem Thema Antisemitismus beschäftigt. Das alles und noch viel mehr, wie immer neu oder aktualisiert im #medienlog

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